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80 Jahre Klappscheinwerfer – ein lange vergessenes Relikt

Bereits 1935 wurden im Cord 810/812 die ersten Klappscheinwerfer eingebaut. Zeitweise war die Mode der Klappscheinwerfer in den Modellen Alfa Montreal, Aston Martin Lagonda, Bitter CD, BMW 850/ M1, Corvette C5, De Tomaso Guara / Pantera, Dodge Charger, Fiat X 1/9, Ferrari F40, Honda NSX, Jaguar XJ220, Lamborghini Miura, Lancia Stratos, Lincoln Town Car, Lotus Esprit, Maserati Ghibli / Merak, Mazda MX-5 / 323F/ RX-7, Mitsubishi 3000 GT, Nissan 3000ZX, Opel GT, Porsche 928, Triumph TR7/TR8, TOYOTA Supra/ Celica/ MR 2 und VW Porsche 914 populär. Das Thema ist auch volkstĂĽmlich unter “Schlafaugen” bekannt.

Doch bis zum Jahr 2004 verschwanden sie wieder. Gründe waren Design, technische Gründe hinsichtlich des Aufwands und die Entwicklung neuartiger Beleuchtungstechniken. Auch haben die scharfen Kanten mancher Klappscheinwerfer nicht mehr zum Schutz von Fußgängern gepasst. Auch die heute vorgeschriebene automatische Leuchtweitenregulierung war mit der Technik der aufklappbaren Scheinwerfers nicht mehr realisierbar.

Opel-GT Klappscheinwerfer

Opel-GT Klappscheinwerfer: manuelle Betätigung!

Besonders bei Sportwagen war die Verwendung von Klappscheinwerfern beliebt, da die Frontpartie nach den damaligen Kenntnissen aerodynamisch als Keilform gestaltet werden konnte, zumindest bei Fahrten ohne Licht. Klappscheinwerfer waren Scheinwerfer, die verdeckt, versenkt, versteckt und bei ausgeschaltetem Licht nicht sichtbar waren. Heute bei den Tagfahrlicht Geboten in einigen Ländern wirken die aufgeklappten Scheinwerfer in den Karosserien fremd und deplatziert.

Es ist Zeit, sich an diese wunderbar in die Karosserie implementierten Beleuchtungseinrichtungen zu erinnern. Das läuft dann unter dem Thema “weiĂźt Du noch … den hatte ich auch einmal” bei Besuchern einer Oldtimer-Veranstaltung. Wie so oft, kam die Mode aus den USA nach Europa und wurde zu einem stilistischen Merkmal ĂĽberwiegend von Sportwagen.

Es gab drei verschiedene technische Varianten der Klappscheinwerfer. Die erste Variante war die Drehung des Scheinwerfers um die Querachse. Bei Variante zwei wurden die Scheinwerfer um die Längsachse ein- und ausgefahren. Variante drei sind verdeckt eingebaute Scheinwerfer, bei denen Elektromotoren die Abdeckung von den Scheinwerfern verschwinden lassen. Natürlich gab es auch die Variante mit händischer Betätigung über ein Gestänge.

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