Deutsch-italienische Koproduktion BMW M1

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Der Rennsport bildet auch die Verbindung zum BMW M1 auf der Techno Classica 2018. Um die Erfolge auf der Rennstrecke zu mehren, wurde im Jahr 1972 die BMW Motorsport GmbH gegründet. Sie erhielt vom Vorstand der BMW AG den Auftrag, einen Rennwagen für die Markenweltmeisterschaft zu entwickeln.

BMW M1 - 1979
BMW M1 – 1979 © Fotoquelle und Bildrechte: BMW AG

Konzipiert wurde das neue Modell vor allem für die Rennstrecke, zugleich mussten aber auch die Anforderungen an ein Serienfahrzeug erfüllt werden. Das erste eigenständig entwickelte Modell der BMW Motorsport GmbH erhielt den programmatischen Namen BMW M1 und entstand als deutsch-italienische Koproduktion. Giorgetto Giugiaro, damals Chefdsigner bei Italdesign, verhalf dem nur 1,14 Meter hohen Mittelmotor-Sportwagen zu seiner bis heute betörenden Linienführung. Der Reihensechszylinder-Motor des BMW M1 war dagegen ein Meisterstück aus München.

1978 wurde der BMW M1 auf dem Pariser Automobil-Salon vorgestellt. In der 204 kW/277 PS starken Straßenversion war er mit einem Höchsttempo von fast 265 km/h der schnellste Seriensportwagen aus deutscher Produktion. Die nach dem Reglement der Gruppe 4 aufgebauten Rennfahrzeuge kamen auf eine Leistung von 345 kW/470 PS. So starteten sie in der eigens für den BMW M1 geschaffenen Procar-Rennserie. Renommierte Formel-1-Piloten wie Niki Lauda, Nelson Piquet, Alan Jones und Carlos Reutemann traten dabei im Rahmenprogramm von europäischen Grand-Prix-Läufen gegen Privatfahrer und Nachwuchspiloten an. Beide Ausführungen des BMW M1 sind auf der Techno Classica 2018 zu sehen. Das Serienfahrzeug befindet sich seit seiner Erstzulassung in Familienbesitz, im Procar-Renner beendete Nachwuchstalent Markus Höttinger die Saison 1979 als zweitbester Privatfahrer.

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