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Mit der Heinkel Kabine in den Frühling

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Die Heinkel Kabine Typ 153 wurde im Jahre 1956 als erster Pkw der Ernst Heinkel AG in Stuttgart-Zuffenhausen für den aufstrebenden Automarkt in der Wirtschaftswunderzeit gebaut. Motorräder und Beiwagen verloren Mitte der 50er Jahre bereits dramatisch an Verkaufszahlen, denn der Trend zum Auto war nicht umkehrbar.

Die Heinkel Kabine Typ 153 mit drei Rädern hat ein Luft gekühlten 1-Zylinder Viertaktmotor mit 175 cm³ Hubraum. Er leistet ca. 9 PS und seine Kraft wurde über ein 4-Gang-Getriebe an das Hinterrad übertragen. Die Lenksäule ist fest montiert und schwenkt nicht mit der Tür nach außen. Zwei Erwachsene und zwei kleine Kinder haben in Kabine notfalls Platz. Die hydraulische Fußbremse wirkt nur auf die Vorderräder und die Handbremse auf alle drei Räder.

Neben dem Basis Modell kam 1956 noch ein 200 cm³ Modell, der Typ 154, auf den Markt. Sein Fahrgestell hat vier Räder. Für manche Exportmodelle blieb man aus steuerlichen Gründen auch beim „Großen“ bei drei Rädern. Der Hubraum des Motors wurde um 5 cm³ reduziert, um steuerlich bei der Kfz.-Steuer unter 200 cm³ zu kommen, um jährlich Geld zu sparen.

Heinkel Kabinen im Frühling

 

Bei den eisigen Temperaturen denke ich mit Vorfreude an den kommenden Frühling, die ersten Ausfahrten, Mai grüne Wiesen und Treffen mit anderen Oldtimer Begeisterten.

Vom Typ 153 wurden nur 6438 Exemplare, vom Typ 154 nur 5537 Exemplaren hergestellt. Die Produktionsanlagen gelangten an die britische Firma Trojan.

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