Super Constellation und DC-3

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Heute kann ein Besucher lediglich bei einer Flugschau oder anderen sehr seltenen Anlässen historische Flugzeuge im Betrieb erleben. Lange ist es her, als Verkehrsflugzeuge noch mit Sternmotoren oder Turbopropmotoren (Propellerturbinenluftstrahltriebwerk) ausgerüstet waren. Der Turbopropantieb besteht aus einer Gasturbine, die als Wellentriebwerk einen Propeller über ein Getriebe antreibt. Der Sternmotor ist eine Bauform des Verbrennungsmotors, bei der die Zylinder und Kolben sternförmig um die Kurbelwelle herum angeordnet sind.

Die Lockheed Super Constellation “Super Connie” war ein viermotoriges Verkehrsflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Lockheed, das auch für militärische Zwecke verwendet wurde. Bereits mit dem Erscheinen der Boeing 707 mit Strahltriebwerken sank das Interesse bei den Fluggesellschaften für dieses Verkehrsflugzeug. Heute sind lediglich zwei Flugzeuge des Typs im Moment flugtauglich und als Verkehrsflugzeug für Passagiere in der Schweiz und in Australien registriert. Sie sind eine lebendige Erinnerung an historische Technik für Flugzeuge.

Breitling Super Constellation, DC-3 & Patrouille Suisse in Berne! HD

© Videoquelle YouTube und Bildrechte: Berne Aviation HD

In dem Videoclip ist neben der von Breitling gesponsorten “Super Connie” auch noch eine DC-3 (Baujahr 1940 Werknummer 2204 DC-3-277B) auf dem Flugplatz Bern-Belp zu sehen und zu hören. Eine andere DC-3 ist noch heute im täglichen Einsatz in Kanada bei der Buffalo Airways. Eine weitere “Super Connie” ist bei der Quantas in Australien im Einsatz.

Der Star der Constellation-Baureihe ist die ab 1956 gebaute L1649A und war zugleich der technologische Höhepunkt und gleichzeitig das Finale der Epoche des Langstreckenflugverkehrs mit Kolbenmotoren. Die Lufthansa hatte vor Jahren drei Super Constellation und Ersatzteile ersteigert. Ein Modell wird in den USA von Mitarbeitern der Lufthansa in einer eigens dafür errichteten Halle restauriert. Die “Super Star” soll 2015 erstmals wieder vom Rollfeld abheben. Parallel zur Instandsetzung der Lockheed L-1649A in Auburn, Maine, bereiten sich die künftigen Piloten und Flugingenieure der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung intensiv auf den künftigen Flugbetrieb des neuen Stars u.a. mit der “Super Connie” in der Schweiz vor.

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