Sicherheitsgurt im Oldtimer

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Leider passieren auch bei größter Vorsicht mit Oldtimern von Zeit zu Zeit Unfälle. Besonders in Fahrzeugen vor 1970 sind in der Regel noch keine Dreipunkt Sicherheitsgurte ab Werk serienmäßig eingebaut gewesen.

Die „straflose“ Gurtpflicht auf Vordersitzen in Autos wurde in der Bundesrepublik im Jahre 1976 eingeführt.

Bei der 3. ADAC Hamburg Klassik Rallye geschah leider ein Unfall mit einem historischen Fahrzeug. Der Fahrer des abgebildeten Mercedes 190 SL, Baujahr 1961 fuhr gegen einen Baum. Das Fahrer und Beifahrerin wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dieser Unfall zeigt auf tragische Weise, dass es sehr sinnvoll ist, in jeden Oldtimer auch nachträglich zur Erhöhung der eigenen Sicherheit Dreipunkt Sicherheitsgurte einzubauen. Ein Sicherheitsgurt kann zumindest den Sturz in die Scheibe bzw. das Lenkrad in der Regel vermeiden und körperlichen Schaden abwenden. Das Schleudern aus dem Wagen heraus wird durch den Gurt in der Regel auch vermieden.

Bildquelle: Lübecker Nachrichten Christian Nimtz

 

Der Meldung ist zu entnehmen, dass der Fahrer bei dem Unfall mit dem Gesicht auf das Lenkrad prallte und sich verletzte. Der Kopf der Beifahrerin landete in der Windschutzscheibe und sie zog sich dabei eine schwere Kopfverletzung zu.

Übrigens wurde bereits im Jahr 1959 der erste Dreipunktgurt für Autos vom Schweden Nils Bohlin erfunden. Der Luftfahrtingenieur und Volvo-Mitarbeiter meldet das Prinzip 1961 zum Patent an. Volvo baute den Gurt als erster Hersteller serienmäßig in seine Fahrzeuge ein!

 

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