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Kassel – Herkules-Bergrennen

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Herkules-Bergrennen

Herkules-Bergrennen in Kassel

Das Herkules-Bergrennen in Kassel zählte in den 1920er Jahren zu den bedeutendsten motorsportlichen Veranstaltungen seiner Art in Deutschland. Die populärsten und besten Rennfahrer der Ära wie Rudolf Caracciola, der 1959 in Kassel starb, Adolf Rosenberger, Carl Jörns und Karl Kappler.

Das Herkules-Bergrennen erlebte von 1923 bis 1927 lediglich fünf Veranstaltungen und wurde wegen der aufziehenden Weltwirtschaftskrise eingestellt. Nach dem 2. Weltkrieg, als Kassel noch in den Trümmern lag, gab es von 1951 bis 1954 eine Neuauflage als Rundstreckenrennen für Motorräder. Die Rennen vor dem Krieg führten durch den Schlosspark Wilhelmshöhe über den bekannten Aquädukt zum Herkules über viele Spitzkehren steil bergauf. Die Wege waren meist unbefestigt. Dem Leser ist aufgefallen, dass die Starts bereits Morgens um 7 Uhr begannen und die Rennen bereits um 12 Uhr Mittags beendet waren.

Nach dem Krieg gab es für die Motorräder eine Rundschrecke durch den Schlosspark Wilhelmshöhe.

Heute veranstalten die Organisatoren eine Neuauflage des Herkules-Bergrennens in Kassel auf einem Rundkurs mit einer Streckenlänge von 28 Km an. Der Verlauf der Strecke wird wieder die alten historischen Streckenteile Wilhelmshöher Allee und Mulang beinhalten. Auch den Herkules, das Ziel der 20er Jahre wird integriert. Der Rundkurs wird mehrere Sonderprüfungen und einen Slalom beinhalten und an beiden Tagen jeweils 3 mal von den Teilnehmern gefahren werden.

Das Buch von Martin Walter und Heinz Jordan, ISBN-10: 3980928160, schildert die damaligen Rennen und das zeitgenössische Umfeld. Die Materialien wurden von den Autoren zusammen getragen von Zeitzeugen, aus Pressearchiven und Nachlässen. Hervorragend sind die Reproduktionen der zeitgenössischen s/w-Fotos.

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