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50 Jahre Mini Cooper S

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Der legendäre Erfolgssportler MINI CooperS wird 50 Jahre alt. Der Geburtstag wird auf einer Rennstrecke im Heimatland Großbritannien gefeiert. Ein Wochenende lang dreht sich auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs Brands Hatch südöstlich von London alles um den MINI Cooper S, der im Frühjahr 1963 erstmals präsentiert wurde. Das Jubiläum steht im Mittelpunkt des MINI Festivals, das am 22. und 23. Juni 2013 rund um die Rennstrecke in Fawkham in der Grafschaft Kent stattfindet. Tausende Fans des Mini werden erwartet. Neben Live-Musik, Fahrzeug-Show rund um den MINI wird den Besuchern vor allem Motorsport mit aktuellen und historischen Fahrzeugen geboten.

Mini Racing

MINI Cooper S feiert 50. Geburtstag auf dem MINI Festival Brands Hatch. © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group

Der achte, neunte und zehnte Lauf der britischen MINI Challenge Clubsportserie sowie zahlreiche für Mini ausgeschriebene Rennen bilden den Rahmen für das Festival auf dem Gelände von Brands Hatch. Vor einem halben Jahrhundert für die Rennstrecke entwickelt und schon wenig später im sportlichen Wettkampf zur Legende gereift, gehört die zu damaliger Zeit stärkste Ausführung des Mini zu den erfolgreichsten Fahrzeugen der Motorsport-Geschichte. Der spätere Formel-1-Weltmeister Niki Lauda absolvierte in einem Mini Cooper S erfolgreich die ersten Bergrennen seiner Karriere. Auch auf den Rundstrecken Europas eilte der britische Kleinwagen in den 1960er-Jahren von Sieg zu Sieg. Zur Legende wurde er jedoch auf Schotter und Eis. Dreimal – 1964, 1965 und 1967 – gewann der Mini Cooper S die Gesamtwertung bei der Rallye Monte Carlo.

Zu verdanken ist all dies der kongenialen Zusammenarbeit zwischen dem Schöpfer des Mini, Alec Issigonis und dem Sportwagen-Konstrukteur John Cooper. Die kompakten Abmessungen, das geringe Gewicht, die neuartige Anordnung von Motor, Getriebe und Antrieb sowie die fortschrittliche Fahrwerkstechnik verhalfen dem 1959 präsentierten Mini von Beginn an zu einem begeisternd agilen Fahrverhalten. John Cooper erkannte früh, dass damit auch sportliche Talente verbunden waren. Auf seine Initiative hin kam nur zwei Jahre nach der Premiere des revolutionären Kleinwagens eine auf 55 PS erstarkte Variante unter dem Namen Mini Cooper auf den Markt. Und weil die Reaktionen auf diese Kraftkur geradezu euphorisch ausfielen, zündeten Issigonis und Cooper gemeinsam die nächste Entwicklungsstufe: Noch einmal zwei Jahre später war der Mini Cooper S geboren.

Um dem Modell zu einem erneuten Leistungszuwachs zu verhelfen, wurden die Brennräume des Vierzylinder-Motors nach einem im Rennsport bewährten Prinzip vergrößert. Bei konstantem Hub wurde die Bohrung bis auf das maximal Mögliche erweitert und die Zylinderkopfbefestigung verstärkt. Mit 1 071 Kubikzentimetern wurde das Limit der für den Rennsporteinsatz angepeilten Hubraumklasse knapp unterschritten. Obendrein offenbarte der Motor nun noch mehr Drehfreude. Seine Höchstleistung von 70 PS erreichte er bei 6 200 min-1. Dem sportlichen Potenzial entsprechend wurde auch die Bremsanlage des Mini Cooper S optimiert. Mit größeren Scheiben und einem Servogerät war sie den gesteigerten Fahrleistungen gewachsen. Die Jagd nach sportlichen Erfolgen konnte beginnen. Das Leistungsgewicht des Cooper S war damals spektakulär.

Mini Cooper S

John Rhodes in einem Morris Mini Cooper S in Brands Hatch im Jahr 1966 © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group AG

Beim MINI Festival auf der Rennstrecke Brands Hatch werden Vertreter aller Mini Generationen ihre Kräfte bei einem Handicap-Race messen, um den sportlichsten MINI Cooper S aus fünf Jahrzehnten zu küren. Weiterhin werden aktuelle und historische Renn- und Rallye-Fahrzeuge gezeigt wie das Monte-Carlo-Siegerfahrzeug des Jahres 1964.

Quelle: BMW Group

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