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Treffen für historische Postfahrzeuge in Heusenstamm


Das 7. Treffen für historische Postfahrzeuge in Heusenstamm bot einen sehr seltenen Einblick in ein Depot eines Museums, dem Museum für Kommunikation Frankfurt am Schaumainkai 53. Die Veranstaltung war, sicherlich auch wegen des April-Wetters im Mai sehr gut besucht. Anzumerken ist, dass das Depot einen sehr aufgeräumten und sauberen Eindruck beim Besucher hinterlassen hat.

Postbus Typ DAAG Baujahr 1924

Deutsche Lastautomobilfabrik AG (DAAG): Postbus Baujahr 1924 ist der älteste noch fahrbereite Bus in Deutschland

In der großen Halle waren nicht nur die gesammelten Fahrzeuge der ehemaligen Deutschen Reichspost, Deutschen Post der DDR und Deutschen Bundespost zu sehen, sondern auch große und kleine Fahrzeuge der Nachfolgeunternehmen nach der politisch gewollten Trennung in Telekom, Deutsche Post und Postbank. Bemerkenswert war auch der große Anteil an vorhandenen Kutschen, aus der Zeit vor der großen Welle der Motorisierung in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in den unterschiedlichster Bauarten.

Teil der Sammlung Kutschen Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Teil der Sammlung Kutschen Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Weiterhin waren historische Fahrzeuge aus den Bereichen Übertragung für Funk und Fernsehen abgestellt. Wer bisher meinte, dass Postfahrzeuge gelb waren, der irrt gewaltig, denn man konnte neben gelben, grauen, roten, blauen auch weiße historische Fahrzeuge in der restlos voll gestellten Halle sehen. Viele historische Sammlerstücke waren in Kisten und Regalen verstaut.

IFA W50L Ton Uebertragungungswagen

IFA W50L Ton Uebertragungungswagen Baujahr 1983

Auf dem Freigelände präsentierten einige Eigentümer ihre nunmehr privaten ehemaligen bestens wieder hergerichteten Einsatzfahrzeuge der Post überwiegend ausgestellt mit den ehemaligen Kfz-Kennzeichen der Post.

Ausstellung Postfahrzeuge auf dem Freigelaende

Ausstellung privater Postfahrzeuge auf dem Freigelände

Ein anschließende sachkundige Führung in die historische Welt der Telekommunikation war sicherlich ein Höhepunkt des Nachmittags. Gezeigt wurden historische Handapparate, Vermittlungstische, Vorführungen der Relais-Wähltechnik in 80 Jahren Vergangenheit, ehemaliger Postdienste wie Morsen, Telex, Btx (Vorläufer des Internet), Rundfunk und Fernsehen seit den Anfängen in den 20er Jahren, Übertragungseinrichtungen per Kabel und Funk der Fernmelder rundeten den informativen Besuch ab. Ebenfalls eine Kunstsammlung mit Motiven der Post war im Archiv zu sehen. Viele dieser Kunstwerke habe früher in den Amtsstuben höherer Beamte die Wände verschönert.

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Mini Recycling in den Niederlanden


Vergangene Woche haben Mitarbeiter von VDL Nedcar in den Niederlanden begonnen, einen der ersten in den Niederlanden gebauten Mini zu restaurieren. Es handelt sich um einen 1959 im Automobilwerk Molenaar im holländischen Amersfoort montierten Austin Seven Mini – einen der ältesten Minis weltweit. Dieses Fahrzeug wird nun von fünf VDL Nedcar Mitarbeitern vollständig neu aufgebaut.

Austin Seven Baujahr 1959

Austin Seven Baujahr 1959 bei VDL Nedcar © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group

Das Team wurde aus allen 1.500 Beschäftigten bei VDL Nedcar, die in Zukunft in Born MINIs produzieren werden, ausgewählt. Derzeit werden im Werk die Vorbereitungen getroffen, um dort ab dem zweiten Halbjahr 2014 als Vertragsproduzent MINI Modelle fertigen zu können. Der aktuelle MINI wird dann als einzige Automobilmarke in den Niederlanden in Serie gefertigt.

MINI Fertigung in den Niederlanden
Es wird das zweite Mal in der Geschichte sein, dass die britische Ikone in den Niederlanden gebaut wird. Von der Markteinführung 1959 bis ins Jahr 1966 montierte der Importeur J.J. Molenaar’s Car Companies in Amersfoort mehr als 4.000 klassische Minis.

Als der Austin Seven Mini gefunden wurde, war VDL Nedcar sofort Feuer und Flamme für das Projekt und stellte das Restaurationsteam zusammen. Es besteht aus einem Karosseriebauer, einem Schweißer, einem Lackierer, einem Motorenspezialisten und einem Projekt-Manager.

Noch vor Jahresende wird dieser originale niederländische Mini im selben Werk wieder geboren, in dem ab Mitte 2014 neue MINIs produziert werden. Der Restaurationsprozess kann Schritt für Schritt auf der Facebook-Seite von MINI Netherlands verfolgt werden.

Der älteste Mini der Niederlande wird nach Fertigstellung bei VDL Nedcar ausgestellt. Das Fahrzeug wird im internationalen Mini-Register seit 1959 geführt.

Quelle: BMW Group

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Rotes 07-Kennzeichen – Vorteile und Nachteile


Die rote 07er-Nummer kann für bis zu 10 Fahrzeuge, die nicht dauerhaft zugelassen sind, genutzt werden. Eine Ausgabe erfolgt seit 2007 nur für Fahrzeuge, deren erste Zulassung mehr als 30 Jahre zurück liegt.

Alle Fahrzeuge für die nach einer Zulassung das rote 07-Kennezeichen genutzt werden soll, müssen eine zeitnahe erfolgreiche Hauptuntersuchung bestanden haben. Eine weitere Hauptuntersuchung ist nicht erforderlich. Für die technische Zuverlässigkeit und Sicherheit ist der Halter verantwortlich.

rotes-07-Kennzeichen

Rotes-07-Kennzeichen an einem historischen Feuerwehrwagen

Das rote 07-Kennzeichen berechtigt zur Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen, die der Pflege des technischen automobilen Kulturgutes dienen. Ebenso sind Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten mit dem Kennzeichen möglich. Fahrten im Alltag und Fahrten, zum Beispiel als Hochzeitsauto oder Vermietung sind nicht erlaubt.

Die Fahrten jedes einzelnen Fahrzeugs müssen in einem Fahrtenbuch dokumentiert werden. Schwierigkeiten kann es bei der Zulassungsstelle geben, wenn für unterschiedliche Fahrzeuge und Motorräder Kennzeichen in unterschiedlicher Größe aber gleicher Nummer benötigt werden!

Eine Fahrt ins Ausland mit dem roten 07-Kennzeichen ist möglich. Es kann Probleme geben, da das Kennzeichen dort wegen Unkenntnis nicht offiziell anerkannt wird. Eine einheitliche EU-Regelung gibt es nicht.

Manche Zulassungsstellen können Auflagen bei der Vergabe des roten 07er Kennzeichens verlangen. Der Halter muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Oft müssen Fahrzeuge, die mit der 07er-Nummer bewegt werden sollen zur Registrierung bei der Zulassungsstelle vorgeführt werden. Die Gebühren sind bei der Zulassung höher als bei einem normalen schwarzen Kennzeichen.

Für die Vergabe des Kennzeichens wird eine pauschale Kfz-Steuer, unabhängig vom Hubraum und Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge festgelegt. Sie beträgt bei Pkw 191,73 Euro im Jahr und für Motorräder 46,02 Euro im Jahr. Für die Kfz-Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung bieten verschiedene Versicherer spezielle Tarife an. Hierzu empfehle ich einen Versicherungsvergleich.

Auf jeden Fall sollte der Halter, der das rote Kennzeichen haben möchte, mit seiner zuständigen Zulassungsstelle vorher Kontakt aufnehmen, um alle Fragen und Auflagen zu klären.

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Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée


Am Comer See in Norditalien wird ein weiterer automobiler Klassiker versteigert. Es ist ein Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée im Stil von Jean Bugatti. Der Schätzpreis wird von RM Auctions mit € 840.000 – €1.000.000 angegeben.

1930 Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée

Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée 1930, © Fotoquelle und Bildrechte: RM Auctions

Der Motor hat einen Hubraum von 5.359 ccm (Langhuber) mit 140 PS. Der SOHC Inline-Achtzylinder-Motor mit oben liegender Nockenwelle besitzt drei Ventile pro Zylinder. Als Getriebe wurde ein drei-Gang-Schaltgetriebe als Transaxle-Einheit eingebaut. Die Vorderachse wurde als halbelliptische Blattfederung ausgeführt und hinten eine elliptische Blattfederung verwendet. Die Bremsen wirken über Seilzüge auf alle vier Räder mit Trommeln mit einem Durchmesser von 16-Zoll. Das Chassis des Typ 46 besteht aus einem Stahl-Leiterrahmen. Der Radstand beträgt 3.505 mm.

1930 Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée

Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée 1930 Innenausstattung Straußenleder, © Fotoquelle und Bildrechte: RM Auctions

Der Bugatti Type 46 Coupé Superprofilée wird auch als “La Petite Royale” bezeichnet. Im Innenraum wurde Straußenleder und Walnuss-Holz verarbeitet.

Dieser Bugatti wurde ursprünglich vom Pariser Bugatti Händler Dominique Lamberjack, 68 Rue Bayen am 1. Februar 1930 als viertürige Limousine ausgeliefert. Er wurde 1932 in Agen, Hauptstadt der Lot-et-Garrone registriert mit dem Kennzeichen 3630 JV1, im Jahr 1935 an einen Herrn Grenier und im Jahr 1937 an einen Herrn Rodriguez weiter verkauft. Irgendwann kehrte er nach Paris zurück, trug dort das Kennzeichen 6324 RL4. Später wurde der Bugatti von John Baron Raben-Levetzau, Besitzer des Automobil-Museum auf Schloss Aalholm in Nysted, Dänemark gekauft.

Der Typ 46, der hier angeboten wird, ist ein Replika des verschollenen Coupe Superprofile und hergestellt vom Karosseriebauer Ken Haywood, New South Wales, Australien. Basis war die Fahrgestell-Nummer 46208 und Motornummer 77.

Quelle: RM Auctions

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Ferrari 340/375 MM Berlinetta


Das Ufer des Comer Sees und das weiträumige Areal um die Villa Erba in Cernobbio ist für RM Auctions eine perfekte Kulisse für eine exklusive Auktion. Rund um die Villa Erba werden diverse hochpreisige automobile Klassiker in diesem Jahr versteigert.

 Ferrari 340/375 MM Berlinetta

Ferrari 340/375 MM Berlinetta ‘Competizione’ by Pinin Farina, © Fotoquelle und Bildrechte: RM Auctions

Große Highlights sind einige Ferrari Sportwagen, darunter ein 288 GTO, F40, F50, Enzo und 599XX.

Das Spitzenfahrzeug ist ein 1953er Ferrari 340/375 MM Berlinetta ‘Competizione’. Dieser ist restauriert, gut dokumentiert und einer von nur drei werksseitigen Competizione Autos, die an den24 Stunden von Le Mans im Jahr 1953 teilnahmen.

Weitere Infomationen finden Sie im Katalog und bei rmauctions.com.

Quelle: RM Auctions

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Jaguar bei der Mille Miglia


Die Mille Miglia soll das schönste Rennen der Welt sein. Deshalb ist auch Jaguar dabei und bringt vom 16. – 19.5.2013 je drei XK 120 und C-Type auf die Straßen in Italien. Gesteuert werden sie von Rennfahrern, Spitzensportlern und Größen der Mode- und Filmbranche auf ihrer Fahrt von Brescia nach Rom und zurück.

Jaguar XK, C-Type, F-Type

Jaguar setzt bei der Millie Miglia mit je drei XK 120 (rechts) und C-Type (links), Fotoquelle und Bildrechte: Auto-Medienportal.Net/ Jaguar

Die bis 1957 als öffentliches Straßenrennen ausgetragene Mille Miglia ist seit 1977 als Gleichmäßigkeitsfahrt ausgeschrieben und ist alljährlicher Höhepunkt des Classic-Car-Rennkalenders. Die Ausgabe von 1952 sah das Debüt des ersten Rennwagens mit Scheibenbremse vor. Fahrer war Stirling Moss Beifahrer Jaguars damaligem Cheftester, der heute 92-jährige Norman Dewis im C-Type.

Quelle: ampnet

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