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Zürich Classic Car Award 2017

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Im Zentrum von Zürich, unweit des Zürichssees, am Bürkliplatz, fand der Zürich Classic Car Award 2017 (ZCCA) statt. Fast 80 sehr gepflegte Oldtimer aus den letzten 110 Jahren nahmen teil! Sie wurden von einer Fachjury auf Zustand, Originalität und Eleganz bewertet.
 Auch die Besucher auf dem Bürkliplatz hatten die Möglichkeit ihren Liebling zu wählen. Die unterschiedliche Sichtweise bei der Beurteilung der Fahrzeuge wurden deutlich. Mehrere Ferrari, die einen Marktwert von deutlich über 10 Millionen Franken haben – pro Fahrzeug wohlverstanden, aber keine dieser Raritäten wurde vom Publikum gewählt. Sieger beim Publikum wurde ein schöner, aber nicht besonders seltener Jaguar XK 140 im neuwertigen Zustand.

Neben hochkarätigen Oldtimern wie Rolls Royce, Bentley, Aston Martin, Maserati, Delahaye, Maserati und eine ganze Reihe seltener Ferrari u.a. gab es auch Autos, die früher zum täglichen Straßenbild gehörten.

Zürich Classic Car Award 2017

Zürich Classic Car Award 2017 – Dalgliesh-Gullane Baujahr 1908

Ein Vertreter, der mit seinem Markennamen dies verdeutlichte, war ein Volkswagen Käfer Kabriolet vom Typ 1. Zu sehen waren auch ein Fiat, ein von weit angereister aerodynamischer Tatraplan, der besonders oft fotografiert wurde, aber auch viel Kopfschütteln verursachte. Viele Menschen sahen den Typ erstmalig. Weiterhin war ein Lancia Aurelia oder der bekannte Alfa Sud zu sehen, Autos die von unseren Straßen total verschwanden und meist auf dem Schrottplatz landeten.

Die Fachjury wählte ein straßentaugliches Rennauto als „Best of Show“, der Ferrari 312P aus dem Jahr 1969. Der Ferrari 312P war ein zweisitziger Sportwagen mit Formel 1 Technik, als Gegenstück zum Porsche 917 gedacht. Trotz Startplätzen in den vordersten Reihen musste sich der Italiener wegen Unzuverlässigkeit geschlagen geben. Die Porsche waren zu gut. Das hier gezeigte Auto ist eines von zwei überlebenden des Typs.

Zürich Classic Car Award 2017

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Das älteste Fahrzeug war ein Dalgliesh-Gullane aus dem Jahr 1908. Fahrer und Beifahrer trugen der damaligen Zeit entsprechende Kleidung, ernteten verdient viel Applaus und gewannen einen der Preise, wie auch ein seltener RR Phantom II Brewster und Vignales Aurelia aus dem Jahr 1952. Aber auch unter den „Nichtgewinnern“ gab es viele „Rosinen“, was ein bekannter Reporter ergänzte.

Auch hier zeigte es sich, die Oldtimer-Szene ist im Wandel. Das Publikum hat andere Präferenzen, als die Fachjury.

Text und Fotos: Dr. Georg W. Pollak, sc., Zürich

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