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Seit 65 Jahren Hauptuntersuchung in Deutschland

Seit dem 1. Dezember 1951 mĂŒssen Kraftfahrzeuge in Deutschland zur Hauptuntersuchung. Der wichtigste Grund fĂŒr die EinfĂŒhrung der Hauptuntersuchung war damals die Verkehrssicherheit auf den Straßen. Der Fahrzeugverkehr nahm seit Ende der 40er Jahre spĂŒrbar zu. Die Motorisierung in Deutschland stieg enorm an. Gleichzeitig nahmen die UnfĂ€lle betrĂ€chtlich zu. Ein Grund fĂŒr die EinfĂŒhrung der regelmĂ€ĂŸigen Hauptuntersuchung waren gravierende technische MĂ€ngel an den Fahrzeugen.

Historische Hauptuntersuchung

Historische Hauptuntersuchung © Fotoquelle und Bildrechte: Foto: TÜV Rheinland

Dies fĂŒhrte zur Erkenntnis, dass eine technische PrĂŒfung notwendig sei und so wurde vor 65 Jahren am 1. Dezember 1951 die Hauptuntersuchung gestartet. Technische Defekte spielen als Unfallursache in Deutschland heute kaum noch eine Rolle.

Damals verschickten die Behörden an die Fahrzeughalter noch Einladungen zur Hauptuntersuchung. Viele ignorierten damals diese Aufforderung und so mussten andere Maßnahmen greifen, um die Halter zur regelmĂ€ĂŸigen Hauptuntersuchung zu zwingen.

Erst seit der EinfĂŒhrung der TÜV-Plakette im Jahr 1961 können die OrdnungshĂŒter sĂ€umige VerkehrssĂŒnder am Siegel auf dem hinteren Kennzeichen leicht erkennen. Als Folge der Pflicht zur Plakette ĂŒberrollte 1961 eine Blechlawine die PrĂŒfstellen.

Damals war es noch ein reiner Mechanik-Check. Heute prĂŒfen die SachverstĂ€ndigen mehr als Bremsen, StoßdĂ€mpfer, Reifen, Achsen, tragende Teile, Beleuchtung und fĂŒr Fahrzeuge mit Erstzulassung nach dem 01. Januar 1969 auch die Abgaswerte.

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