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Oldtimer vs. verbaute Kisten der Neuzeit

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Wird das neuzeitliche Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zum Wegwerfprodukt mit großem Wertverlust, da die wirtschaftliche Nutzungsdauer durch den hohen Anteil an Elektronik und steigenden Reparaturkosten sinken wird? Warum denke ich so? Ganz einfach weil heutige Fahrzeuge optimiert sind auf den Zusammenbau mit angelieferten Komponenten. Bestimmt denkt heute kein Konstrukteur mehr an die spätere Wartung und Reparatur bei der Konstruktion.

Beispiel gefällig? Bei einem BMW E60 ist der Unterboden mit Planken abgedeckt. Ist eine darunter liegende Bremsleitung defekt, muss das Fahrzeug mühsam gänzlich entkleidet werden und nach der Reparatur müssen die Planken wieder befestigt werden. Wenn die Bremsflüssigkeit ausgewechselt werden muss, dann sind diverse Plastikteile und Filter zu entfernen, um an den Behälter für die Bremsflüssigkeit zu kommen. Noch nicht einmal ist die Kontrolle ohne Zerlegung des Fahrzeugs möglich! Ist das Birnchen für das Standlicht defekt, muss der Scheinwerfer ausgebaut werden. Um die Wirkung der Handbremse nachzustellen, müssen diverse Teile im Innenraum entfernt werden. Die Geschichte lässt sich beliebig fortsetzen. Kein Wunder, dass man immer mehr für Reparaturen bezahlen muss und dafür immer weniger Fingerakrobaten in einer fachkundigen Werkstatt findet. Ein wesentlicher Faktor ist die Wirtschaftlichkeit eines Fahrzeuges, und dazu gehört die gute Zugänglichkeit zu allen Teilen, die auswechselbar sein müssen, da Verschleiß vorprogrammiert ist.

Oldtimer-Werkstatt

Oldtimer-Werkstatt

Da lobe ich mir doch einen Oldtimer vom Schlage eines historischen Borgward, Opel, Ford, BMW, Triumph, MG und andere Fabrikate aus der Zeit als Vergaser noch im Automobilbau eingesetzt wurden. Da kommt man fast an alle Teile ĂĽberall gut heran und das Schrauben machte noch Freude.

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