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SchmuckstĂĽcke von Erdmann & Rossi

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Zum Jubiläum 115 Jahre Erdmann & Rossi wurden bei den Classic Days 2013 als „Jewels in the Park“ auf der historischen Orangerie-Halbinsel als Zeitzeugen des ehemaligen Stellmachers Prototypen und EinzelstĂĽcke gezeigt. Insgesamt waren zehn, dieser auĂźergewöhnlichen und prächtigen Fahrzeuge, ausgestellt.

Auto-Union

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Erdmann & Rossi-Zeit war ein weltberühmter Karosseriebetrieb in Berlin, der Fahrgestelle bekannter Hersteller mit Luxusaufbauten versah. Die Firma wurde 1898 von Willy Erdmann zur Herstellung von Kutschen gegründet. Im Jahr 1906 wurde der Automobilverkäufer Eduard Rossi Teilhaber. Bereits im Jahr 1909 verunglückte Eduard Rossi und Willy Erdmann verließ die Firma. Der Angestellte Friedrich Peters übernahm die Firma.

 

Während des ersten Weltkrieges wurden Post- und Sanitätsfahrzeuge gebaut und Karosseriereparaturen erledigt. Zwischen 1920 bis in die 30er-Jahre stellte Erdmann & Rossi Luxusaufbauten für deutsche und ausländische Automobilhersteller her. Fahrgestelle und Technik von Bentley, BMW, Horch, Mercedes, Maybach, Rolls-Royce u.a. wurden als Basis für die zahlungskräftigen Kunden genutzt. In der Zeit war man die deutsche Vertretung für Bentley und Rolls-Royce.

Damals waren ungefähr 200 Arbeiter beschäftigt und fertigten pro Woche zwei bis drei Karosserien. Auch entstanden Einzelanfertigungen für Königshäuser. Nach dem Tod von Friedrich Peters 1937 übernahm der Bruder Richard Peters das Unternehmen.

Bereits 1949 endete die eigene Fertigung auf dem Fahrgestell eines Maybach SW 42.

Die außergewöhnliche Formgebung der Karosserien von Erdmann & Rossi zählen bestimmt zu den schönsten in der Automobilgeschichte.

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