Messe, News

Classic Car Show Maastricht 2023 Sonderthema: Dutch Grand Prix Classics

In Maastricht werden F1-Autos aus jedem Jahrzehnt des niederländischen Grand Prix bei der 28. Ausgabe der Classic Car Show Maastricht präsentiert!

Von Donnerstag, den 12. bis Sonntag, den 15. Januar 2023 wird das MECC Maastricht wieder der Treffpunkt für Oldtimerfans in den Benelux-Ländern sein. Nach einer zweijährigen Abwesenheit aufgrund von Corona ist die Messe wieder da. Auf 35.000 m² Ausstellungsfläche werden mehr als 1000 Oldtimer Youngtimer und Supercars ausgestellt. Bei dieser Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf der Formel-1-Geschichte des Circuit Zandvoort. Unter dem Leitthema „Dutch Grand Prix Classics“ präsentiert die InterClassics F1-Autos von 1950 bis heute. Natürlich darf das Siegerauto von Max Verstappen – der Red Bull RB16B – nicht fehlen. Diese Autos wurden von verschiedenen internationalen Museen und privaten Sammlern zur Verfügung gestellt. Fans des virtuellen Rennsports werden auf der Sim Expo viel Spaß haben. Die Sim Formula Europe präsentiert in Zusammenarbeit mit internationalen Hard- und Softwareentwicklern die neuesten Technologien im Bereich des virtuellen Rennsports. Die Besucher sind eingeladen, selbst einzusteigen und die Anlagen auszuprobieren. Am Samstag werden die weltbesten Sim-Rennfahrer um ein Preisgeld von 10.000 Euro kämpfen.

Interclassics Maastricht 2023
Interclassics Maastricht 2023 – Foto: Veranstalter

Dutch Grand Prix Classics

Seit dem überwältigenden Erfolg von Max Verstappen sind die rennsportbegeisterten Niederländer in den Bann der Formel 1 geraten. Die Rückkehr des Großen Preises der Niederlande im Jahr 2021 ist das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Um dies zu feiern, wird InterClassics diesen niederländischen Grand-Prix-Klassikern Tribut zollen. Die Organisation wird Formel-1-Autos aus jedem Jahrzehnt des Großen Preises der Niederlande präsentieren. Die Besucher können das allererste Siegerauto des Großen Preises der Niederlande sehen: einen Talbot Lago T26C, gefahren von dem Franzosen Louis Rosier. Weitere Highlights sind der Ferrari 156 Sharknose und der Lotus 21 des F1-Weltmeisters Jim Clark, die beide 1961 in Zandvoort auf dem F1-Podium standen. Das Poster dieser Ausgabe zeigt einen Lotus in der Lackierung von John Player Special. InterClassics präsentiert nicht weniger als zwei dieser schwarz-goldenen Rennwagen. Einer davon ist der Lotus 87 des Weltmeisters Nigel Mansell.

Niederländischer Stolz

Neben dem Auto des nationalen Rennsporthelden Max Verstappen ist auch der Shadow DN9 seines Landsmannes Jan Lammers zu sehen. Der Wagen ist vielen niederländischen Rennsportfans wegen seiner extravaganten Samson-Tabakwerbung in Erinnerung geblieben. Außerdem stellte das Louwman-Museum in Den Haag den Porsche 718/2 von Carel Godin de Beaufort für die Messe zur Verfügung. Wie damals üblich, ist der Wagen in der niederländischen Rennfarbe Orange gekleidet.

Premiere

Die Besucher können sich auf die Premiere eines ganz besonderen Lancia Delta Integrale freuen. Das niederländische Unternehmen Maturo Cars stellt auf der Messe eine komplett überarbeitete Version des beliebten Rallyeautos aus den 1990er Jahren vor. Ein geschultes Auge wird die vielen fortschrittlichen Upgrades erkennen, die diesen Gruppe-A-Rennwagen zu einem zuverlässigen Rallye- und Straßenfahrzeug machen. Der neu entwickelte Stradale trägt dazu bei. Mitbegründer Marco Geeratz erklärt:

„Viele Leute denken, dass ein Straßenauto und die Rallyeversion weitgehend gleich sind. Das Gegenteil ist der Fall! Die Verstärkungen, um ein Auto rallyetauglich zu machen, sind endlos. Der Maturo Integrale besteht aus mehr als zweitausend speziell angefertigten Teilen, unter anderem, weil dieses Auto fast doppelt so viel Leistung hat wie das Original. Um dies in ein wettbewerbsfähiges, aber angenehm zu fahrendes Straßenauto zu verwandeln, sind viele Stunden Entwicklungszeit nötig.“

Sim Racing Expo

Fans des virtuellen Rennsports kommen auf der von der Sim Formula Europe organisierten Sim Expo gleich beim Eintritt auf ihre Kosten. Hier können die Besucher in den Setups der führenden Simulatorentwickler Platz nehmen. Am Samstag werden in der Sim Arena die weltbesten Sim-Racer um ein Preisgeld von 10.000 Euro kämpfen. Einer der Teilnehmer ist Jarno Opmeer, der Niederländer ist der offizielle Simulatortester des Mercedes-AMG Petronas Formula One Teams. Das Rennen wird auf einer virtuellen Strecke durch die Straßen von Maastricht ausgetragen. Fans zu Hause können das Rennen sowohl online als auch auf dem regionalen Fernsehsender L1 live verfolgen. Der Eintritt zur Sim Expo ist kostenlos.

Die ausgestellten Formel-1-Fahrzeuge im Themenpavillon sind:
Talbot Lago T26 – 1950-51
Ferrari Sharknose 156/1 – 1961-1962
Porsche 718/2 – 1961
Lotus 21 Climax – 1961
Brabham-Repco BT26/2 – 1968-69
De Tomaso-Ford 505 F1 – 1970
March-Ford 701/1 – 1970
March 711-02 Ford Cosworth – 1971
March-Ford 761 – 1975-76
Lotus 77 – 1976
Shadow DN9-23 – 1979
BMW Arrows A3 – 1980
Lotus 87 – 1981
ATS D6 – 1984
Arrows BMW A8 – 1985
Red Bull Racing RB16B – 2021

Die Classic Car Show Maastricht findet von Donnerstag, den 12., bis einschließlich Sonntag, den 15. Januar 2023, im MECC Maastricht statt. Die ClassicCar-Messe lockt traditionell viele Käufer und Liebhaber. Die Classic Car Show Maastricht ist mit 35.000 qm Messegelände, mehr als 800 Classic Cars und 300 Ausstellern die größte Veranstaltung für Classic Cars im Benelux-Raum.

• Donnerstag, 12. Januar: 12.00 – 20.00 Uhr – exklusiver „Preview“ tag
• Freitag, 13. Januar: 10.00 – 21.00 Uhr – Tag mit verlängerter Öffnungszeit
• Samstag, 14. Januar: 09.00 – 18.00 Uhr
• Sonntag, 15. Januar: 09.00 – 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: MECC Maastricht | Forum 100 6229 GV Maastricht (NL)

Natürlich bietet die Messe zudem alles rund um Classic Cars, von Zubehörteilen bis zu Sammlerobjekten. Da es sich um den ersten Branchentreff im Jahr handelt, werden wieder Clubs ihr Stelldichein geben und viele Clubfreunde zum Neujahrsempfang einladen.

Quelle: © MECC Maastricht

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News, Tipps

Wintermärchen im Brohltal

Ein Wanderausflug mit dem „Vulkan-Expreß“

Silbern glänzt der Schienenstrang der Brohltalbahn in der frischen Schneedecke der Eifel, während der historische „Vulkan-Expreß“ seine Fahrgäste in wohlig warmen Waggons zum Startpunkt einer Winterwanderung bringt. Alle zwei Wochen wird diese kleine Winterreise angeboten – mit oder ohne Schnee…

"Vulkan-Expreß" im verschneiten Endbahnhof Engeln
„Vulkan-Expreß“ im verschneiten Endbahnhof Engeln – Foto: Veranstalter

Schon am Startpunkt der Tour, am Brohltalbahnhof in Brohl-Lützing am Rhein geht es beschaulich zu: Die Diesellok steht schon vor den nostalgischen Waggons bereit während sich die Fahrgäste am Schalter ihre originalen Pappfahrkarten besorgen. Um 11:15 Uhr, wenn die Anschlusszüge der MittelrheinBahn (RB 26) aus Köln und Koblenz eingetroffen sind, pfeift der Schaffner schließlich zur Abfahrt zu einer beschaulichen Reise in die Eifel.

Wer es eilig hat, könnte mitunter nervös werden – alle Anderen genießen die entspannende Fahrt mit Tempo 20 durch eines der schönsten Seitentäler des Rheins. Rund eine Stunde schlängelt sich der Zug durch enge Kurven, durch einen Tunnel und über ein hohes Viadukt, während das Zugteam die Reisenden mit Wissenswertem und Getränken versorgt.

In Oberzissen, dem Endbahnhof dieser Tour, ist eine Mittagspause vorgesehen, während der sich die Gäste in der örtlichen Gastronomie stärken können. Im Anschluss geht es zu Fuß in die Natur: Auf einer geführten Winterwanderung mit schönen Ausblicken zur mächtigen Burg Olbrück werden tolle Aussichtspunkte und das Kleinod „Rodder Maar“ erreicht!

Am Ende der Tour steht der geheizte „Vulkan-Expreß“ zur Rückfahrt bereit, der Ausgangspunkt Brohl wird um 16:40 Uhr erreicht, selbstverständlich wieder mit gutem Anschluss nach Köln und Koblenz. Ein Ein- und Ausstieg ist natürlich auch an allen anderen Stationen im Brohltal möglich.

Angeboten werden die Winterfahrten alle zwei Wochen sonntags am 15. und 29. Januar sowie am 12. und 26. Februar 2023. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene für die Gesamtstrecke 15,00 €, Kinder von 6-15 Jahren zahlen 7,50 €.

Weitere Informationen und Buchungen unter www.vulkan-express.de,
buero@vulkan-express.de und Tel.: 02636 / 80303.

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News, Technik, Tipps

Gut ausgerichtete Spurstangen für besseres Reifenprofil

In der nassen und kalten Jahreszeit wird es in Kurven oder auf Laub schnell rutschig. Schon ein kleiner Kontakt mit einem Betonpfeiler oder ein Stoß gegen die Bordsteinkante kann das gesamte Achsgleichgewicht stören und die Spurstange beschädigen – mit weitreichenden Folgen auch für die Reifen.

Spurstangenkopf prüfen
Spurstangenkopf prüfen

Wann braucht das Auto eine Achsvermessung?

Einwandfreie Reifen sorgen für Freude am Fahren und Sicherheit. Meistens tauschen Autofahrer sie jedoch erst aus, wenn sie völlig abgefahren sind. Reifen verschleißen noch schneller, wenn die Spur der Vorderachse nicht optimal ausgerichtet oder das Lenkgetriebe defekt ist. Ist die Spur zu stark verstellt, muss der Autofahrer immer gegenlenken, um die Fahrtrichtung einzuhalten. Bei stärkerem Lenkungsspiel ist das Lenkverhalten in Kurven ungenau und das Unfallrisiko steigt. Für die Einhaltung einer geraden Spur sind die Spurstangen verantwortlich. Dem Spurstangenkopf fällt dabei die Aufgabe zu, die elastisch angebrachten Räder stabil mit dem Lenkgetriebe zu verbinden. Sind die Spurstangenköpfe ausgeschlagen, kann das Auto die Spur nicht mehr halten.

Wie lange hält ein Spurstangenkopf?

Die Spurstangenköpfe haben einiges auszuhalten. Schlägt der Fahrer im Stehen häufiger das Lenkrad ein oder rutscht der Wagen bei Glatteis quer an eine Bordsteinkante, verschleißt der Spurstangenkopf schneller als bei einer normalen Fahrt. Ein deutliches Spiel im Lenkverhalten kann ein Hinweis darauf sein, dass der Spurstangenkopf schon ausgeschlagen ist. Klappern in der Kurve, knackende Geräusche beim Lenken oder Rumpeln in den Vorderrädern sollte man in diesem Zusammenhang ebenfalls ernst nehmen. Der Schaden macht sich erst spät bemerkbar, denn das Ausschlagen erfolgt schleichend. Ist der Spurstangenkopf schon beschädigt, sollte er sofort gewechselt werden. Bei umsichtiger Fahrweise kann er 100.000 Kilometer und mehr halten.

Wie findet man Ersatzteile für Oldtimer?

Oldtimer finden immer mehr Liebhaber. Sie haben Charme und lassen sich durch ihre einfache Technik auch mal selbst reparieren. Wer einen Spurstangenkopf oder ein Türschloss für seinen alten MGB sucht, kann auf verschiedenen Plattformen fündig werden. Aber auch Clubs und andere Oldtimer-Freunde unterstützen bei der Suche nach einem Reifenset oder einem neuen Rückspiegel. Oldtimer Veranstaltungen mit Teilebörse sind ebenfalls eine unterhaltsame und erfolgversprechende Möglichkeit, die passenden Teile für das Schätzchen zu erhalten – Reparaturtipps inklusive.

Reifen wechseln: Das bessere Profil kommt nach hinten

Gute Reifen sind im Winter besonders wichtig, um auch bei Nässe und Frost sicher zu fahren. Wer seine Winterreifen eingelagert hat und nun wieder aufzieht, sollte die Reifen mit dem besseren Profil auf der Hinterachse anbringen. Viele Autofahrer markieren ihre Reifen, um sie beim Wechsel von Sommer auf Winter wieder genauso zu montieren, wie in der letzten Wintersaison. Doch Profis sind sich einig: Die besseren Reifen gehören nach hinten, auch wenn sie im letzten Winter vorne waren. Reifen nutzen nie gleich ab. Bei den meisten Autos werden nur die vorderen Räder durch den Motor angetrieben und tragen auch beim Bremsen die höchste Last. Dadurch verschleißen sie schneller als die Reifen auf der Hinterachse. Schon nach etwa 15.000 Kilometern kann man einen Unterschied im Profil erkennen. In kritischen Situationen nützt das gute Profil hinten mehr als vorn: Verlieren Vorderreifen den Kontakt zur Straße, rutscht der Wagen und kann noch durch Bremsen kontrolliert werden. Anders ist es, wenn das Auto hinten ausbricht und nicht mehr beherrschbar ist.

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Nachrichten, News, Technik, Youngtimer

Oldtimer versichern – besser mit H-Kennzeichen?

Die Kfz-Versicherung für einen Oldtimer lässt sich verschieden gestalten. Eigentlich benötigt man nur eine normale Haftpflicht- und Kaskoversicherung, um mit dem Fahrzeug am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu können. Doch was verbirgt sich hinter dem H-Kennzeichen und: ist das die vorteilhaftere Variante?

Austin-Healey
Austin-Healey

Der Weg zum H-Kennzeichen

Als Oldtimer gelten Fahrzeuge, die 30 Jahre und älter sind. Um diesen Status festschreiben zu lassen, ist ein Gutachten nach § 23 StVZO notwendig. Das erstellt unter anderem der TÜV oder die DEKRA. Dabei wird festgestellt, inwieweit das Fahrzeug noch dem Originalzustand entspricht und wie das gesamte Erscheinungsbild des Oldtimers wirkt. Sind Optik, Technik und Originalität nicht zu beanstanden, wird das Gutachten ausgefertigt und das Fahrzeug dem kraftfahrzeugtechnischen Kulturgut zugeordnet. Im nächsten Schritt können das H-Kennzeichen und die entsprechende Versicherung beantragt werden. Voraussetzung ist hier ebenfalls, wie für moderne Fahrzeuge, die erfolgreich bestandene Hauptuntersuchung.

Vorteil einer normalen Versicherung

Einfacher ist es, seinen Oldtimer als Alltagsfahrzeug anzumelden und zu versichern. Dabei werden vom Versicherer auch die Schadensfreiheitsrabatte der Vorjahre übernommen, die Prämie fällt entsprechend günstiger aus. Hier steht die alltägliche Nutzung des Fahrzeugs im Vordergrund, das kann privat oder auch geschäftlich sein. Die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen wie TÜV oder DEKRA gelten hier wie für moderne Pkw und müssen in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Bei kleinen Motoren lohnt sich eine normale Anmeldung, ohne den Status eines historischen Fahrzeugs anzustreben, bei größeren Motorisierungen und älteren Dieselfahrzeugen empfiehlt es sich, über eine H-Zulassung nachzudenken. Alternativ steht das rote 07-Kennzeichen für die kurzzeitige Zulassung zur Wahl, um an Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Welchen Vorteil bieten H-Kennzeichen?

Eines ist der wichtigste Aspekt: der ideelle Wert, nämlich das H am Ende der Nummer auf dem Blechschild. Allein dafür lohnt sich der Aufwand. Ein Fahrzeug zu besitzen, welches dem fahrzeugtechnischen Kulturgut angehört, ist einfach etwas besonders Schönes. Ein praktischer Vorteil kommt hinzu: Die Einfahrt von Oldtimern in städtische Umweltzonen ist ohne Plakette erlaubt. Dazu gesellt sich der nicht unerhebliche Kfz-Steuervorteil: In der pauschalen Besteuerung von Oldtimern sind pro Jahr 191,73 € für Kfz und 46,02 € für historische Motorräder zu bezahlen. Bei der Versicherung historischer Fahrzeuge spielt die jährliche Kilometerleistung eine Rolle bei der Höhe der Prämie. Da Oldtimer meist nicht auf hohe Laufleistungen kommen, fällt die Höhe der Beiträge entsprechend niedriger aus.

Kann man das H-Kennzeichen wieder verlieren?

Historische Fahrzeuge benötigen Pflege und Wartung. Der technische Zustand muss wie bei modernen Pkw alle zwei Jahre durch den TÜV überprüft werden. Dabei kommt es neben der generellen Hauptuntersuchung auch zu einer Begutachtung hinsichtlich des historischen Zustandes. Wurden Umbauten gemacht oder eine neue Farbe aufgetragen? Bei Nichtübereinstimmung mit den Vorgaben bezüglich der Historizität oder technischen Mängeln kann es passieren, dass das H-Kennzeichen wieder aberkannt wird. Um das zu vermeiden, sollte vor jedem geplanten Umbau oder einer Lackierung der fachkundige Rat des zuständigen Prüfingenieurs eingeholt werden.

Fazit

Besonders großmotorige Oldtimer profitieren von den Vorteilen eines H-Kennzeichens und der entsprechenden Versicherung. Die Einfahrt in Umweltzonen ist erlaubt, die pauschalen Kfz-Steuern wirken sich bei Dieselfahrzeugen günstig aus. Die normale Zulassung als Alltagsfahrzeug ist demgegenüber einfacher im Verfahren und hat den Vorteil, dass bei der Versicherung die Schadensfreiheitsrabatte bei der Prämienberechnung einbezogen werden können.

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News, Suche und Kauf

5 Tipps beim Oldtimer-Kauf

Ein Oldtimer ist für viele Menschen eine emotionale Angelegenheit. Doch mit der falschen Herangehensweise entpuppte sich schon so mancher Kauf im Nachhinein als Enttäuschung. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet auch ordentlich Geld. Hier kommen deshalb 5 Tipps, die beim Oldtimer-Kauf helfen sollen.


Oldtimer Kühlerfigur
Oldtimer Kühlerfigur

1. Die Finanzierbarkeit überprüfen




Im Vorfeld eines Oldtimer-Kaufes stellen die Finanzen die erste Hürde dar. Oldtimer gibt es in den unterschiedlichsten Preiskategorien, was Liebhabern mit einem geringen Budget entgegenkommt. Dennoch kann es vorkommen, dass das Traumfahrzeug zwar gefunden ist, dieses die eigenen finanziellen Möglichkeiten aber übersteigt. In einem solchen Fall stellen günstige Autokredite eine attraktive Option dar, um das Traumauto finanzieren zu können. Der große Vorteil an einem Kredit ist, dass er innerhalb weniger Tage ausgezahlt wird. Dies kann für den Käufer entscheidend sein, da er sich den gewünschten Oldtimer sofort sichern kann.


2. Den Oldtimer genau unter die Lupe nehmen




Käufer sollten sich darüber im Klaren sein, dass ein Oldtimer bereits mindestens 30 Jahre auf den Straßen unterwegs war. Dies geht an keinem Fahrzeug spurlos vorüber, was eine sorgfältige Inspektion umso wichtiger macht. Wie bei jedem Auto liegt das Augenmerk dabei auf den Kernbereichen Motor, Getriebe und Antrieb. Auch der allgemeine Zustand des Wagens sollte positiv sein, da ansonsten schnell hohe Kosten für aufwendige Reparaturen anfallen können. Obendrein sollte man immer auf einer Probefahrt bestehen, um sich selbst ein genaues Bild vom Objekt der Begierde machen zu können. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Oldtimer später auch den maximalen Fahrspaß bringt.


3. Expertenmeinung einholen




Es ist empfehlenswert, sich eine fachkundige Begleitung zum Kauftermin mitzunehmen. Dies hat den Vorteil, dass der Kauf nicht nur aus der Emotion heraus erfolgt, sondern mit der nötigen Expertise abgesichert wird. Durch die Empfehlungen des Begleiters wird so schnell klar, ob ein Kauf infrage kommt oder nicht. Im Idealfall weiß der Begleiter auch, ob das Fahrzeug der Originalausführung entspricht und damit die Voraussetzungen für einen Oldtimer erfüllt. Schließlich sind viele ältere Autos im Umlauf, die aufgrund größerer Eingriffe den Status als Oldtimer gar nicht erhalten können.


4. Auf H-Kennzeichen achten




Der Status als Oldtimer wird formell durch ein H-Kennzeichen festgehalten. Dafür muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein und darf nicht zu stark vom Originalzustand abweichen. Für Käufer ist das H-Kennzeichen wichtig, weil die damit versehenen Fahrzeuge einige Vorteile genießen. So handelt es sich bei Oldtimern um Kulturgut, die steuerliche Entlastungen mit sich bringen. Außerdem dürfen sie Umweltzonen passieren und sind damit flexibler einsetzbar. War der Oldtimer bislang noch nicht mit einem H-Kennzeichen ausgestattet, kann dieses unter Vorlage der nötigen Dokumente nachträglich beantragt werden.


5. Mit dem Kopf entscheiden




Bei manchen Fans ist die Sehnsucht nach ihrem Traumoldtimer derart groß, dass sie ihren Kopf ausschalten und das Herz entscheiden lassen. Da dies das Rezept für einen Fehlkauf ist, sollte man jede Entscheidung noch einmal gründlich überdenken. Schließlich ist die Pflege eines Oldtimers immer mit Kosten verbunden, die bei einem unüberlegten Kauf deutlich höher ausfallen. Es ist daher ratsam, Modelle zu wählen, für die auf dem Markt auch ausreichend Ersatzteile zur Verfügung stehen.

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News, Tipps

Fünftes Oldietownfestival in Wolframs-Eschenbach

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet am 08. Juli bis 09. Juli 2023 das fünfte große Oldietownfestival statt. Erleben Sie wieder ein ganzes Wochenende lang „Das Beste von Gestern“: Petticoats, Pomade, Rockabilly und viele tolle Schlitten in der gesamten historischen Altstadt von Wolframs-Eschenbach. Auf sieben Bühnen werden so viele Bands wie nie zuvor Ohrwürmer und Klassiker von den 50er-Jahren bis zu den groovigen 1970ern zum Besten geben. Rock´n´Roll über Rockabilly bis hin zu „Rhythm and Blues“ wird zu hören sein von:

Oldietown 202
Oldietown 2023 – Foto: Veranstalter

Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise und lassen die Musik der 40er- bis 70er-Jahre wieder aufleben.

Das Erscheinungsbild des größten Retro-Events in Nordbayern, die kulinarischen Angebote der Wolframs-Eschenbacher Vereine und Gastwirte sowie die Verkaufsstände sind auf die Zeit der Wirtschaftswunderjahre abgestimmt. Erleben Sie eine Stadt im Oldie-Fieber! Lassen Sie sich begeistern von der großen Oldtimer-Parade mit Automobilen und Motorrädern der letzten hundert Jahre, dem Petticoat-Wettbewerb und genießen Sie das stilechte Treiben in unserer historischen Altstadt mit ihrem ganz besonderen Flair.

Tanzgruppen laden mit Boogie Woogie, Rock´n´Roll und ihren authentischen Vorführungen zum Mitmachen ein. Unser umfangreiches Rahmenprogramm versetzt Sie zurück in die „gute, alte Zeit“: Petticoat-Wettbewerb mit Wahl zur „Miss OldieTown 2023“, Nostalgiemarkt, Kinderprogramm und vieles mehr! Eine Ausstellung: „King of Rock´n Roll – Elvis Presley“ rundet das ganze Festival ab.

Wir drehen das Rad der Zeit zurück und das Lebensgefühl der 50er- und 60er-Jahre wird wieder lebendig, denn an diesen beiden Tagen tanzt, swingt und rockt zum vierten Mal die gesamte Altstadt von Wolframs-Eschenbach!

Wer sich so richtig aufs Festival einstimmen möchte, der hat am Freitag, 07. Juli 2023 bei der großen Pre-Party die Gelegenheit in der Tanzscheune, Hauptstraße 11 des Gasthaus Traube in Wolframs-Eschenbach!

„Eintritts-Tickets“ mit Sammelbutton sind an allen drei Kassen an den Festivaltagen erhältlich. Der Tageseintritt kostet jeweils Euro 9,- (das Wochenendticket Euro 15,-)

Alle Infos zum Festival finden Sie unter: www.oldietown.de

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News, Suche und Kauf, Tipps

Wie kann man sich sein Traumauto leisten?

Die Faszination für Autos

Jeder Mensch hat andere Leidenschaften und Träume in seinem Leben, auf die er täglich hinarbeitet. Für manche ist es ein eigenes Haus, für andere eine Weltreise. Daneben zählen viele Menschen Autos zu ihren großen Leidenschaften. Allein das laute Brummen eines großen Motors jagt vielen eine Gänsehaut über den Körper.
Ein großer Traum vieler ist es, ein tolles Auto zu kaufen. Je nachdem, für welches Modell man sich entscheidet, kann das sehr teuer werden. Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, wie man den Traum vom eigenen Auto wahr werden lassen kann.

Austin Healey
Austin Healey

Sparen und sparen und sparen

Wie bei anderen teuren Dingen, die man sich leisten möchte, muss man viel Geld sparen. Das kann – abhängig davon, wie viel man monatlich sparen kann – einige Jahre dauern. Daher sollte man möglichst früh anfangen, wenn man ein spezielles Auto vor Augen hat. Während der Schul- und Studienzeit ist das gar nicht so einfach, aber tritt man erst einmal in das Berufsleben ein, kann man monatlich einen gewissen Betrag zurücklegen. Das ist vor allem der Fall, wenn man einen Job ausübt, in dem man viel Geld verdient. Daher ist es nicht unüblich, dass bekannte Fußballer oder Sänger besondere Autos fahren.

Am besten überweist man das gesparte Geld auf ein separates Konto, das nur für das Auto bestimmt ist. So behält man einen guten Überblick über seine Ersparnisse und kommt nicht in Versuchung, etwas von dem Geld für andere Zwecke zu verwenden.

Einen Kredit aufnehmen und schnell an eine Menge Geld kommen

Wenn man ein besonders teures Auto kaufen möchte, kann man darüber nachdenken, einen Kredit aufzunehmen. Das sollte man vor allem tun, wenn das eigene Traumauto ein schneller Sportwagen oder ein alter Oldtimer ist. Vor allem Oldtimer aus längst vergangenen Zeiten können eine riesige Menge an Geld kosten.
Wenn man einen Kredit aufnimmt, gibt es einige Vorgaben. Zum Beispiel muss man über 18 Jahre alt sein. Den Kredit kann man nach seinem Autokauf in den nächsten Jahren Stück für Stück abbezahlen.

Das Autoleasing als eine tolle Möglichkeit

Eine weitere Möglichkeit, sich ein teures Auto leisten zu können, ist das Leasing. Davon haben die meisten, die diesen Traum haben, bereits schon einmal gehört. Beim Leasing geht es darum, dass man sich ein Auto nicht direkt kauft, sondern es leiht. Je nachdem, für welchen Anbieter man sich entscheidet, variiert dabei die Dauer. In der Regel wird das Leasing aber für 3 Jahre abgeschlossen. Dabei zahlt man immer monatlich einen Betrag und kann dafür ein Auto fahren, dessen vollen Preis man sich normalerweise nicht leisten kann.

Sich mit anderen zusammentun

Eine letzte Möglichkeit ist es, sich mit anderen Menschen zusammen zutun. Am besten sind das Freunde oder Familienmitglieder, denen man vertraut und die sich ebenfalls ein teures Auto kaufen möchten. Mit diesen kann man sein Geld zusammenlegen. Hier muss man allerdings genau darüber nachdenken, wie danach mit dem Auto umgegangen wird. Es muss festgelegt werden, wer wann und wie lange fahren darf und welche Versicherungen abgeschlossen werden. Damit es nicht zum Streit kommt, sollte man sich vorher zusammensetzen und alles genau planen.

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Nikolaus begrüßt wieder den „Vulkan-Expreß“

Gast-Dampflok vom Chiemsee bereichert Nikolausfahrten

Die Nikolausfahrten im „Vulkan-Expreß“ der Brohltalbahn sind legendär. Inzwischen genossen ganze Generationen von Kindern die romantischen Fahrten durch das adventliche Brohltal, deren Highlight stets die Bescherung der Kinder durch den heiligen Nikolaus ist. Ab sofort sind die Fahrten buchbar.

Nikolaus besucht das Brohltal

Der Nikolaus stattet der Brohltalbahn auch in diesem Jahr an den ersten drei Adventswochenenden einen Besuch ab und freut sich auf die Ankunft der weihnachtlich geschmückten historischen Waggons voller erwartungsfroher Familien. Bis zu drei Abfahrten stehen pro Tag zur Wahl, wobei die letzte Tour sicherlich die stimmungsvollste ist, führt die Rückfahrt doch bereits in die Dunkelheit hinein.

Dicktberg 04.12.2010
Dicktberg 04.12.2010 – Foto: M. Baaden

Zur Abfahrt pfeift der Schaffner stets am Brohltalbahnhof in Brohl-Lützing (gleich gegenüber dem DB-Bahnhof Brohl). Die Fahrt durch das idyllische untere und das mittlere Brohltal durch einen dunklen Tunnel und über einen großen Viadukt dauert etwa eine Stunde. Unterwegs überrascht der Nikolaus die Reisenden und beschenkt jedes Kind persönlich mit einer reichhaltig gefüllten Nikolaustüte. Für heiße (und natürlich kalte) Getränke sorgt am Bahnhof Brohl und im Zug das Team der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V. (IBS).

Besonderer Lokeinsatz

Die Brohltaler Mallet-Dampflok 11sm weilt wegen eines Zylinderschadens momentan leider in der Werkstatt. Aus diesem Grunde hilft eine einzigartige Kastendampflok der bayerischen Chiemseebahn den Brohltalbahnern am dritten Adventswochenende aus. An den übrigen Wochenenden werden die Züge von den Brohltaler Dieselloks aus den 1960er Jahren gezogen.

Chiemseebahn Winterdampf
Chiemseebahn Winterdampf – Foto: Veranstalter

Termine & Preise

Je nach ausgewähltem Termin starten die Nikolausfahrten bis zu drei Mal täglich nach folgendem Fahrplan:

Die rot markierten Abfahrten werden mit der Dampflok durchgeführt. Die Rückkunft in Brohl ist jeweils etwa zwei Stunden nach der Abfahrt. Wer möchte, kann auf der Rückfahrt auch an einem der Unterwegsbahnhöfe aussteigen und z.B. eine Winterwanderung einplanen. Die Weiterfahrt ist mit einem späteren Zug möglich. Nach Rückkunft des Zuges am ersten Adventsamstag bringt ein Pendelbus Interessierte vom Bahnhof Brohl gerne zum gemütlichen Weihnachtsmarkt auf der Burg Brohleck.

Fahrpreise: Erwachsene 15 Euro, Kinder (bis 11 Jahre) inkl. Nikolaustüte 11,50 Euro. Extra Nikolaustüte: 8 Euro.

Damit für jeden Gast ein Sitzplatz und für jedes Kind eine Nikolaustüte eingeplant werden kann, ist eine Voranmeldung erforderlich. Fahrkarten sind online über www.vulkan-express.de sowie telefonisch über das Verkehrsbüro der Brohltalbahn erhältlich.

Die Brohltalbahn empfiehlt die umweltfreundliche ÖPNV-Anreise nach Brohl mit den attraktiven Fahrscheinangeboten der Verkehrsverbünde VRM und VRS.

Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V.
Brohltalstraße
56656 Brohl-Lützing
Telefon 02636-80303
Telefax 02633-440981
E-Mail: buero@vulkan-express.de
www.vulkan-express.de
Facebook: “Brohltalbahn / Vulkan-Expreß”

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Dampfmaschinen, Gastautoren, News, Reinhard Ulbricht

Dampflokqualm und Benzingeruch

Am 20. August 2022 fand bei der Preßnitztalbahn, wie bereits im Jahr 2021, ein nicht alltägliches Treffen von Schienen- und Straßenoldtimern statt. Die Oldtimerrallye Sachsen Classic machte an diesem Tag Station in den Bahnhöfen Jöhstadt und Steinbach.

Sachasen Classic - Pressnitztalbahn
Sachasen Classic – Pressnitztalbahn

Das Wetter hätte wirklich etwas besser sein können. Aber nichts kann wirkliche Oldtimerfreunde von ihren Vorhaben abbringen.

Von Oberwiesenthal kommend erreichten die Rallyeteams bereits gegen 08:30 Uhr den Bahnhof Jöhstadt. Im neu gestalteten Bahnhof stand die Lok I K Nr. 54 vor einer historischen Zuggarnitur in unmittelbarer nähe der Laderampe, wo die Fahrzeuge wendeten um zur Durchfahrtskontrolle zu gelangen. Dort stempelten Mitarbeiter der IG Preßnitztalbahn e.V die Bordkarten, so das jedes Team den Stempel der Preßnitztalbahn mitnehmen konnte. Eine Nachwuchseisenbahnerin half tatkräftig dabei.

Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn
Sachsen Classic - Pressnitztalbahn

Im Bahnhof Steinbach erfolgte eine Zeitkontrolle. Von da ging es weiter über Augustusburg über Freiberg bis zum Endpunkt der Rallye in Chemnitz.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Dampfzüge der Preßnitztalbahn bereits fahrplanmäßig auf der Strecke unterwegs.

Alle Beteiligten hoffen auf eine baldige Wiederholung dieser Veranstaltung, zumal immer wieder neue alte Autos bei der Rallye auftauchen wie beispielsweise die sehr gut vorbereiteten Fahrzeuge Mercedes Benz Typ 200 mit der Startnummer 9 und der Messerschmitt FMR TG 500 Tiger-Cabriolet 500 mit der Startnummer 47.

Reinhard Ulbricht

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Gastautoren, Michael Hergarten, News

Dampflok & Brunch bei der Brohltalbahn

Die Brohltalbahn startet im Juni in die Hauptsaison. Erstmals seit zwei Jahren ist der „Vulkan-Expreß“ dann auch wieder mittwochs und freitags vom Rhein aus unterwegs auf die Eifelhöhen! Attraktive Kombiangebote z.B. mit einem Brunch-Buffet sowie ein regelmäßiger Dampflok-Einsatz locken in die Eifel!

„Vulkan-Expreß“ fast täglich im Einsatz

Zwei Mal täglich ist die kleine Schmalspurbahn an dienstags und donnerstags sowie an allen Wochenenden und Feiertagen zwischen Brohl-Lützing am Rhein und Kempenich-Engeln auf den Eifelhöhen unterwegs. Jeweils um 09:30 Uhr und 14:15 Uhr startet der kleine Zug zu seiner knapp 90-minütigen Reise auf die Eifelhöhen. Nach zwei Jahren coronabedingter Unterbrechung steht die Vormittagsfahrt nun auch mittwochs und freitags wieder im Fahrplan.

Mit dem Zug zum Brunch

Einmal im Monat bietet die Brohltalbahn mittwochs zudem ein attraktives Kombiangebot aus historischer Bahnfahrt und einem reichhaltigen Brunch in der Vulkanstube im Endbahnhof Engeln – 400 Meter höher gelegen als der Startbahnhof am Rhein. Für nur 43 € (Kinder 22 €) genießen die Gäste nicht nur eine Hin- und Rückfahrt in dem 20 km/h „schnellen“ Expresszug, sondern nach Herzenslust auch die Köstlichkeiten vom Buffet. Angeboten wird der Brunch am 15. Juni, 20. Juli, 17. August und 21. September. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Anreise auch per Schiff möglich

Ab Anfang Juni legt das Fahrgastschiff „MS Beethoven“ an jedem zweiten Dienstag wieder regelmäßig in Brohl-Lützing an. Der „Vulkan-Expreß“ holt die Reisenden dort direkt am Schiffsanleger ab und bringt sie auf die Eifelhöhen. Dort besteht die Möglichkeit, bei einem kurzen Spaziergang das am Vormittag bereits per Schiff passierte Siebengebirge aus der Ferne erneut zu erspähen! Los geht die interessante Kombitour in Bonn um 10 Uhr, ein Zustieg ist auch in Linz möglich. Im Preis von 55 € sind Schiffs- und Bahnfahrt ebenso enthalten wie ein frisch zubereitetes Mittagessen an Bord der „MS Beethoven“. Buchungen sind exklusiv über die Reederei unter Tel. 0228 / 22 11 22 möglich.

Mit Volldampf in die Pfingst-Feiertage

Ein ganz besonderes Erlebnis ist stets der Einsatz der über 115 Jahre alten Mallet-Dampflokomotive 11sm! Im Schnitt ist die „alte Dame“ an jedem dritten Wochenende vor dem „Vulkan-Expreß“ unterwegs. Laut zischend und pfeifend zieht die Lok den Zug über den 120 Meter langen Tönissteiner Viadukt um gleich darauf im gleichnamigen Tunnel zu verschwinden! Das ist nicht nur auf dem Cabrio-Waggon ein Erlebnis! Die nächsten Dampflok-Einsätze sind an den Pfingstfeiertagen (05./06. Juni) sowie am Wochenende 25./26. Juni, ab dann etwa alle 2-3 Wochen. Abfahrt in Brohl ist jeweils um 10:30 Uhr und 14:15 Uhr, um 09:30 Uhr fährt ein zusätzlicher Dieselzug, der interessante Tagesausflüge in die Vulkanregion Laacher See ermöglicht.

Übrigens: An allen Tagen kann eine Fahrt im „Vulkan-Expreß“ sehr gut mit einem Besuch z.B. in Maria Laach oder im Vulkanmuseum Lava-Dome in Mendig kombiniert werden. Gut getaktete Freizeitbusse verbinden den Endbahnhof Engeln mit weiteren touristischen Highlights in der Region! Tourenvorschläge hält die Brohltalbahn online bereit.

Weitere Informationen und Buchungen unter www.vulkan-express.de,
buero@vulkan-express.de und Tel. 02636-80303.

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Motorrad, News, Veranstaltungen

Europas größtes rollendes Motorradmuseum startet wieder

In wenigen Tagen knattern sie endlich wieder: Die Oldtimer der 40. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. Nach zweijähriger Unterbrechung durch Corona kehren die Oldtimer wieder an den Teutoburger Wald zurück. Zum dritten Mal nach 2017 und 2019 gehört das Ibbenbürener Treffen zur FIVA-Motorcycle-Week. Dieses Prädikat wird vom Oldtimer-Weltverband FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens/Turin) jeweils nur einmal pro Land verliehen. Weltweit zählen 17 Veranstaltungen dazu, darunter eine in Indien.

Unter allen 17 Events ist die 40. Auflage der Ibbenbürener Veteranenrallye vom 3. bis 5. Juni 2022 die mit Abstand größte. Schon Monate vor dem Ereignis waren über 200 historische Motorräder angemeldet. „Viele Anmeldungen stammen noch aus dem Jahr 2020, als wir genau wie 2021 pandemiebedingt absagen mussten. Unsere Teilnehmer sind uns treu geblieben und wir durften die Nennung einfach ins Folgejahr verschieben. Jetzt können wir uns auf knapp 300 historische Motorräder freuen“, erklärt Gregor Mausolf, Sprecher des veranstaltenden Automobilclubs Ibbenbüren e.V. im ADAC und Mitglied der Organisationsleitung.

Terrot Van der Veen
Terrot Van der Veen – Foto: Veranstalter

Europas größtes rollendes Motorradmuseum seiner Art repräsentiert mit rund 70 Marken den gesamten Motorradbau der Vorkriegszeit. Selbstverständlich sind alle großen Namen wie Harley Davidson, Indian, BMW, Triumph, Terrot, Moto Guzzi, Peugeot, NSU, DKW oder Douglas dabei. Aber wer kennt schon Moser, Hulla, Ravat, KV oder Satorius? Die älteste Maschine ist eine Laurin & Klement, Baujahr 1902. Insgesamt erwartet der AMC beim Veteranentreffen 29 „Über-Hundertjährige“ sowie Fahrer aus sieben Nationen.

Sämtliche Motorräder sind in Aktion zu sehen. Am Samstag, 4. Juni, gibt es eine kleine Ausfahrt über 39 Kilometer, am Pfingstsonntag dann die große Tour über 103 Kilometer zum Stadtpark Rheine. Das älteste Fahrzeug, dem ihr Fahrer die insgesamt 142 Kilometer zutraut, ist eine Adler 12, Baujahr 1905. Ein Teil der uralten Motorräder wird nämlich nur beim Gleichmäßigkeitslauf am 4. Juni ab 15.30 Uhr auf der Aschebahn des Sportzentrums Ost in Ibbenbüren bewegt. Der Eintritt ins Stadion kostet 5,00 € inklusiv eines 44-seitigen Oldtimer-Magazins mit allen Startern und interessanten Geschichten rund um einzelne Fahrzeuge. Lohnend ist ein Gang durch das 16.500 Quadratmeter große Fahrerlager auf dem Stadiongelände. Hier kann man die Motorräder aus nächster Nähe betrachten und ihre Besitzer geben gerne Auskunft über ihre alten Schätzchen.

Weitere Infos unter www.veteranenrallye.de

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