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Buchbesprechung: Traumgaragen 2.0 Deutschland

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Im Winter, wenn es fast keine Veranstaltungen für klassische Fahrzeuge gibt, ist genügend Zeit, mal wieder zur Abwechslung zum im Internet surfen, in einem Buch über Oldtimer zu schmökern. Heute habe ich mir Traumgaragen 2.0 Deutschland für die dunklen Winterabende ausgesucht. Das Basiswerk von Traumgaragen begeisterte mich und somit waren die Erwartungen an Traumgaragen 2.0 sehr groß.

So in Gedanken stellte ich mir mal wieder die Frage, was erwarte ich von einer Traumgarage? Auf jeden Fall ist es für mich kein Carport, Blechgarage, Fertiggarage aus Beton, Scheune mit Lehmboden oder sonstige ungepflegte Halle. Es muss schon etwas besonderes sein, im Hinblick auf Architektur, Ausstattung, Automobilia und Struktur in der Ausstellung.

Auf 235 Seiten des Buches gibt es wieder reichlich großformatige Bilder, die die Stimmung der einzelnen Traumgaragen mit Impressionen recht gut einfangen und meinem Traum gerecht werden. Klar jeder hat ein andere Menge Geld zur Verfügung, Verhältnis dazu und konnte sich seine Wünsche mit Fantasie und besonderen Design-Ideen erfüllen.

Andererseits verwundern mich viele angeschnittene Bilder im Buch, seien es Reifen oder Stoßstangen. Ist das auf Unachtsamkeit oder besondere künstlerische Gestaltung der Macher zurück zuführen? Auch verwundert mich in einem Bildband über Oldtimer das „Product Placement“ von modernen Fahrzeugen.

Ein trickreicher Kopierschutz wurde auf vielen Fotos mit Fahrzeugen in den Traumgaragen dadurch erreicht, dass an den Fahrzeugen ein freigestaltetes Kfz-Kennzeichen FC-TG 2.0 angebracht wurde. Sicherlich ist das auch ein gutes Mittel zur Anonymisierung der Fahrzeuge, so dass sie nicht einem Eigentümer zugeordnet werden können.

Im vorliegenden Band ist mir im Gegensatz zu Band 1 aufgefallen, dass die Eigentümer der Traumgaragen überwiegend mit Namen und Bild gezeigt werden. Was soll mit der Namensnennung und teilweise Ortsangaben demonstriert werden, der Besitzstand oder die Eitelkeit der Eigentümer? In den heutigen unruhigen Zeiten kann das natürlich für Kriminelle oder Schaulustige ein Anreiz sein, auch die betreffende Traumgarage zu besuchen.

Übrigens, wenn man die Suchmaschine Google nutzt, kann man mit diesem Link noch viel mehr Traumgaragen mit modernen oder klassischen Fahrzeugen besuchen.

Dann wird noch eine „Alptraum-Ggarage“ und sein Eigentümer in Traumgaragen 2.0 präsentiert. Aus meiner Sicht gehört so etwas nicht in ein solch hervorragend und hochwertig gemachtes Buch. Wer so etwas mag wird bei Google mit diesem Link ausreichend versorgt.

Ich bin schon gespannt auf den Band Traumgaragen 3.0, der uns die Tore zu einigen Traumgaragen in EU-Ländern öffnet.

Weitere Auto-Bücher finden Sie mit diesem Link.

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