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Oldtimer mit H-Kennzeichen haben wenig Mängel

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Oldtimer mit einem H-Kennzeichen und einem Alter zwischen 30 bis 40 Jahre sind technisch in einem besseren Zustand als regelungswütige Politiker meinen. Viele jüngere „Verbrauchswagen“ haben bei der technischen Überwachung alle zwei Jahre mehr technischen Mängel, zum Beispiel Youngtimer im Alter von 20 bis 30 Jahren. Das berichtet die aktuelle GTÜ-Mängelstatistik. In den Altersklassen der begutachteten Fahrzeuge gibt es erhebliche Unterschiede.

Hauptuntersuchung Oldtimer

Oldtimer befinden sich in einem überdurchschnittlich guten technischen Zustand

Zurzeit sind knapp 300.000 Klassiker mit H-Kennzeichen beim KBA gemeldet. In jedem Jahr wächst der Bestand um durchschnittlich zehn Prozent. Geschätzt wird, dass mehr als 600.000 Autos mit einem Alter von mehr als 30 Jahren mit „normalem“ oder „roten“ Kennzeichen unterwegs sind. Fahrzeuge mit „rotem 07er“ Kennzeichen müssen nicht zur regelmäßigen technischen Überwachung!

Die GTÜ berichtet, dass etwa 85 Prozent der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen bei der fälligen Hauptuntersuchung die neue Prüfplakette bereits im ersten Anlauf erhalten. Bei Fahrzeuge im Alter von 20 bis 30 Jahren erhalten 33 Prozent beim ersten Besuch keine neue Prüfplakette.

In der Klasse der Pkw bis zu neun Jahren sind 45 Prozent mit Mängeln unterwegs! Bereits im Alter von 10 bis 19 Jahren werden die Mängel noch zahlreicher, denn 62 Prozent der Fahrzeuge haben Mängel. Im Alter von 20 bis 29 Jahre haben 75% der untersuchten Fahrzeuge Mängel!

Oldtimer in der Altersklasse mit mehr als 30 Jahre und mit H-Kennzeichen angemeldet, sinkt die festgestellte Rate der Mängel auf rund 50 Prozent. Der Prozentsatz mit erheblichen Mängeln liegt bei nur 15 Prozent und ist damit so niedrig wie bei PKW in einem Alter bis zu sieben Jahren.

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