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Vergessene Automarke: Armstrong Siddeley Motors

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Das Unternehmen entstand 1919 aus einer Fusion zwischen Siddeley Deasy Motor Car Corp. mit der Fahrzeug- und Motorensparte des Industriekonzerns Armstrong Whitworth & Co. 1935 wurde Hawker Aircraft eingegliedert. Beide Unternehmen bildeten daraufhin die Hawker-Siddeley-Gruppe.

Der Zusammenschluss mit Bristol Aero Engines Ltd. f├╝hrte dann zur Gr├╝ndung des Motorenherstellers Bristol Siddeley. Bristol Siddeley wurde 1966 ein Teil der Rolls-Royce-Gruppe.

Armstrong Siddeley Sphinx

 

Die Automarke Armstrong-Siddeley bestand bis ins Jahr 1959. Die Autos der Marke Armstrong Siddeley waren in der Klasse von Jaguar, Bentley und Rolls Royce angesiedelt. Kenner sagen, dass die Qualit├Ąt der Fahrzeuge in der Fertigung damals besser als bei Jaguar war.

Der Automobilbau wurde aufgegeben, da die Firmengruppe die Fabrikationsr├Ąume f├╝r die Herstellung von D├╝sentriebwerken f├╝r die Concorde und den Senkrechtstarter Hawker ben├Âtigte. Die Aufgabe der Autoproduktion war wohl auch eine Gesch├Ąft mit der britischen Regierung gewesen, denn die Zusch├╝sse der Regierung f├╝r den Triebwerksbau sicherten das Unternehmen in der Existenz f├╝r die n├Ąchsten Jahre.

Armstrong Siddeley Sapphire

 

Bemerkenswert ist im R├╝ckblick, dass Armstrong Siddeley auch eine eigene Motorenproduktion f├╝r die damaligen Automobile besa├č. Der abgebildete Veteran besitzt ein automatisches Getriebe mit Overdrive von Borg Warner, wie es auch damals in amerikanischen Stra├čenkreuzern eingebaut war. Als K├╝hlerfigur und Markenzeichen benutzte der Automobilhersteller die Sphinx in verschiedenen Variationen.

Auf der britischen Insel k├╝mmert sich heute der Armstrong Siddeley Owners Club um die verbliebenen Fahrzeuge und Ersatzteile.

In Deutschland sind lediglich drei gepflegte Fahrzeuge des Herstellers bekannt.

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