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Wer kennt die deutschen Motorräder der 30er Jahre?

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Deutsche Motorräder der 30er Jahre

Deutsche Motorräder der 30er Jahre

Nach dem Lesen des Buches Motorräder der 50er Jahre war mein Interesse und Wissensdurst an historischen Motorrädern gestiegen, so dass ich weiter nach fachkundiger Literatur suchte. Im Verlag Johann kleine Venekate ist vor Jahren ein Buch Deutsche Motorräder der 30er Jahre erschienen. Das war eine gute Ergänzung und sinnvolle Fortsetzung zum Wissen, das ich aus dem Buch über historische Motorräder der 50er Jahre geschöpft habe.

In dem Werk werden die Marken Abendsonne, Alge, Andrees, Arco, Ardie, Atlantis, Avis-Celer, AWD, Baier, B.A.M., Bauer, BMW, Bücker, BWS, Cursy, Diamant, DKW, D-Rad, E.B.S., Eichelsdörfer, Elfa, Ermag, Ernst-MAG, Esch-Record, europa, Excelsior, Favorit, Flottweg, Franzani, Frischauf, Göricke, Goetz, Gruhn, Gustloff, Harso, Hecker, Henkel, Hercules, H.G. Hiekel, Horex, Hulla, Imperia, Javon, King-JAP, K.R., Lord, Lutrau, Luwe, M.A. Mammut, Mauser, Neander, Nestoria, NSU, O.D., Opel, Phänomen, Phönix, Renner-Original, SAR, Schliha, S. &G., Schütt, Schütoff, S.M.W. Spiegler, Standard, Stock, TAS, Tornax, Torpedo, Triumph, UT, Victoria, Walter, Wanderer, Wimmer, Windhoff, W.M.R., Württembergia, York, Zeus und Zündapp in Text und Bild mit den wichtigsten Modellen vorgestellt.

Das Buch stellt jeden der genannten Hersteller vom Ende der 20er Jahre bis zum 2. Weltkrieg und die produzierten Modelle vor, soweit Material dem Autor Karl Reese zur Verfügung stand. Es werden die technischen Daten der Motorräder besprochen und Sonderheiten der Konstruktionen. Ergänzend wurden mehr als 600 historische Schwarzweißfotografien für die Abbildung der Modelle vom Autor, Sammlern und Marken-Clubs für das Buch zusammengetragen. Die Bilder zeigen Details der Motorräder, beim Sport und in der Landschaft.

[aartikel]3935517270:left[/aartikel]Nicht erstaunlich ist, dass wegen der damaligen Politik Motoren aus anderen Ländern nicht mehr in den Modellen deutscher Hersteller nach dem Jahr 1933 eingebaut wurden. Im Gegensatz zu den Konfektionären bauten BMW und Horex (Columbus) schon immer eigene Viertakt-Motoren in die Modelle ein. Mit Beginn des Krieges hatten die Menschen andere Sorgen und die Produktion musste durch staatliche Anordnungen in den verbliebenen Firmen umgestellt werden.

Wer sich übrigens für zeitgenössische Mode und Kleidung für sein Motorrad interessiert, findet viele Anregungen für die passende Retro-Kleidung.

Das vorliegende Werk wird ergänzt um eine Übersicht über Einbaumotoren von Villiers, Bark, Blackburne, Küchen, J.A.P., MAG und Sturmey-Archer. Für Fans von technischen Daten wurde eine 18-seitige Übersicht dem Buch über Modelle, Baujahre, Motor-Typen, Antrieb, Fahrwerk, Gewicht, Bereifung und Listenpreise beigefügt.

Auch hier findet der interessierte Laie ein informatives Standardwerk, um in die vielfältige Materie historischer Motorräder einzusteigen.

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