Landrover & Co. – Klassische Nutzfahrzeuge auf Malta

Die Mittelmeerinsel Malta – zwischen Sizilien und Tunesien gelegen – ist in vielerlei Hinsicht eine Reise wert. Wer die auf Billigtourismus ausgerichteten Bettenburgen an einigen Küstenabschnitten meidet, taucht in eine sonnendurchglühte, enorm geschichtsträchtige Landschaft ein. Von der Antike bis in die britische Kolonialzeit finden sich allerorten großartige Zeugnisse etlicher Kulturen.

Malta - Arbeitsvehikel
Malta – Arbeitsvehikel

Auch der Liebhaber klassischer Mobilität kommt auf Malta auf seine Kosten. Speziell die Freunde historischer Nutzfahrzeuge erwartet „reiche Beute“. Als Erstes fällt die Vielzahl klassischer Landrover auf, die vor allem Landwirten als Alltagsvehikel dienen. Landrover als reines „Lifestyle“-Gefährt gibt es vereinzelt auch, aber weniger als hierzulande.

Hinweis: Mit Klick auf ein Foto mit dem Mauszeiger (PC) oder Berührung mit dem Finger (Smartphone, Tablet) wird der Wechsel zum nächsten Foto durchgeführt.

Zwar hat sich der Zustand der wichtigsten Straßen seit Beitritt zur Europäischen Union gebessert, doch in vielen Gegenden ist man mit Geländefahrzeugen nach wie vor besser beraten. Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, muss auf Straßen der untersten Kategorie schon etwas aufpassen, um nicht aufzusetzen – lohnend sind solche Ausflüge ins Gelände freilich schon.

Dann gibt es die Kategorie der Laster und Pickups, die noch täglich bei Handwerkern im Einsatz sind. So sind etliche LKW der Marke Bedford unterwegs, mit etwas Glück stößt man auf einen mit der einst für die Insel typischen farbenfrohen Lackierung. Interessant ist, dass auch einige Nutzfahrzeuge neueren Datums klassische Holzaufbauten besitzen, wie sie bis in die 1960er Jahre üblich waren.

Hinweis: Mit Klick auf ein Foto mit dem Mauszeiger (PC) oder Berührung mit dem Finger (Smartphone, Tablet) wird der Wechsel zum nächsten Foto durchgeführt.

Da Malta im 2. Weltkrieg eine wichtiger Stützpunkt der britischen Luftwaffe (R.A.F.) war, sind in einschlägigen Museen auch eindrucksvolle Vehikel aus jener Zeit zu sehen. Besonders lohnend ist in dieser Hinsicht ein Besuch des Malta Aviation Museum (http://www.maltaaviationmuseum.com/).
In den alten Hangars am einstigen RAF-Stützpunkt Ta Qali warten nicht nur spektakuläre Flugzeuge aus den 1930-50er Jahren auf den Besucher, sondern auch etliche Kraftfahrzeuge, die seinerzeit vom britischen Militär genutzt wurden.

Hinweis: Mit Klick auf ein Foto mit dem Mauszeiger (PC) oder Berührung mit dem Finger (Smartphone, Tablet) wird der Wechsel zum nächsten Foto durchgeführt.

Richtig Glück haben muss man allerdings, um einem der einst auf der Insel verbreiteten klassischen Omnibusse zu Gesicht zu bekommen. Ein schönes Exemplar aus den 1930-50er Jahren kann von privaten Gesellschaften für Ausflüge genutzt werden.

Hinweis: Mit Klick auf ein Foto mit dem Mauszeiger (PC) oder Berührung mit dem Finger (Smartphone, Tablet) wird der Wechsel zum nächsten Foto durchgeführt.

Die zahlreichen PKW-Oldtimer auf Malta werden gelegentlich in einem separaten Bildbeitrag vorgestellt.

Text und Fotos: Michael Schlenger

Zum Lesen und Ansehen

Das Rad – Eine bewegte Geschichte Das Rad Eine bewegte GeschichteVon Dr. Pollak, einem unserer Gastautoren, bin ich auf das Buch «Das Rad - Eine bewegte Geschichte» aufmerksam gemacht...
Seltene Kleinwagen, Rennwagen und mehr i... Über das Museum P.S.Speicher in Einbeck wurde im Klassiker- und Motormagazin schon des öfteren berichtet. Zu kurz kam bisher die Berichterstattung übe...
Wiedergeburt” … eines Skoda-... Die „Wiedergeburt“ eines Unikats ist eine sehr umstrittene Geschichte, aber leider keine Seltenheit! Diese Geschichte wird am Beispiel eines Skoda U...
Benz Söhne Sportwagen 10/22 PS Eine negative Erfahrung mit positiven Folgen Wahrscheinlich wäre der Wagen für immer in Neuseeland geblieben, wenn es da nicht eine Geschichte gegebe...
Werbung