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50 Jahre Produktionsende des Kässbohrer Setra S6

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50 Jahre nach Produktionsende rücken die ehemaligen Kässbohrer Setra Omnibusse auf der diesjährigen Retro Classics ins Rampenlicht. Der Setra S6 war maßgeblich an der Erfolgsgeschichte der Ulmer Traditionsmarke Kässbohrer, heute EvoBus GmbH, beteiligt. Insgesamt fünf Ausstellungsfahrzeuge dieses ersten selbsttragenden Kompaktbusses der Welt sind in Halle 8 auf dem Stuttgarter Messegelände 2013 zu sehen. Neben Fahrzeugen der Firmen Rast-Reisen, Schranner, Kronberger und Fischer präsentiert die heutige Marke Setra der Daimler AG auch einen S 6 aus der Setra Oldtimer-Sammlung in Neu-Ulm.

Kässbohrer Setra S6 "Brunner"

Kässbohrer Setra S6 © Kässbohrer Setra S6 „Brunner“ Fotoquelle und Bildrechte: Dr.-Ing. E.h. Konrad Auwärter

Der insgesamt dritte Setra-Reisebus feierte im Jahr 1955 auf dem Genfer Automobilsalon Premiere. Das 6,7 Meter lange und 2,25 Meter breite Fahrzeug galt als Basis für alle nachfolgenden kompakten Omnibusse der Marke. Von dem Fahrzeugtyp, den man noch heute auf vielen Oldtimer-Treffen bewundern kann, wurden bis 1963 insgesamt 1172 Einheiten produziert. Zu seinen technisch herausragenden Eigenschaften zählten unter anderem vier bis zum heutigen Tag einzigartige Einzelradaufhängungen an Doppellenkern, Gummifederungen mit Teleskop-Stoßdämpfern sowie eine Lenkradschaltung. Ein tiefliegender Schwerpunkt und das ideale Verhältnis von Radstand, Überhang und Spurweite garantierten den Betreibern eine jederzeit stabile Straßenlage. Angetrieben wurde der Setra S6 von einem Vier-Zylinder-Dieselmotor 517 D 4K von Henschel. Anfänglich leistete der Motor 85 PS und durch einen Kompressor mit Riemenantrieb wurde später die Leistung auf 100 PS gesteigert.

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