SKODA ELTRA 151L und 151 Pick-Up

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Skoda Eltra 151L
Skoda Eltra 151L
Das Elektromobil ŠKODA ELTRA 151L wurden in Tschechien in Ejpovice, im ELCAR, einem ehemaligen Betrieb des Skoda-Konzerns Pilsen hergestellt.

Die Serienherstellung wurde 1992, auf Grund einer Bestellung aus der Schweiz begonnen. Den Erfolg leitete der Prototyp Skoda Shortcut ein, der ebenfalls vom Skoda Favorit 136 L nach seiner Kürzung abgeleitet war.

Die ganze Produktion war für die Schweiz bestimmt. Später wurden diese Wagen auch in andere Staaten in Europa exportiert. Zum Ende der Produktion des ELTRA 151L gab es noch ein weiteres und praktisches Modell Eltra Pick Up 151 L. Diese Karosserievariante wurde vom Benziner Skoda Pick Up 1.3 abgeleitet.

Einige wenige Wagen dieses Typs kaufte auch die tschechische Post, die sie zur Postzustellung in den Zentren einiger Großstätte einsetzte. Interessanterweise kann man im Westen die Elektro-Skodas bis heute auch dort antreffen, wo der Benziner Skoda Favorit nicht exportiert wurde.

In Tschechien sind vermutlich nur zwei PKW Skoda ELTRA 151L und etwa drei ELTRA 151 Pick-UP registriert. Sie wurden vor der Verschrottung durch die Post gerettet.

Im Jahr 1993 wurde die Produktion des Skoda ELTRA beendet. Es war der Zeitpunkt des Übergangs von Skoda Auto Mlada Boleslav an Volkswagen. Volkswagen war an einer Zusammenarbeit mit Skoda Pilsen nicht interessiert, möglicherweise weil VW den VW Golf City Stromer in Kleinserie herstellte.

ŠKODA Plzeň begann unter Leitung von Ing. Kleinmond 
einen ganz neuen Wagen zu bauen. Der SKODA BETA hatte eine Karosserie, die zum Teil aus Glasfaser-Kunststoff hergestellt wurde. Eine Fusion mit Tatra in Pribor brachte einen neuen Namen für das Fahrzeug: TATRA BETA.

Übrigens wurde die ungenaue und anfällige Steuerung der Ladung der Akkus und Kontrolle durch modernere Technik beim “weinroten Skoda, siehe Fotogalerie, ersetzt.

Die Fortsetzung der Geschichte findet der Leser im Beitrag Elektromobile SKODA / TATRA BETA.

Die Fotos des weinroten Skoda in der Fotogalerie stellte Thilo Elsner dem Autor zur Verfügung.
Text nach Unterlagen: Ing.Chaloupka bearbeitet und ins Deutsche übertragen von Dr.Georg W.Pollak, sc.

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