Artikelformat

«Indianapolis» auf der Offenen Rennbahn Oerlikon

Ein besonderer Duft hängt am Dienstag, 26. Juli 2016, über der Offenen Rennbahn Oerlikon. Es ist nicht der sonst übliche Bratwurstduft, sondern der Duft der Abgase alter Motorfahrzeuge: Zum 14. Mal in Folge findet bei trockenem Wetter «Indianapolis in Oerlikon» statt, die Präsentation historischer Rennfahrzeuge. Vier Mal ergänzen sie auf dem Oerliker Betonoval das normale Programm mit Steher- und anderen Radrennen.

Indianapolis Oerlikon 2015

Indianapolis Oerlikon 2015 © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter / Peter Mettler

Knatternd die einen, dröhnend die andern: So werden erneut rund 60 zwei-, drei- und vierrädrige Oldtimer-Rennfahrzeuge über die bis zu fast 45 Grad geneigte Piste rasen. Die Vehikel erreichen auf dem 333,33 Meter langen Betonoval teils weit über 100 km/h. Erneut werden an dem von Georg Kaufmann und seinem Team organisierten Event allerhand Raritäten zu sehen sein: etwa ein Morgan Two Wheeler von 1928, ein Stutz Blackhawk DV32 von 1928, ein Formel Ford Indy Monoposto von 1938 bei den Autos, ein Indian Scout Racer von 1926, eine Rudge-Ulster von 1934 oder eine BSA B50-T von 1971.

Die Offene Rennbahn Oerlikon öffnet ihre Türen und Kassen bereits um 14.00 Uhr. Ab 15.00 Uhr können die teilnehmenden Fahrzeuge im Innenraum besichtigt werden. Die erste der vier geplanten Vorführungen auf der Piste beginnt um 18.00 Uhr. Um 18.30 Uhr beginnt der Reigen der Radrennen. Höhepunkt wird ein Steherrennen hinter schweren Schrittmacher-Motoren. Programmänderungen sind vorbehalten. Rennschluss ist um 22.00 Uhr.

Der Einzeleintrittspreis ab 16 Jahren beträgt wegen zusätzlicher, aufwendiger und teurer Sicherheitsmassnahmen ausnahmsweise 20 Franken. Saisonkarten und Freibillette behalten ihre Gültigkeit.

Auskunft über die Durchführung ist 26. Juli 2016, ab 12.00 Uhr erhältlich auf www.rennbahn-oerlikon.ch oder über Telefon 044/311.25.61.

Bei schlechtem Wetter wird der Anlass um zwei Tage, auf Donnerstag, 28. Juli, verschoben.

 

 

Danke sagen!
Das Klassiker- und Motormagazin verzichtet auf nervige Werbe-Banner und blinkende Anzeigen, um dem Leser ein möglichst ungestörtes Lesevergnügen zu ermöglichen. Im Gegenzug freut sich die Redaktion über 5,00 € Unterstützung oder das Teilen des Beitrags:

Zum Lesen und Ansehen empfohlen