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Oldtimer mit Verkaufslackierung

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Eine Beschreibung für ein klassisches Auto wie folgt macht neugierig: „Neu restauriert, neue Reifen, neu lackiert, diverse neue Teile verbaut, technisch optisch TOP Zustand, H Kennzeichen, zwei Vorbesitzer, …“ Der geforderte Preis war der Beschreibung angemessen!

Auch konnte oder wollte der Verkäufer auf Anforderung „wegen Zeitmangels“ keine Bilder von bestimmten Bereichen der Karosserie vor der Besichtigung schicken, noch konkrete Fragen beantworten. Die Bilder in der Anzeige waren ansprechend.

BMW 2002 Baujahr 1971

Was bei der Besichtigung vorgefunden wurde, war ein Blender in Verkaufslackierung und Pfusch. Die Lackierung hatte Laufnasen und Dreck an den Radläufen, der über lackiert war. Die teilweise patinierten Chromteile waren nach der Pfusch Lackierung wieder montiert worden. Bestimmte typische Chromteile fehlten. Der Innenraum sah bis auf die neuen Sitze vom Vorbesitzer schlimm aus. Der Himmel war dreckig wie der Teppich und die Seitenverkleidungen waren teilweise lose. Die Lenkung hatte ziemlich Spiel. Auch konnte die angegebene Kilometerleistung bei dem Zustand nicht stimmen. Die dreckige und rostige Optik des Motorraums, Motorraumdeckels von innen und Kofferraums vervollständigte das schlimme Erscheinungsbild. Der Unterboden war teilweise dick mit neuem klebrigen Unterbodenschutz überzogen. Die Hinterreifen berührten beim starken Einfedern die Radläufe.

Wie kann ein solches Fahrzeug die Prüfung zum H-Kennzeichen bzw. eine TÜV-Prüfung mit der defekten Lenkung bestehen?

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