35 Jahre Mercedes-Benz G-Klasse

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Die Mercedes G-Klasse wurde erstmals im Jahr 1979 produziert und ist heute praktisch auf allen Kontinenten zu finden, ob auf der Straße in Wäldern oder diversen Armeen der Welt.

Der „Wolf“ gehört sicherlich mit zu den Ur-SUV, ähnlich dem Land Rover (ab 1948) und dem Toyota Land Cruiser (ab 1951). Übrigens war im Einführungsjahr „Sport Utility Vehicle“ noch kein Begriff. Technisch wurde er immer wieder aktualisiert und verbessert, ob nun mit Benzin- oder Dieselmotor ausgestattet.

Bisher gab es keine aufwendigen Facelifts, keine anderen Linien, keine optischen Auffrischungen, denn er verkauft sich weltweit weiterhin gut. Die Mercedes G-Klasse ist immer noch ein konsequenter Offroader und misst in seiner größten Ausdehnung: 1,76 Meter breit, 1,95 Meter hoch und 4,66 Meter lang.

Mercedes-Benz G-Modell
Mercedes-Benz G-Modell viertürige Langversion

Solide Leiterrahmen als Basis

Mercedes hatte zusammen mit dem österreichischen Hersteller Steyr-Daimler Puch einige Jahre vor 1979 die gemeinsame Entwicklung einer echten geländegängigen Luxuslimousine begonnen. Bereits 1973 zeigte die Mercedes-Designabteilung ein Holzmodell der Karosserie mit kantigen Formen, eckigen Kotflügeln, weitem Sichtfeld durch eine großzügige Frontscheibe und spartanischem Armaturenbrett.

Basis für alle Varianten der Karosserie ist der solide Leiterrahmen, anpassungsfähig für verschiedene Karosserietypen, einfach in der Herstellung, für weniger industrialisierte Länder. Technisch war der zuschaltbare Allradantrieb, optionaler Vorderradantrieb und Sperrdifferential Anforderungen im Lastenheft. Diese Merkmale sind bis heute für die G-Klasse geblieben. Die Bleche der Karosserie rosten ähnlich wie bei anderen Automobilen der damaligen Zeit.

Käufer der G-Klasse

Die kaiserliche Unterstützung vom damaligen Schah von Persien war sicherlich auch ein wichtiges Signal für die Entwicklung. Der iranische Herrscher war damals Großaktionär von Mercedes-Benz und wollte für sein Militär 20.000 G-Modelle ordern.

Die damalige Bundesregierung bestellte anfänglich 400 Modelle für den Bundesgrenzschutz, dann gab es Aufträge verschiedener Staaten für den militärischen Einsatz. Geliefert wurde unter der Marke Mercedes-Benz-G-Klasse oder Puch G. Auch der Pabst fuhr in der G-Klasse, genannt „Papamobil“ mit Wetterschutzkuppel. Arnold Schwarzenegger erhielt damals den ersten Steyr Puch G der USA.

Auch besonders leistungshungrige Käufer bekamen ihren Wolf vom Werkstuner AMG mit hohen PS-Zahlen und optionalem Chrom geliefert. In der aktuellen Version mit der firmeninternen Kennung W463 bleibt der zivile “Wolf“ seinen Gewohnheiten treu: 1,76 Meter breit, 1,95 Meter hoch und 4,66 Meter lang, kantigen Formen und eckigen Kotflügeln.

Zukunft der G-Klasse

Inzwischen wurden mehr als 250.000 G-Modelle produziert und gut erhaltene Modelle bereits zu Liebhaberpreisen in der Klassikerszene gehandelt. Wenn keine neuen verschärften Zulassungsvorschriften dazu kommen, dann wird er sicherlich noch lange die Straßen und Wälder in ziviler und militärischer Ausführung bevölkern.

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