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ŠKODA Firmengeschichte

ŠKODA gehört zu den traditionen Herstellern von Fahrzeugen. In der bisherigen 119-jährigen Geschichte des Unternehmens gab es eine Reihe von Fahrzeugen, die für die Marke entscheidende Weichen stellten.

Mit der Produktion von Fahrrädern und schon ab ab 1899 von Motorrädern legten die ŠKODA Gründungsväter Václav Laurin und Václav Klement (L&K) Ende des 19. Jahrhunderts den Grundstein der Marke ŠKODA.

Im Dezember 1905 präsentierte L&K das erste Automobil des noch jungen Unternehmens die Voiturette A (französisch: Wägelchen, kleines Auto). Die Voiturette A war zu ihrer Zeit ein Paukenschlag, nicht zuletzt aufgrund des wassergekühlten Motors und des niedrigen Preises von nur 3.600 Kronen. Angetrieben wurde es von einem 7 PS starker 2-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 1.100 cm³.

Der L&K Typ S wurde von 1911 bis 1925 in mehr als 2.000 Fahrzeugen in verschiedenen Ausführungen produziert. Die Kunden schätzten vor allem die hohe Zuverlässigkeit des Modells. Der Typ S war motorisiert mit einem 14 PS starken Reihen-4-Zylinder mit 1.771 cm3 Hubraum.

Im Juni 1925 folgte der Zusammenschluss von L&K mit ŠKODA in Pilsen, dem damals größten tschechischen Industrieunternehmen.

Für ein revolutionär leichtes und preiswertes Fahrzeugkonzept stand im Jahr 1934 der ŠKODA Popular. Mit diesem Fahrzeug erfüllte sich der lang ersehnte Traum vom Auto für breite Käuferschichten. Der Popular begründete eine erfolgreiche ŠKODA Generation von Fahrzeugen mit modernem Zentralrohrrahmen statt eines Leiterrahmens, OHV-Motoren und verfeinerter Technik. Über 5.000 Fahrzeuge wurden zwischen 1934 bis 1945 verkauft.

ŠKODA Popular Cabriolimousine

ŠKODA Popular Cabriolimousine

Ein ŠKODA Meilenstein in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war im Frühjahr 1952 der ŠKODA 1200. Das Fahrzeug besaß eine Metallkarosserie statt der bis dahin üblichen Mischkonstruktion aus Holz und Blech. Die Stufenheck-Limousine war der erste ŠKODA, der im Windkanal getestet wurde. Mit dem ŠKODA 440 gab der Hersteller die Antwort auf den zunehmenden Bedarf der tschechischen Bevölkerung nach einem preiswerten, volksnahen und modernen Fahrzeug. Die Zahl 440 stand für vier Zylinder und die Leistung von 40 PS. Im Volksmund erhielt das Fahrzeug den Namen «Spartak». 5 Jahre lang lief das Modell vom Band, insgesamt wurden 75.417 Fahrzeuge produziert.

Ein wichtiger Vertreter der späteren ŠKODA Fahrzeuge mit Heckmotor war in den 1980er Jahren der ŠKODA Rapid, ein zweitüriges Coupé auf Basis der Baureihe 105/120. Der Rapid wurde angetrieben von einem 1,3-Liter-Benziner mit 43 PS. Als Getriebe kam ein Fünfganggetriebe zum Einsatz. Prägend für den Typ 135 war der neu entwickelte Aluminium-Motor, der später auch im ŠKODA Favorit zum Einsatz kam.

Den runden 50. Geburtstag feierte auf der Techno Classica der ŠKODA 1000 MB. Insgesamt wurden im Zeitraum April 1964 bis August 1969 rund 443.156 ŠKODA 1000 MB produziert. Mehr als die Hälfte davon ging in den Export, sogar in Neuseeland und Australien wurde das Auto verkauft.

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