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Opel Rekord C eine Erfolgsgeschichte vor 50 Jahren

Opel feiert 50 Jahre Opel Rekord C. Die 1966 gestartete und bis Anfang 1972 gefertigte Baureihe wird durch Limousine, den Caravan und ein seltenes vom Spezialisten Deutsch umgebautes Cabrio repräsentiert.

Im August 1966 erschien mit dem Opel Rekord C ein völlig neues Modell. War der Rekord B im Prinzip nur ein optisch veränderter Rekord A, so war die Generation C die seit langem ersehnte Neuentwicklung. Der Wagen wuchs in allen Dimensionen, die blattgefederte Hinterachse wich der »Fünf-Lenker-Achse« mit schräg stehenden Stoßdämpfern. Zwar handelte es sich prinzipiell immer noch um eine Starrachse, allerdings sorgten die Schraubenfedern und die exaktere Führung durch vier Längslenker und dem berühmten Panhard-Stab als Querlenker für ein deutlich präziseres und zugleich komfortableres Fahrverhalten. Vom Konzept her hat diese Hinterachse unverändert bis ins Jahr 1986 in anderen Opel Modellen überdauert.

Opel Rekord C - Limousine, Caravan und Cabrio

Opel Rekord C – Limousine, Caravan und Cabrio © Fotoquelle und Bildrechte: Opel

Der 1,5-Liter-Motor wurde in der Leistung auf 58 PS reduziert. Ein 1,7-Liter-Motor mit 60 PS war neu im Programm. FĂĽr die L Modelle stellte der 75 PS starke 1.7 S bis 1969 und danach der 1.7 N die Grundmotorisierung dar. Der Caravan auch als FĂĽnftĂĽrer in L-Ausstattung sowie als Sechszylinder mit 2,2 Liter Hubraum und 95 PS lieferbar.

Mit dem Coupé gelang Opel Anfang 1967 schließlich der große Wurf: Als topmodernes Fastback-Coupé ohne sachliche B-Säule – also mit voll versenkbarer seitlicher Fensterfront – war das Opel Rekord C Coupé ein echter Hingucker. Das Fastback-Heck war in der zweiten Hälfte der 60er Jahre in den USA das bestimmende sportliche Attribut eines Coupés. Außerdem gab es ab 1967 für 4000 Mark Aufpreis einen Cabrio-Umbau auf Basis der zweitürigen Rekord-Limousine durch die Firma Karl Deutsch Karosseriebau in Köln. Es entstanden lediglich 50 Exemplare.

Die Modellreihe C war das erfolgreichste Rekord-Modell. 1.274.362 Fahrzeuge wurden bis Januar 1972 gebaut. Die Produktion des Nachfolgers Rekord D begann im Dezember 1971.

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