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Teure Werkstattaufenthalte durch Zahnriemenwechsel

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Nicht nur Automobile feiern ein Jubiläum. Auch die Erfindung von Bauteilen hat Geburtstag. Erinnern möchte ich in diesem Zusammenhang an den Zahnriemen aus Kunststoff im Motor eines Autos. Er verbindet die Kurbelwelle mit der Nockenwelle und war vor 50 Jahren eine Revolution im Motorenbau.

Motor ohne Zahnriemen mit geringem Wartungsaufwand

Der Erfinder des Kunststoffzahnriemens im Viertaktmotor war Andreas Glas, Sohn von Hans Glas. Der Glas S 1004 aus Dingolfing wurde als erstes Auto angeblich mit diesem Bauteil der Firma Continental aus Hannover ausgerüstet.

Doch wie bei jeder Erfindung gibt es Nachteile. Reißt der Zahnriemen wegen schlechter Qualität, Hitze oder Überalterung entstehen kapitale Motorschäden. Auch der regelmäßige Ersatz nach einer bestimmten Kilometerleistung bzw. Anzahl von Jahren verursacht für den Halter des Wagens hohe Kosten. Zusätzlich müssen oft auch die Spannrollen, Umlenkrollen, Dichtringe und Wasserpumpe beim Zahnriemenwechsel ersetzt werden.

Traditionell wurden bis Anfang der 60er Jahre Viertaktmotoren mit Rollenketten, Stirnrädern oder sogar Königswellen montiert.
Nicht alle Erfindungen in der Vergangenheit nutzen den Kunden, sondern ausschließlich den Herstellern!

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