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The-Daily-Rust – Warum eigentlich?

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Geschrieben habe ich schon immer sehr gerne. Bereits seit nunmehr acht Jahren fĂĽhre ich unsere private Homepage www.supper-mini.com wie ein Tagebuch und habe nebenbei immer wieder versucht ein Buch zu schreiben. So entstanden im Laufe der Zeit zum Beispiel ein 54-seitiges Mittelalterkochbuch und der Mini-Langescheidt (women-edition).

Woher ich die Zeit nehme? Das ist ganz einfach erklärt – Norbert schraubt und ich schreibe. Immer wenn wir in unserer Garage waren/sind und Norbert an unseren Minis schraubt, greife ich zum Stift bzw. heute mittlerweile zum Laptop.

The Daily Rust - Schrauberzeitschrift

The Daily Rust – Schrauberzeitschrift
© Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter

Aber irgendwann war mir irgendwie nicht mehr genug. Zuerst versuchte ich meine „Werke“ zu veröffentlichen, also sendete ich diese den verschiedensten Verlagshäusern, mit dem Ergebnis das ich lernen musste, das es sich anscheinend immer nur ums Geld dreht und nicht ob es gut geschrieben ist oder nicht. Ich spreche hier von diversen Selbstkostenbeiträgen in Höhe zwischen 3.000,00 und 5.000,00 Euro die vor einer Veröffentlichung zu erbringen sind. Also starb diese Idee wieder.

Ich wollte trotzdem nicht so schnell aufgeben. Ich wollte schreiben und nicht nur so aus SpaĂź auf einer privaten Homepage. Ich wollte einfach mehr und ich wollte dabei auch ernst genommen werden.

Also ging ich nun dazu über, mein Glück bei den einschlägigen Redaktionen zu versuchen. Vielleicht als kleiner Kolumnenschreiber, das hätte mir durchaus schon genügt. Vielleicht klingt das jetzt eitel, aber ich weiss das ich nicht schlecht schreibe und mir das auch nicht einbilde. Man könnte auch sagen: Ich war jung, ich war willig und wollte schreiben!

Doch nun bekam ich die nächsten Lektionen beigebracht:

Lektion Nr. 1
Hast du kein Vitamin B, bist Du einer Antwort nicht wĂĽrdig genug, nicht einmal per e-Mail.

Lektion Nr. 2
Besitzt du kein sündhaft teures „was-weis-ich“ Privatstudium, sind deine Texte nicht genügend, egal was du geschrieben hast.

Lektion Nr. 3
Wenn du kein Vitamin B und kein Privatstudium vorweisen kannst, dann hilft Dir nur noch schnöder Mammon.

Fazit: Die Qualität und/oder Inhaltlichkeit der Texte stehen immer nur an zweiter Stelle. Du könntest der wiedergeborenen William Shakespeare sein und es würde niemanden interessieren, wenn Du ein No-Name in der Szene bist bzw. zu wenig Geld mitbringst um dich einzukaufen.

Ja, das sind harte Worte, aber das habe ich zu dieser Zeit gelernt und es hat mich insofern geprägt, dass ich es anders machen wollte. Ich wollte schreiben weil es meine Freude ist, ohne die ganzen Spielchen und schließlich hat es mir endgültig gereicht.

Also habe ich mich hingesetzt und rief die «The-Daily-Rust» ins Leben. Ich hatte zwar kein Geld, um sie drucken lassen zu können, kein spezielles Setzprogramm und auch keine Redaktionserfahrung, aber ich hatte meine Liebe zu den alten Fahrzeugen und das Bedürfnis diese mit anderen zu teilen.

Natürlich ließen auch hier die ersten Stolpersteine nicht lange auf sich warten. Ich bin nun mal eine Frau und ja, ich bin auch kein gelernter Mechaniker, aber das ist nun mal so. Ich bin einfach wer ich bin. «The-Daily-Rust» ist kein Hochglanzmagazin. Die Zeitschrift ist auch keine übliche Fachzeitschrift oder ein Trendmagazin.

«The-Daily-Rust» ist einfach eine Schrauberzeitschrift von Oldtimerliebhabern fĂĽr Oldtimerliebhaber egal welchen Alters oder Geschlechts. Und wenn Ihr denkt, dass ihr etwas fehlt, dann fĂĽllt diese LĂĽcke doch einfach aus! Sendet uns Eure Berichte, Photos und Geschichten und zeigt den anderen Eure persönliche Leidenschaft. Denn das ist der wahre Geist der «The-Daily-Rust» – das miteinander.

Und wenn Euch diese Idee gefällt, dann geht jetzt zu Sara (Redaktion Deutschland) und drückt sie für mich, denn ohne Sie wäre diese Zeitschrift die ihr gerade in Händen haltet, nie so geworden wie sie jetzt ist. Danke Sara :)

Download der Ausgaben von «The-Daily-Rust»

Gastautorin: Doris Zanotti Redaktion Ă–sterreich

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