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Größte private Sammlung britischer Klassiker verkauft

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Nachdem die bekannten Automobilhersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Volkswagen u.a. eigene Werksmuseen in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, möchte nun auch Jaguar / Land Rover eine umfangreiche Sammlung für Besucher und auf Veranstaltungen zeigen. Land Rover kaufte die weltweit mit 543 Fahrzeugen größte private Sammlung britischer Klassiker von James Hull.

Die über viele Jahre von James Hull zusammengetragene Kollektion umfasst 457 klassische Fahrzeuge, 365 Kinderautos und 300 Stück Automobilia und Modellflugzeuge nach Vorbildern des WW1 and WW2. Der Preis den Jaguar bezahlte war 100 Millionen Britische Pfund.

Die überwiegend britischen Klassiker, darunter zahlreiche bekannte Jaguar wie XK-SS, C-, D- und E-Type. Fahrzeuge aus der ehemaligen Hull-Sammlung werden künftig weltweit im Rahmen von Marken-Events eingesetzt. Der Kauf der privaten Sammlung unterstreicht die verstärkten Aktivitäten von Jaguar / Land Rover auf dem Geschäftsfeld „Heritage“.

Herzstück der von James Hull, einem britischen Autoliebhaber, Unternehmer und Philanthropen liebevoll zusammengestellten Sammlung sind über 130 Jaguar. Darunter sind frühe Swallow Sidecars (Motorradseitenwagen) und Austin Sevens mit bei Swallow hergestellter Karosserie, eine reichhaltige Palette diverser SS-Vorkriegsmodelle, sieben XK 120 – darunter ein seltenes Exemplar mit Aluminium-Karosserie – C-, und D-Types, ein XK-SS, acht E-Types, 30 klassische Jaguar Mk-Limousinen sowie 19 XJ-S und 20 XJ mit interessanten und berühmten Vorbesitzern.

Sammlung Jaguar Land-Rover ex James-Hull

Sammlung britischer Fahrzeuge jetzt Jaguar Land-Rover ex James-Hull © Fotoquelle und Bildrechte: Auto-Medienportal.Net/ Jaguar Land Rover

Die Mehrzahl der Autos befindet sich in einem exzellenten Zustand. Die Sammlung umfasst darüber hinaus viele weitere bekannte britische Fahrzeuge, darunter auch mehrere seltene Land Rover. Der Erwerb der Hull-Sammlung untermauert die Bemühungen von Jaguar und Land Rover, die Geschichte beider Marken zu schützen und zu pflegen.

Jaguar Heritage als ein Geschäftszweig der Special Operations hat sich aktuell an die Aufgabe gemacht, die fehlenden sechs Exemplare der 1963 eigentlich auf 18 Einheiten angedachten Lightweight-Serie des E-Type nach zubauen. Mit fortlaufenden Chassis-Nummern, natürlich komplett in Aluminium und mit von einer Lucas-Einspritzung versorgtem 3,8-Liter-Reihensechszylinder. Jaguar-Karosseriebauer und -Mechaniker bauen die Modelle in Handarbeit in einer neuen Jaguar Heritage-Werkstatt in Browns Lane auf, weniger als 100 Meter entfernt von dem Ort, an dem die Originalfahrzeuge entstanden. Dieselben handwerklichen Fähigkeiten kommen künftig auch bei der Restaurierung klassischer Jaguar-Modelle und den mit Werksgarantien versehenen Servicearbeiten zum Einsatz.

Die Neuzugänge aus der Sammlung von James Hull werden künftig bei globalen Markenevents eingesetzt.

Jaguar und Land Rover blicken zusammen auf eine 142-jährige Geschichte zurück, die einige der Ikonen der Automobilgeschichte hervorgebracht hat.

Vor dem Hintergrund des weltweit explosionsartig gestiegenen Interesses an Classic Car Veranstaltungen und des in Größe und Umsatzvolumen gewachsenen Oldtimer Marktes verfolgt Jaguar und Land Rover mit diesem Kauf auch strategische und rationale Geschäftsinteressen für die Marke.

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