Donner über Salzburg am Salzburgring

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Historische Rennautos lassen es auf dem Salzburgring so richtig krachen München/Salzburgring. Die vierte Ausgabe des „Day of Thunder“ steht an. Am 15. Juni liegt der Salzburgring fest in der Hand der reiferen Generationen von Renn- und Sportwagen. Die Veranstaltung des Automobil-Clubs München von 1903, die mit bürgerlichem Namen „ACM Historic Trophy“ heißt, zählt mittlerweile zum etablierten Kreis der Oldtimer-Festivals.

Salzburgring historischer Motorsport
Salzburgring historischer Motorsport BMW M1 © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter

Dabei geht es hier nicht einmal um schnellste Runden und höchstes Tempo. Der Reiz für die Teilnehmer liegt vielmehr darin, dass jeder so schnell fahren darf, wie er kann oder will, ganz ohne Wettbewerbsstress. Was zählt, ist allein der Spaß am Fahren. Und davon ist reichlich geboten. So finden sich im Feld die kleinen heißen Eisen von früher, die NSU TT mit der frech aufgestellten Motorhaube, genauso wie die giftigen Steyr-Puchs und Fiat Abarths. Aber auch der BMW M1 lässt sich sehen und freut sich auf die Hatz mit dem De Tomaso Pantera. Die 911er mischen kräftig mit, die Alfa Giulias, BMW 02 oder Ford Capris lassen auch nichts anbrennen, und erst recht nicht der 200-PS-Käfer. Kenner finden den Glas GT ebenso im Starterfeld wie den Jaguar XK, den Triumph TR2, den Sunbeam Tiger oder den eleganten Fiat 2300 S.

Salzburgring historischer Motorsport mit Veteranen
Salzburgring historischer Motorsport mit Veteranen © Fotoquelle und Bildrechte: Veranstalter
Bei den Youngtimern wollen es die BMW M3 wissen, der Ruf-Carrera und die Gölfe. Die USBoliden sind natürlich auch vertreten und tragen ihren guten Teil zum Donner bei. Eine Formelklasse gibt es und feine Rennsportwagen im Stil des Lotus 23 auch.

Der König in diesem Jahr könnte der Porsche 910 sein, einer, der Mitte der Sechzigerjahre für die Schwaben bei Bergrennen, aber auch bei Langstreckenklassikern wie der Targa Florio die Kohlen aus dem Feuer holte.

Buntes Treiben allenthalben — und gerade deshalb auch ein Fest für das Publikum. Weil die Fahrer Spaß haben, sind sie gut drauf und jederzeit bereit, über Details ihrer Renner zu plaudern. Der Eintritt kostet verträgliche zehn Euro. Wer mit einem Oldie zum Zuschauen kommt, darf sogar im Fahrerlager parken. Um halb 9 geht die Action auf der Strecke los, Schluss ist erst um sechs Uhr
abends. Info für die, die noch ins Starterfeld wollen: Anmeldeschluss ist am 29. Mai. Alle Fakten stehen unter
www.day-of-thunder.com.

Ihr
Automobil-Club München von 1903. e.V.
Organisations-Team

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