Rétromobile 2015 in Paris

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Mercedes-Benz Classic zeigt bei der diesjährigen Rétromobile 2015 in Paris von Mittwoch, 4. Februar bis Sonntag, 8. Februar 2015 drei historische Fahrzeuge. Das Motto der 40. Ausgabe steht unter dem Motto „The Past still as a Future“ (Die Vergangenheit hat noch immer eine Zukunft). Gezeigt werden Fahrzeuge mit innovativer Technik und hoher Leistung MB 540 K Stromlinienwagens (W29), MB 300 SL Rennsport-Prototyp (W194) und MB C111.

Der Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen entstand im Jahr 1938 als Einzelstück mit herausragenden Eigenschaften. Die auffällige Optik ist seine Stromlinienkarosserie mit perfekter Aerodynamik. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt lediglich 0,36 – für Jahrzehnte ein Topwert für Straßenfahrzeuge. Er ermöglicht dem Fahrzeug im Zusammenspiel mit dem leistungsstarken Kompressormotor eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Der 8-Zylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 5,4 Litern hat eine Leistung von 115 PS, mit Kompressor sind es 180 PS.

Mercedes-Benz 540K Stromlinienwagen W29 1938
Mercedes-Benz Classic: Mercedes-Benz 540 K Stromlinienwagen (W 29), 1938. Als Einzelstück gefertigt in der Abteilung Sonderwagenbau im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. Foto: Auto-Medienportal.Net/ Daimler

Der 1953 fertiggestellte 300 SL Rennsport-Prototyp (W 194) mit Aluminiumkarosserie, Gitterrohrrahmen und Flügeltüren ist die Weiterentwicklung des erfolgreichen Rensportwagens von 1952. Das revolutionäre Fahrzeugkonzept der frühen Nachkriegszeit brilliert über Leichtbau, Aerodynamik, Treibstoffeffizienz und Zuverlässigkeit. Der 6-Zylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 2.996 ccm leistet 215 PS bringt den Rennsport-Prototyp auf maximal 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

III. Carrera Panamericana Mexico, 19. - 23.11.1952
III. Carrera Panamericana Mexico, 19. – 23.11.1952 Foto: Auto-Medienportal.Net/ Daimler

Der futuristisch anmutende C 111 aus dem Jahr 1969 erkundete den Einsatz neuer Antriebstechniken und Werkstoffe. Er besitzt einen Wankelmotor nach dem Prinzip Felix Wankel. Ein einziges Exemplar entsteht mit V8-Hubkolbenmotor, um das Potenzial auch dieser Technik in dem Hochleistungssportwagen auszuloten. Die Karosserie, lackiert in der markanten Farbe „Weißherbst“, besteht aus leichtem, glasfaserverstärkten Kunststoff. In späteren Ausführungen holte er verschiedene Weltrekorde. Doch zum Serienbau kam es nicht. Der C 111-II
war mit einem Vierscheiben-Wankelmotor, einem Kammervolumen von 2400 ccm ausgestattet und leistete 350 PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 300 km/h.

Mercedes-Benz C111-I  1969
Mercedes-Benz C 111-I im Foto (1969) und im C 111-II (1970) wird der Wankelmotor als Fahrzeugantrieb erprobt.
Foto: Auto-Medienportal.Net/ Daimler
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