Oldtimerfahrt Horlofftal 2014

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Überschaubare 73 klassische, historische Automobile und Motorräder trafen sich Pfingstsonntag 2014 mitten in Hungen zum Start der bekannten Oldtimer-Rallye. Es war bereits die 23. Auflage der Oldtimerfahrt des MSC Horlofftal. Drei Wertungsgruppen hatten die Teilnehner zur Auswahl: Touristische Wertung, Automobile Classic und Motorrad. Die Aufgabenstellungen und Wegstrecken waren für die drei Gruppen unterschiedlich.

Der heißeste Pfingstsonntag der Wetteraufzeichnungen verlangte von den historischen Fahrzeugen perfekten technischen Zustand in Bezug auf die Motorkühlung, von den Teilnehmern Konzentration für die Aufgaben im Bordbuch und reichlich alkoholfreie Getränke. Die Cabrio und Roadster Besatzungen trugen wegen der Sonne Kopfbedeckungen und Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 für die Haut, um einem Sonnenbrand vorzubeugen.

Oldtimerfahrt Horlofftal 2014 Hungen
Oldtimerfahrt Horlofftal 2014 Hungen

Nach der Anreise der Teilnehmer gab es ein umfangreiches Frühstücksbuffet und Ausgabe der Unterlagen für die Fahrt. Pünktlich um 10.31 Uhr schickte der MSC-Vorsitzende Manfred Möll (Röthges) sowie Organisationsleiter Thomas Roßhirt (Hungen) das erste Fahrzeug auf die 60 Kilometer lange erste Etappe. In Röthges, in Grünberg, in Reinhardshain sowie an einem Autohaus in Nieder-Bessingen waren Sonderaufgaben zu absolvieren. Die Mittagspause am Hungener Backhaus nutzten Mensch und Maschine dann zum Verschnaufen.

Ab 14.01 Uhr erfolgte der Start zur zweiten Etappe, auf der es bereits am ersten Stopp an einem weiteren Autohaus eine knifflige Rückwärts-Einparkaufgabe zu meistern war. Kontrollstellen gab es bei der zweiten Tagestour auf dem Laubacher Marktplatz, in Ettingshausen, eine Gleichmäßigkeitsprüfung in Hungen und viele weiße Schilder mit Nummern, entlang der Strecke auf der Bordkarte zu notieren.

Fahrtleiter Winfried Möll, der die anspruchsvolle Orientierungsstrecke für die Teams ausgearbeitet hatte, erntete am Ende der Veranstaltung Lob für die Aufgabenstellungen und das Bordbuch. Die Organisatoren hatten das Bordbuch im Farbdruck erstellt, mit klaren Aufgabenstellungen, guten Skizzen und lesbaren großen Kartenausschnitten. Das ist allgemein bei anderen Veranstaltungen nicht üblich! Auch gab es keine widersprüchlichen Anweisungen. So konnten Fahrer, Fahrerinnen, Beifahrer und Beifahrerinnen auch die Landschaft geniessen ohne in Hektik verfallen zu müssen. Lediglich die Zeiten bei den diversen Gleichmäßigkeitsprüfungen mussten eingehalten werden, denn sonst addierten sich die Strafpunkte schnell.

Es war für alle Beteiligten eine rundherum gelungener Pfingstsonntag. Um 18.00 Uhr startete dann die Preisvergabe unter Anwesenheit der Brunnenkönigin.

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