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Technische Stil Ikonen der 50er Jahre

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Die Ausprägung der runden Formen in der Technik hatte ihren Ursprung in dem Stromlinien-Design der 30er Jahre. Rundliche Formen prägten das Aussehen der Technik in den50er Jahren. Dieses Stilmittel kamen aus den USA und eroberten danach Europa. Ganz markante Beispiele dieser Stilepoche sind Lokomotiven der Eisenbahnen gewesen und diese runden Formen mit zahlreichem Schmuck waren auch im Automobilbau sehr populär.

EMD Diesellokomotive der F-Serie (A-Unit)

Die EMD F-Serien ab 1946 war eine Baureihe dieselelektrischer Lokomotiven des US-amerikanischen Lokomotivherstellers General Motors Electro-Motive Division (EMD), einer Tochter des GM-Konzerns. Ursprünglich als Güterzuglokomotiven konzipiert, wurden sie auch im Personenzugdienst eingesetzt. Insgesamt sind mehrere tausend Maschinen mit Führerstand A-Unit und führerstandslose B-Units gebaut worden.

NOHAB Baureihe AA16 der ungarischen Bahnen, Quelle: Wikipedia

Die NOHAB Baureihe AA16, ist die europäische Lizenz-Variante der amerikanischen Standardlokomotiven der F-Reihe von EMD. Diese dieselelektrische Lok wurde von vielen Bahnverwaltungen in Ost- und Westeuropa in Varianten mit den Achsfolgen Co’Co‘ oder (A1A)(A1A) beschafft.

Baureihe V200.0 der Deutschen Bundesbahn, Quelle: Wikipedia

In Deutschland erreichte die Diesellokomotive mit hydraulischer Kraftübertragung der Baureihen V200.0 / V 200.1, gebaut ab 1953 für den Schnellzug-Dienst, wegen ihres zeitlosen Design und ursprünglich dunkelroten Farbgebung Kultstatus.

© Fotoquelle und Bildrechte: Michael Held

Raodster BMW 507 in auffallender orange-roter Farbgebung

Ein Meisterwerk automobilen Designs war der Roadster BMW 507 entworfen von Albrecht Graf von Goertz. Er wurde 1955 vorgestellt und nur vier Jahre gebaut.

© Fotoquelle und Bildrechte: Michael Held

Original Mercedes 300SL Flügeltürer

Der Mercedes-Benz mit der internen Typbezeichnung W 198 wurde unter der Verkaufsbezeichnung Mercedes 300 SL in den Jahren 1954 bis 1957 als Coupé mit Flügeltüren und in den Jahren 1957 bis 1963 als Roadster vom schwäbischen Hersteller angeboten. Das Modell wurde und wird auch von vielen als Repliken u.a. Gullwing und Scheib hergestellt und sind vom Original optisch kaum zu unterscheiden. Es ist schon erstaunlich welche Ausstattungsvarianten heute auftauchen, die so nie bei Mercedes gefertigt wurden.

Borgward Isabella

Borgward Isabella © Fotoquelle und Bildrechte: Michael Held

Die Borgward Isabella war ein Mittelklassewagen und ab 1954 das erfolgreichste Modell der Borgward-Gruppe. Ab 1957 war der ursprüngliche Tarnname des Prototyps Isabella im Borgward-Rhombus des Kühlergrills zu lesen. Der Wagen war nach einer Entwicklungszeit von nur zehn Monaten anfangs mit zahlreichen Kinderkrankheiten behaftet, die jedoch nach und nach abgestellt wurden.

Eine weitere sehr schmucke Variante für die damalige Zeit war das Borgward Isabella Coupé vom Karosseriebau Deutsch.

Die Serie der Beispiele lässt sich sicher fortsetzen, speziell mit typischen Veteranen der Epoche 50er Jahre aus Amerika, Frankreich und Italien.

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