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Goodwood Revival in analogen s/w Fotos

Die Aufnahmen sind mit einer klassischen Sucherkamera der 1950er Jahre entstanden, einer Braun-Paxette, die damals als „Leica des kleinen Mannes“ galt. Mit ihrer damals kaum zu übertreffenden Kompaktheit und einer großen Auswahl hochwertiger Wechselobjektive setzte der Fotoapparat Maßstäbe.

Das verwendete Objektiv ist ein 135mm Ennalyt mit für damalige Verhältnisse hoher Lichtstärke und größte Blendenöffnung 3,5. Altersbedingt ist die Optik etwas eingetrübt. Das ergibt genau die weichen Tonwerte und leichten Unschärfen, wie sie zeitgenössische Fotos auszeichnen. Als Film kam ein ADOX 100 zum Einsatz, der nach wie vor produziert wird und großen Belichtungsspielraum bietet.

Goodwood Revival Besucher

Goodwood Revival Besucher © Fotoquelle und Bildrechte: Michael Schlenger

Auf einer Veranstaltung wie dem Goodwood Revival, das die 40er bis 60er Jahre wieder aufleben lässt, liegt es nahe, mit zeitgenössischem Material zu fotografieren. Man wird von den traditionsbewussten Engländern immer wieder darauf angesprochen, oft heißt es dann “Well done!“.

Vielen ist kaum bewusst, dass analoge Fotografie weiterhin möglich ist und sich wieder wachsender Beliebtheit erfreut, wenn auch in einer Nische. Der Reiz besteht in der hochwertigen und langlebigen Technik von einst, den Eigenheiten des chemischen Bildentstehungsprozesses, dem bewussten Umgang mit dem knappen Filmmaterial und der bei aller Erfahrung immer vorhandenen Ungewissheit, bis man die fertigen Bilder sieht.

Unser Gastautor Michael Schlenger hat einige s/w-Fotos und HintergrĂĽnde der Erstellung zur VerfĂĽgung gestellt.

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