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Pantheon in Basel – ein Auto-Tempel

Aktuell bietet das Pantheon in Basel eine ausserordentliche Ausstellung von raren Sport- und Rennwagen, sowie Specials. Gerade diese Fahrzeuge trifft man wegen den strengen Vorschriften in der Schweiz immer seltener auf den Strassen, manche vermutlich nie. Fast 40 Fahrzeuge, darunter viele Preziosen stehen in Reihe und Glied auf der spiralförmigen Galerie des schon an sich sehenswerten Museumsbaus. Diese elegante Bauweise inspirierte das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.

Pantheon Basel

Pantheon Basel Ausstellung Specials © Fotoquelle und Bildrechte: Dr.Georg W. Pollak, sc.

Marken wie Alvis und Riley waren in den Vorkriegsjahren auf den europäischen Rennstrecken zu recht gefürchtet gewesen. Die Specials von Rolls-Royce, Allard oder Jaguar sprengen hier alle Rahmen, sei es was die Form, sei es was die Leistung anbelangt. Das sind Gründe warum Specials bei den orthodoxen Oldtimer-Puristen nicht immer beliebt sind. Umso verdienstvoller ist es vom Veranstalter und Museumsbesitzer Stephan Musfeld, dass er diesen Specials den Raum zur Verfügung stellt.


© Fotoquelle und Bildrechte: Dr.Georg W. Pollak, sc.

Traditionell sind hier natürlich Bentleys ausgestellt und unter seltenen Wagen findet man auch Kreationen von Schweizer Carrossiers, zum Beispiel Reinbold und Christé oder Wenger. Die Ausstellung beinhaltet viele historische Marken: Alfa Romeo, Allard, Alvis, American LaFrance, Austin, Bentley, Carrozzeria Italia, Ford, Jaguar, MG, NSU, Railton, Riley, Rolls-Royce und Wolsley.

Die Ausstellung „ Specials“ in Basel/Muttenz ist noch bis am 10. April 2016 zu bewundern. Nebst der erwähnten Ausstellung ist natürlich auch die grosse ständige Oldtimersammlung 1885 – 1960 und die Verkaufsabteilung für die Besucher offen. Wer sich um die angegliederten Rennovations- und Reparaturwerkstätten interessiert, kann sie nach Absprache besuchen.

Zur Ausstellung ist auch eine anschauliche Publikation (150 Seiten) von Niggi Starck mit vielen farbigen Fotos von Urs Gautschi erschienen.

Text und Fotos: Dr.Georg W. Pollak, sc.

 

 

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