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Gebrauchtwagen oder Oldtimer

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Auf der Suche nach einem Oldtimer habe ich Eigenartiges festgestellt. Nach Auswahl der Objekte in den bekannten Medien im Internet und Fachzeitschriften wurden geeignete Objekte zur Besichtigung ausgewählt.

Eigentlich war ich der Meinung, dass ein Fahrzeug von einem Kfz.-Meister möglicherweise in einem besseren Zustand ist, als bei einem „Hobby-Schrauber“ in der Oldtimer Szene. Vor Ort musste ich jedoch mehrmals die Erkenntnis gewinnen, dass die Kfz.-Meister ihren persönlichen Gebrauchsgegenstand verkaufen wollen, aber keine gepflegten Oldtimer. Da waren Beulen im Blech, unsauber reparierte Schadstellen, mehr oder weniger Rost, Löcher mit Klebestreifen abgedeckt, unsauberer Innenraum und schlechte Lackierungen. Für Wasser im Innenraum und Kofferraum war die Ursache in einem Fall eine schnelle Dusche mit einem Hochdruckreiniger vor der vereinbarten Besichtigung. Erstaunlich auch, dass sich bei einem Wagen Bremsflüssigkeit im Motorraum fand, die angeblich beim Nachfüllen übergelaufen war. Ein nasser Lappen fand sich noch im Motorraum und eine herunter gefallene Schraube.

Tempo Dreirad Baujahr 1950

Sicherlich legen die Herren Kfz.-Meister mehr Wert auf die Technik, als auf den Zustand der Karosserie und Innenraum. Es entsteht immer wieder der Eindruck, dass ziemlich abgenutzte Gebrauchtwagen zum überhöhten Kurs auf dem Oldtimermarkt verkauft werden sollen. Waren die Erlebnisse vielleicht nur Zufall?

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