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Grand Prix Caracciola 2016

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Am 08.September 2016 war es endlich soweit, der Grand Prix Caracciola, ging bei herrlichstem Sonnenschein an den Start.

√úber 80 Teilnehmer mit Ihren Automobilen der Baujahre 1923-1973 gingen in Prien am Chiemsee an den Start zum ‚ÄěGro√üen Preis von Prien am Chiemsee‚Äú. Ein 1,1km Stadtkurs der mehrmals durchfahren werden musste. Neben dem Spass bei einem Stadt Kurs, kam auch die Sicherheit nicht zu kurz. Fast 1000 Zuschauer galt es in die richtigen Bahnen zu lenken. Daf√ľr sorgten die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, private Security und die Ordnungskr√§fte der Scuderia Caracciola. Alles in allem ein perfekter Start, der mit einer 52km langen Chiemseerunde als Prolog begann und anschlie√üend im Gro√üen Preis endete.

Teilnehmer sowie Zuschauer waren begeistert von der wunderbaren Atmosph√§re, welches die Marktgemeinde Prien in Zusammenarbeit mit der Organisation, herstellen konnte. Die Zuschauer hatten die Gelegenheit die exakte Fahrt der Gleichm√§ssigkeitspiloten mit Ihren historischen Fahrzeugen zu bestaunen. Jeweils nach einer Runde fuhren die Fahrzeuge direkt auf dem Marktplatz Ihre Schlauchpr√ľfungen und die vielen Besucher konnten sofort sehen, wie genau die Fahrer mit Ihren Co-Piloten die Pr√ľfungen gefahren haben. Hier war gen√ľgend Spannung gegeben, vor allem wenn die Vorkriegsrenn und Sportwagen unterwegs waren. Wann sieht man schon mal 8L Hubraum in Gestalt eines Bentleys derart um die Kurven preschen. ‚Ä®Der Stadt Grand Prix lief 2 Stunden, wenn man allerdings die Zuschauer befragt h√§tte, so h√§tte das Grande Spectacle ruhig noch weiter gehen k√∂nnen, so gro√ü war die begeisternde Anteilnahme am Sehen, H√∂ren und Riechen, dieser herrlichen Automobile.

Grand Prix Caracciola rund um den Chiemsee

Grand Prix Caracciola rund um den Chiemsee © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter

Bei aller Begeisterung der Massen denken die Macher des Grand Prix Caracciola immer auch an die, welche es nicht so gut haben. Das haben Sie in der Vergangenheit schon bewiesen in der Zusammenarbeit mit der Jos√© Carreras Leuk√§mie Stiftung, oder auch durch die spontane Flutopferhilfe in Ostdeutschland. Bei der diesj√§hrigen, zweiten Cooperation mit der Jos√© Carreras Leuk√§mie Stiftung, konnten Sie auch einen bekannten Botschafter der Stiftung, den Schauspieler Dieter Landuris in Prien begr√ľ√üen, der es sich nicht nehmen liess, zum Publikum zu sprechen und auch hier um Spenden f√ľr die Jos√© Carreras Stiftung zu werben. Die Teilnehmer der Rallye sa√üen auch mit im Boot. Sie wurden ‚Äěgebeten‚Äú f√ľr jeden Strafpunkt einen Cent zu spenden, was nat√ľrlich von allen angenommen wurde, und dementsprechend auch gro√üz√ľgig aufgerundet wurde.

Am Freitagmorgen gegen 08.30 Uhr wurde in Prien am Hafen gestartet und das sofort mit einer sehr ausgefallenen Wertungspr√ľfung. An einer Stelle mussten die Fahrer besonders achtgeben, denn ein Bremsversagen h√§tte unweigerlich zu einem Bad im Chiemsee gef√ľhrt, denn die Wertungspr√ľfung befand sich an einer Stelle nur wenige Meter vom See entfernt. Eine herrliche Streckenf√ľhrung f√ľhrte dann die Teams zur n√§chsten WP in Inzell. Dort wurde eine Pr√ľfung um die ber√ľhmte Max Aicher Arena gefahren, wobei die Schl√§uche nicht alle sofort einsehbar waren. Das sorgte f√ľr erh√∂hte Aufmerksamkeit bei dieser anspruchsvollen Wertungspr√ľfung.

Berchtesgaden stand als n√§chster Punkt im Bordbuch, nicht aber ohne vorher kurz bei der Hindenburglinde vorbeizuschauen. Auch hier etwas Besonderes, n√§mlich eine Durchfahrt zwischen vollbesetzten Tischen des Lokals um am anderen Ende wieder auf die Hauptstra√üe zu gelangen. Nach einer von vielen Zuschauern ums√§umten Durchfahrt, √ľber den Schlossplatz in Berchtesgaden ging es zu einer Zeitkontrolle auf den Hof der Fa. Buchwinkler, wo die Teams mit Espresso und Canapes verw√∂hnt wurden. Die Pause war gut gew√§hlt, da es anschlie√üend auf die legend√§re Bergrennstrecke Rossfeld ging, wo auf dem h√∂chsten Punkt wieder eine Wertungspr√ľfung gefahren wurde, die es in sich hatte.

Grand Prix Caracciola 2016

Grand Prix Caracciola 2016 © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter

Von wo hat man den sch√∂nsten Blick auf Salzburg? Vom Panoramalokal Daxlueg, wo die verdiente Mittagspause die Teilnehmer mit √∂sterreichischen K√∂stlichkeiten versorgte.‚Ä®Es blieb spannend, denn nach der Mittagspause stand der Salzburgring auf dem Programm. Die Organisation hat die Schl√§uche f√ľr die Wertungspr√ľfungen nur im Bereich der Boxengassen ausgelegt, sodass die Teams die Rennstrecke richtig befahren konnten, ohne Unterbrechung.

Nach √ľber 2 Stunden Fahrt auf dem Salzburgring bewegte sich der Tross Richtung Teisendorf, wo die Teams Gast im Traumwerk HP Porsche waren, wo es neben Kaffee und Kuchen, auch galt, eine WP exakt zu fahren. Nach fast 300km Tagesetappe konnten sich die Teilnehmer nun auf einen Zieleinlauf mitten auf dem Stadtplatz in Traunstein freuen, wo auch wieder sehr viele Zuschauer den Zieleinlauf verfolgten. Da es in dieser Zeit sehr viele Veranstaltungen in Traunstein gibt, haben es die Verantwortlichen der Gemeinde verstanden, dem Grand Prix Caracciola einen perfekten Rahmen zu liefern.

Der zweite Rallyetag war sicher nicht arm an √úberraschungen und herrlichen Strecken, aber am Samstag dem dritten Rallyetag gab es ebenfalls noch aussergew√∂hnliches zu erleben. Der Start fand wieder in Prien am Hafen statt, nur wurde der Schwierigkeitsgrad der Wertungspr√ľfung noch etwas angehoben. Seit 2 Tagen schon gab es ein heisses Kopf an Kopfrennen zwischen einem italienischen Meisterfahrer und dem besten deutschen Gleichm√§ssigkeitsfahrer, die dann auch den Sieg unter sich ausgemacht haben. Aber auch die anderen Teilnehmer der Sanduhr bzw. Elektroniklasse machten es den Profis nicht leicht. Erste kurze Station nach dem Start war die sch√∂ne Gemeinde Aschau.

Nachdem die Teilnehmer der Wendelstein Historic die Ortsdurchfahrt Bayrischzell hinter sich hatten, kamen Minuten sp√§ter die Rallyefahrer des Grand Prix Caracciola durch den Ort. F√ľr die Zuschauer ein absolutes Erlebnis, in so kurzer Zeit √ľber 150 klassische Automobile durch Ihren Ort fahren zu sehen. N√§chste Station auf dieser Etappe war der Spitzingsee, wo unterhalb der Seilbahnstation der St√ľmpflingbahn, gen√ľgend Platz blieb um in luftiger H√∂he eine Hochgebirgs WP zu absolvieren. Die Strecke wurde von Stunde zu Stunde immer sch√∂ner und reizvoller, vor allem bei der Anfahrt zur verdienten Mittagspause am wundersch√∂nen Achensee beim ‚ÄěEntner am See‚Äú, einer Location wie man kaum eine zweite findet. Herrlich gelegen, direkt am See, genossen die Teilnehmer ein ausgezeichnetes Mittagsmen√ľ. ‚Ä®Bis dahin wusste noch niemand was sich hinter der WP Indoor und der WP Rasen versteckt. Ein Besuch bei der Fa. Viking, deren Gel√§nde so gro√ü ist, das man dort fast ein F1 Rennen fahren k√∂nnte. F√ľr die Teilnehmer des Caracciola Grand Prix die perfekte Location um WP¬īs auch mal etwas schneller als gehobenes Schritttempo zu fahren. Sonst werden dort Rasenm√§her produziert, aber heute stand das Gel√§nde ganz im Zeichen historischen Blechs. Von dort √ľber Kufstein kommend, fand die extremste WP beim ber√ľhmten H√∂dnerhof in der Arena statt. Wo sonst gro√üe M√§rkte und Gesangsk√ľnstler Ihre Konzerte geben, durften die Teams Ihre WP in der, nach 2 Seiten offenen Halle, fahren. Das war nicht ganz so einfach, da die Decke der Halle von vielen Pfeilern gest√ľtzt wurde, wo es galt diesen nicht zu nahe zu kommen. Selbst bei Regen, w√§re diese WP trocken √ľber die B√ľhne gegangen, aber nach wie vor nur herrlichstes Fahrwetter, w√§hrend des gesamten Tages.

Zu diesem Zeitpunkt steckten schon √ľber 500 km in den Teams und den Fahrzeugen und das Ziel war nicht mehr weit. Letzte Zeitkontrolle f√ľr die Teilnehmer wenige Kilometer vorm Zieleinlauf, mitten im Zentrum von Bernau am Chiemsee. ‚Ä®Der Zieleinlauf im Ortszentrum von Bernau am Chiemsee, war genauso, wie man es sich vorstellt wenn man in Oberbayern eine Rallye f√§hrt. Weit √ľber 300 Zuschauer fanden sich ein und besetzten den Kirchplatz und die Strassen entlang der Strecke. Es war gerade noch so viel Platz, dass die Autos durchs Ziel fahren konnten.

‚Ä®Der anschlie√üende Galaabend in Prien am Chiemsee, setzte Massst√§be f√ľr zuk√ľnftigen Veranstaltungen der Scuderia Caracciola. Die Siegerehrung wurde von den Organisatoren Hagen Kruse und Eduard Neitzke, der auch den Abend und alle Zieleinl√§ufe moderierte, durchgef√ľhrt.

Damit dieser pers√∂nliche und famili√§re Charakter dieser wunderbaren Rallye nicht verloren geht, wurde entschieden die Teilnehmerzahl zuk√ľnftig auf max. 100 zu begrenzen.‚Ä® Wer gern sportliche Rallyes, nach italienischem Vorbild f√§hrt und √ľber ein entsprechendes Automobil verf√ľgt, sollte sich den 30.August 2017 im Kalender anstreichen. Denn dann startet wieder der Grand Prix Caracciola am Chiemsee, aber auch dann wieder gespickt mit Highlights und √úberraschungen.

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