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Supersportwagen BMW M1

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Im Jahr 1972 zeigte BMW einen Prototyp mit der Bezeichnung BMW Turbo (E25). Die Designstudie und Technologieträger von BMW-Chefdesigner Paul Bracq (u.a. Mercedes-Benz 600, 220 S Coupé, /8) war die Grundidee für den späteren BMW M1.

BMW M1

BMW M1

Ab 1976 erfolgten die Projektarbeiten fĂĽr den BMW M1 bei Lamborghini in Sant’Agata Bolognese, Italien. FĂĽr das Design der Karosserie war Giorgio Giugiaro (u.a. Golf I) verantwortlich. Das fertige Fahrzeug wurde 1978 präsentiert. FĂĽr die Entwicklung und Produktion grĂĽndete BMW eigens die BMW Motorsport GmbH, das M im Modellnamen steht fĂĽr Motorsport. M1 war das erste Projekt des neuen Unternehmens.

BMW M1 Armaturen

BMW M1 Armaturen

Bei Lamborghini sollte der Supersportwagen gefertigt werden. Doch man war nicht zufrieden und die Produktion erfolgte bei Baur in Stuttgart, dem Produzenten der BMW 02er Cabriolets und Targas.

Der BMW M1 wurde ab Herbst 1978 bis zum Ende des Jahres 1981 in 460 Exemplaren produziert. Der Wagen war zu seiner Zeit sehr schwer an den Kunden zu bringen. Nach Ende der Produktion soll er zum halben Preis abgegeben worden sein. Hätte man sich damals nur ein Exemplar gekauft, denn für gute Exemplare ist die Wertsteigerung bis heute enorm.

Wie bei Kleinserien üblich, war die Karosserie des BMW M1 auf einem Gitterrohrrahmen aufgebaut. Es wurden viele Teile aus dem damaligen Programm von BMW genutzt. Die Heckleuchten stammen von der 6er-Reihe. Die Klappscheinwerfer waren damals modisch, mussten jedoch eingebaut werden, da die damaligen amerikanischen Zulassungsvorschriften Vorschriften eine bestimmte Lampenhöhe vorgeschrieben haben und eine flache aerodynamisch Front keine andere Möglichkeit der Anbringung zugelassen hat.

Als Motor verwendete man den bekannten BMW M10 mit vier Zylindern, 2,0 Liter Hubraum, mechanischer Kugelfischer-Einspritzanlage mit zentraler Drosselklappe und Turboaufladung. Je nach je nach Ladedruck ergaben sich 200 bis 280 PS. Im BMW 2002 Turbo leistete der Motor 170 PS.

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