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Sachsen Classic 2013

180 Klassiker der Baujahre bis 1993 sorgten bei der elften Sachsen Classic Rallye für einen Zuschaueransturm. Binnen drei Tagen nahm das «Rollende Museum» 610 Kilometer unter die Räder. Für Applaus sorgten nicht nur die zwölf Fahrzeuge aus den norddeutschen Volkswagen Sammlungen. Auch die anderen Konzernmarken waren gebührend vertreten. Prominentester Copilot war zweifelsohne Ministerpräsident Stanislaw Tillich in einem Horch.

Die Sachsen Classic zählt zu den bekanntesten Oldtimerrallyes in Deutschland. Lange Wartelisten zeugen vom zunehmenden Bewerberinteresse, was vor allem Streckenführung und Begeisterung des Publikums geschuldet ist. Das, was als «Rollendes Museum» schließlich auf die sächsischen Straßen gelangte, kann sich sehen lassen. Das gilt nicht nur für die Marken des Volkswagen Konzerns, die erneut prominent vertreten waren. Ein Drittel der insgesamt 180 Klassiker kam von den Konzern-Marken Audi, Bentley, Porsche, SKODA sowie Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Sachsen-Classic Ziel in Chemnitz

Sachsen-Classic Ziel in Chemnitz © Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

Die drei Rallyetage führten auf insgesamt 610 Kilometer über einige der schönsten Straßen des Freistaats. Highlights waren die „Steile Wand“ in Meerane, die am 22. August während der Sachsenring-Etappe gleich zweimal gemeistert wurde, das beschauliche Bad Elster während der Vogtland-Etappe sowie die Augustusburg während der abschließenden Erzgebirge-Etappe am 24. August.

Fahrer der insgesamt 14 Autos von Audi, DKW, Horch, Wanderer und NSU sowie die 20 teilnehmenden Volkswagen Klassiker durften sich wie zu Hause fühlen. Die einst in Sachsen beheimateten Marken der Auto Union hatten Weltgeltung erlangt, zwei ihrer Standorte – Zwickau und Chemnitz – waren Eckpfeiler der Rallye.

Sachsen-Classic Golf I

Dieser panamabraune Golf – hier an der Steilen Wand in Meerane – war einer von 10.000, die 1978 in die DDR geliefert wurden.
© Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

Die Fahrzeuge aus dem Bestand von Volkswagen Classic zählen zwischen 20 und 60 Jahre. Lieblinge des Publikums waren die bislang unbekannten Karmann Ghia aus brasilianischer Fertigung, die sich in diversen Details von den in Osnabrück gebauten Autos unterscheiden, sowie der „DDR-Golf“ von 1977, von dem 10.000 Einheiten nach Ostdeutschland gelangten und als begehrte Traumwagen damals gehandelt wurden.

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