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Kronprinz Wilhelm Rasanz 2013

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An diesem Wochenende, 15. und 16. Juni 2013 findet erstmals mit der Kronprinz Wilhelm Rasanz eine Oldtimerveranstaltung der besondern Art am Niederrhein statt. Die Strecke fĂĽhrt von Schloss Krickenbeck nach Schloss Dyck und zurĂĽck. Achtzig Prozent der Fahrzeuge stammen aus Baujahren vor 1910. Das jĂĽngste Teilnehmerfahrzeug stammt aus dem Jahr 1918.

Für das betagte Teilnehmerfeld der 1. Kronprinz Wilhelm Rasanz gilt es an diesem Wochenende, die Strecke von Schloss Krickenbeck bis Schloss Dyck und wieder zurück zu bewältigen. Die Fahrt über 82 Kilometer ist dabei eine echte Herausforderung für die Automobilisten und Sammler mit ihren Klassikern. Auf Einladung des Classic Days Initiators Marcus Herfort lassen sie gemeinsam Automobilhistorie im 125. Jahr nach Bertha Benz legendärer erster Fahrt mit einem Automobil im Jahr 1888 wieder lebendig werden.

Peugeot Typ 26 Baujahr 1899

Ältestes Teilnehmerfahrzeug ist ein Peugeot Typ 26, Baujahr 1899 © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter

Der Klassiker Event knüpft dabei an eine historisch verbürgte Begebenheit an: Im Jahr 1907 kam der damalige Kronprinz Wilhelm nach Düsseldorf. Wie sein Onkel Prinz Heinrich war auch Kronprinz Wilhelm begeisterter Automobilist. Die Düsseldorfer Gastgeber wollten es dem mit dem Zug angereisten Würdenträger recht machen und baten Hermann Weingand, Inhaber der Düsseldorf Daimler- und Mercedes-Verkaufsstelle, einen 70 PS-Mercedes-Wagen zur Verfügung zu stellen. Er selbst war bei dieser Gelegenheit der prominente Chauffeur für den am Motorsport begeisterten Sohn des Kaisers.

Im entfernten Schloss Krickenbeck hörte Heinrich Graf von Schaesberg-Tannheim vom Besuch des Kronprinzen und machte sich auf die über 80 Kilometer lange Fahrt mit dem Auto nach Düsseldorf. Daran will jetzt die Kronprinz Wilhelm Rasanz erinnern, die am Sonntag um 9.07 Uhr an Schloss Krickenbeck startet und die rund 20 historischen Fahrzeuge über Stationen an der Tammenmühle über die „Hinsbecker Schweiz“ und Schloss Liedberg bis Schloss Dyck führt, dem Autragungsort der Classic Days (2.-4. August 2013).

Organisator Marcus Herfort: „Es gibt viel zu wenige Gelegenheiten zur Ausfahrt mit Automobilen der ganz frühen Baujahre in einer engagierten Gruppe Gleichgesinnter. Wir wollen der Gemeinschaft der Fahrer von Veteranen- und Vintagefahrzeugen und der so genannten „Messing Fraktion“ ein schönes Erlebnis nach historischem Vorbild bieten.“

Bereits im Jahr des Kronprinzenbesuchs, also 1907, gab es heute legendäre Straßenwettbewerbe wie das La Turbie Berg- oder das Gordon-Bennett-Rennen. Viele Automobile bewältigten regelmäßig weitere Strecken, ohne den Anspruch zu haben, als Rennwagen zu gelten. In England erinnert bis heute die London-Brighton-Fahrt an diese frühen Tage individueller Mobilität.

Bereits am Samstag starten einige der Teilnehmer zu einer MĂĽhlen-Fahrt ĂĽber ca. 87 Kilometer am Schloss Krickenbeck und machen Station an der LĂĽttelforster MĂĽhle. Am Sonntag werden die Fahrzeuge gegen 12 Uhr an Schloss Dyck, um etwa 16 Uhr wird das Teilnehmerfeld wieder in Schloss Krickenbeck erwartet.

Mit dabei sind unter anderem ein De Dion Bouton Typ E Voiturette von 1900, ein Renault Typ D von 1901 und ein Opel Darracq von 1902. Ă„ltestes Teilnehmerfahrzeug ist ein Peugeot Typ 26, Baujahr 1899.

Weitere Informationen: www.anno-1907.de

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