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Volkswagen Konzern-Klassiker bei der Mille Miglia 2013


Von Brescia in Oberitalien nach Rom und zurück, das Ganze binnen drei Tagen über 1.600 anspruchsvolle Landstraßen-Kilometer. Die Mille Miglia ist die faszinierendste Oldtimer-Rallye der Welt. Klassiker von Bentley, Bugatti und Porsche begeisterten am Pfingstwochenende mehr als eine Million Zuschauer. Sieger der Mille Miglia 2013 wurde das argentinische Team Tonconogy/Berisso auf einem Bugatti T40 von 1927.

Bugatti 40 Baujahr 1927

Gesamtsieger Mille Miglia 2013 aus Argentinien: Juan Tonconogy und Guillermo Berisso auf Bugatti T40 von 1927
© Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

Keine andere Oldtimer-Langstrecken-Prüfung weltweit sorgt für so eindrucksvolle Momente wie die Mille Miglia. Auf der 1.600 Kilometer langen Strecke mit ihren zahllosen, anspruchsvollen Wertungskontrollen werden die Teams leidenschaftlich angefeuert. Die Mille Miglia ist keine gemütliche Kaffeefahrt. Bis zu ihrem vorläufigen Ende 1957 galt die Veranstaltung als eines der längsten und härtesten Rennen überhaupt. Zwanzig Jahre später wurde der italienische Klassiker als Gleichmäßigkeits- und Orientierungsfahrt zu neuem Leben erweckt.

Zur mittlerweile 31. Auflage des Renn-Klassikers – vom 16. bis 19. Mai 2013 rollten fünf automobile Preziosen aus dem Werksmuseum von Porsche an: zwei 550 Spyder, zwei 356 Coupés und ein 356 Speedster. Als Baujahrsgrenze gilt 1957. Rennlegende Hans-Joachim Stuck, zweifacher Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans und DTM-Meister, pilotierte ein Modell aus dem Jahr 1954. Die auch als „Knickscheibe“ bekannte Modellvariante des 356 besticht durch eine seinerzeit erstmals eingesetzte Windschutzscheibe ohne Mittelsteg.

Porsche feierte bereits in den fünfziger Jahren große Motorsporterfolge auf der Mille Miglia. Der Klassensieg eines 356 im Jahr 1952 und der GT-Sieg von Hans Herrmann im 550 Spyder im Jahr 1954 sind unvergessen. Anfang der Fünfziger fuhren auch Auto Union-DKW und Volkswagen Klassensiege ein. Die schnelle Marke Lamborghini war noch nicht dabei, sie wurde erst 1963 gegründet.

Schon in den zwanziger und dreißiger Jahren sorgten die Luxusmarken Bugatti und Bentley für sportliches Aufsehen während der Mille Miglia. 2013 brachte die Marke aus dem Elsass, neben diversen privaten Teilnehmerfahrzeugen, einen kompromisslos offenen, 120 PS starken, zierlichen Typ 35 T von 1926 nach Italien, der als Ikone der Rennsportgeschichte gilt. Die Briten waren dagegen mit zwei Blower-Bentley aus der Werkssammlung dabei. Es sind Kompressor-Boliden mit einem extrem großen Aufmerksamkeitspotenzial.

4,5 Liter Blower Bentley Werkssammlung Crewe

Erfolgreich das Ziel erreicht: einer der zwei 4,5 Litre-Blower-Bentley aus der Werkssammlung Crewe
© Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

Der Auftritt so unterschiedlicher Fahrzeuge zeigt, wie breit gefächert die Historie der einzelnen Konzern-Marken ist. Den Herausforderungen der Mille Miglia waren sie auch im Jahr 2013, trotz viel Regen und kühler Witterung, gewachsen. Alle Fahrzeuge von Bugatti, Bentley und Porsche kamen ins Ziel. Insgesamt absolvierten rund 400 Teams aus aller Welt die traditionsreiche Strecke von Brescia nach Rom und wieder zurück.

Quelle: Volkswagen AG

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Kfz-Kennzeichen für Oldtimer und Youngtimer


Wer sich einen Oldtimer oder Youngtimer gekauft hat, nach einer Renovierung oder Restaurierung wieder für den Straßenverkehr zulassen möchte, hat inzwischen ein recht großes Angebot bei der Auswahl an Kfz-Kennzeichen.

ichen für Oldtimer und Youngtimer

Kfz-Kennzeichen für Oldtimer und Youngtimer

Zur Auswahl stehen für den privaten Sammler neben der “normalen Zulassung” mit dem schwarzen Kennzeichen und dem blauen Euro-Balken folgende Möglichkeiten:

  1. Wechselkennzeichen
  2. Saisonkennzeichen
  3. H-Kennzeichen
  4. 07-Kennzeichen

In den einzelnen Artikeln, die Sie mit dem jeweiligen Link erreichen können, habe ich die Grundlagen, Verwendung und Kosten des jeweiligen Kennzeichens beschrieben und die Vorteile und Nachteile aufgeführt. Für Menschen mit mehreren Fahrzeugen, älter als 30 Jahre ist sicherlich aus Gründen der Kosten das rote 07er Kennzeichen erstrebenswert. Für Halter mit einem oder zwei Oldtimern das H-Kennzeichen. Wer dabei noch etwas an der Kfz-Steuer und Versicherung sparen möchte, kann das Fahrzeug zum Ende der Freiluftsaison bei der Zulassungsstelle still legen und im Frühjahr wieder anmelden. Zu beachten sind dabei natürlich der Gang zur Zulassungsstelle und die Gebühren für die vorübergehende Stilllegung und wieder Anmeldung. Diese Kosten müssen geringer sein als die Ersparnis bei der Kfz-Steuer und Versicherung.

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Saisonkennzeichen für Oldtimer sinnvoll?


Da Oldtimer in der Regel nur in der Sommersaison bewegt werden, sollte man überlegen, ob ein Saisonkennzeichen als Kfz-Kennzeichen sinnvoll ist. Das Saisonkennzeichen wurde bereits im Jahr 1997 eingeführt und hat sich sehr bewährt.

Interessant ist es, wenn ein Fahrzeug nur eine bestimmte Anzahl von Monaten im Kalenderjahr genutzt werden soll. Die Zulassung ist auf den auf dem Schild angegebenen Monate beschränkt.

Saisonkennzeichen Autobianchi

Saisonkennzeichen von Mai bis Oktober an einem Autobianchi

Dieser Zeitraum muss mindestens zwei Monate und höchstens elf Monate betragen. Der Zeitraum ist nicht erweiterbar. Falls der Zeitraum der Zulassung geändert werden soll, ist eine neue Zulassung und ein neues Saisonkennzeichen notwendig.

Das Saisonkennzeichen hat die Angaben eines normalen Kfz-Kennzeichens und zusätzlich den Zulassungszeitraum in Monaten. Die Zahl oberhalb des Strichs zeigt den Monat des Beginns der Zulassung an und die Zahl unterhalb des Strichs das Ende des Zulassungszeitraums.

Die meisten Kfz-Zulassungsstellen erheben für ein Saisonkennzeichen Kosten in Höhe von 27 Euro. Hinzu kommt ein Satz Kfz-Kennzeichen mit ungefähr 23 Euro. Die Preise können je nach Zulassungsstelle und örtlichem Autoschild Hersteller. Vorteil des Saisonkennzeichen ist es, dass der Gang zur Zulassungsstelle zum vorübergehenden Stilllegen und wieder Anmelden entfällt. Das spart Zeit und Kosten.

Gerade bei Fahrzeugen, die noch nicht 30 Jahre alt sind, kann gerade bei einem großen Hubraum, mit Motoren ohne Katalysator oder Dieselmotoren sehr viel Kfz-Steuer pro Jahr eingespart werden.

Die Haftpflichtversicherung rechnet sich nach der Anzahl der Monate der Zulassung. Wird eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, gibt es bei vielen Versicherungsgesellschaften auch einen Schutz des Fahrzeugs während der “Ruhezeiten” außerhalb der Zulassung zum Straßenverkehr. Außerhalb des Zulassungszeitraums muss das Fahrzeug auf privatem Boden abgestellt werden wie auch beim Wechselkennzeichen.

Für Oldtimer ab einem Alter von 30 Jahren, die eine Prüfung zum Führen eines H-Kennzeichens bestanden haben, ist das Saisonkennzeichen nicht geeignet, da die Kfz-Steuer höher ausfällt als beim H-Kennzeichen. Es gibt jedoch auch hier eine Ausnahme. Alle Fahrzeuge mit einem Hubraum unter 800 cm³ fahren bei der Besteuerung mit einem Saisonkennzeichen günstiger.

Jedoch hat das Saisonkennzeichen den Nachteil, dass eine Umwelt- und Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe erforderlich ist.

Viele Besitzer eines Cabrios und Wohnmobils benutzen das Saisonkennzeichen oder für ein “Verbrauchsfahrzeug” während der Wintersaison wenn das Cabrio geschützt abgestellt ist.

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Ford T-Modell und Varianten


Es war der erste in Serie hergestellte Motorwagen der Welt und hat für Automobile die Fließbandarbeit eingeführt. Das Ford Model T (Tin Lizzy ~ Blech-Liesel) war zu seiner Bauzeit im wahrsten Sinne Motor der Massenmotorisierung in USA. Der Ford Modell T wurde zwischen 1908 und 1928 in weit mehr als 15 Millionen Exemplaren gebaut. Das war ein Rekord, den Volkswagen erst mit dem Käfer in den 60er Jahren überholte.

Ford T Roadster

Ford T Roadster

Der 4-Zylinder-Motor mit 2,9-Liter Hubraum leistete 20 PS bei 1800/min und hatte ungefähr 100 Nm Drehmoment. Der Hubraum macht es möglich. Immerhin wurde damit eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h geschafft. Der Benzinverbrauch war mit 12 Liter/100km und mehr auch zur damaligen Zeit recht hoch.

Die Bedienung zum Fahren war damals anders als heute. Der Ford Model T hat drei Pedale. Das linke Pedal ist für das Einlegen des ersten Gangs notwendig und das mittlere Pedal für den Rückwärtsgang. Rechts befindet sich die Bremse. Ein Schalthebel war noch nicht bekannt, denn nach dem Anfahren wechselte der Fahrer vom ersten in den zweiten Gang und es war also durch diese Konstruktion keine weitere Pedalbetätigung notwendig. Die Motordrehzahl wurde über einen Hebel am Lenkrad erhöht, also Handgas! Für heutige Fahrer eines Ford T ist die Bedienung sehr gewöhnungsbedürftig. Die Bremse wirkte auch nur auf die Hinterachse.

Große Bodenfreiheit und das hohe Drehmoment des Motors gestattete auch das Fahren auf den damals noch schlechten Wegen in Amerika ohne einen Antrieb auf vier Rädern.

Ford Model-T Rennversion (Racer)

100 Jahre alt ist der Ford T Speedster

Erstaunlicherweise entstanden auf Basis des sehr robusten Chassis offene und geschlossene Versionen und Pickup, ebenso auch Rennversionen des Ford T. Abgelöst wurde die Produktion durch das Nachfolgemodell Ford A.

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H-Kennzeichen für Oldtimer


Wenn man einen Oldtimer gekauft hat, also ein Fahrzeug, was älter als 30 Jahre ist, kann man unter bestimmten Umständen in Deutschland ein sogenanntes H-Kennzeichen bei der Zulassungsstelle beantragen. Dazu sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen.

Das „Oldtimer-Kennzeichen“, im Volksmund auch H-Kennzeichen genannt, ist ein normales Kfz-Kennezichen mit einem nachgestellten „H“. Es ist in Deutschland die Kennzeichnung für ein historisches Kraftfahrzeugs nach § 9 FZV. Voraussetzung ist vor der Zulassung eine Prüfung auf zeitgenössisch originalen Zustand. Ebenso muss das Fahrzeug nachweislich mindestens 30 Jahre alt sein (§ 2 Nr. 22 FZV).

H-Kennzeichen Peugeot 403

H-Kennzeichen an einem Peugeot 403

Das Kennzeichen folgt dem gleichen Schema wie reguläre Kfz-Kennzeichen. Die Einschränkung besteht darin, dass bei einzeiligen Kennzeichen die Gesamtzahl aller Zeichen ohne dieses „H“ nicht mehr als sieben betragen darf. Schmale Buchstaben und Ziffern lassen manche örtliche Zulassungsstellen nicht zu, so dass von der Buchstaben- und Zahlenkombination viele Varianten mit drei Zahlen vor dem H bereits durch die Haltung der örtlichen Behörde ausgeschlossen sind.

Je nach Hubraum des Fahrzeugs entstehen Vorteile bei der Kfz-Steuer. Bereits ab einem Hubraum Hubraum von 800 cm³ greifen diese steuerlichen Vorteile, da die pauschale Besteuerung pro Fahrzeug unabhängig vom Hubraum pro Jahr 192 € kostet. Fahrzeuge unterhalb eines Hubraums von 800 cm³ nutzen das Saisonkennzeichen, um Kfz-Steuer zu sparen.

Da Oldtimer weniger Kilometer pro Jahr als Verbrauchsautos bewegt werden, gibt es auch Vorteile bei der Haftpflichtversicherung und unter bestimmten Voraussetzungen bei der Vollkasko.

Wer ein Oldtimer-Kennzeichen an seinem Fahrzeug besitzt, hat freie Fahrt in alle Umweltzonen. Die Feinstaubplakette ist daher für Oldtimer nicht relevant.

Die Kriterien zur Vergabe eines H-Kennzeichens werden leider manchmal sehr eng und anderseits großzügig von den Prüfern ausgelegt. Manchmal werden Abweichungen vom Originalzustand geduldet, wenn diese bereits als zeitgenössische Umbauten damals bekannt waren. Das führt dazu, dass Replikas von damaligen Fahrzeugen, sofern das Datum der Erstzulassung beim Spenderfahrzeug mindestens 30 Jahre zurück liegt, auch ein H-Kennzeichen bekommen können. Bedingung ist, dass alle Anbau und Zurüstteile mit einem Dokument zur “Allgemeinen Betriebserlaubnis” (ABE) bei der Prüfung bescheinigt werden.

Eine Besonderheit sind Kfz-Kennzeichen, geprägt mit der Schriftnorm (DIN 1451) und ohne blauen Euro-Balken. Diese Kennzeichen kosten bei der Ausgabe eine zusätzliche Verwaltungsgebühr von 100 €! Diese Schilder werden meines Wissens bisher nur in den Ländern Bremen und Hessen ausgegeben.

H-Kennzeichen nach DIN 1451 ohne Querbalken zwischen Kreis und Nummer

H-Kennzeichen nach DIN 1451 ohne Querbalken zwischen Kreis und Nummer

H-Kennzeichen Sonderform

H-Kennzeichen Sonderform unter Berücksichtigung der historischen Formen

Bei der Reaktivierung dieser bis zum 31.10. 2000 ausgegebenen Nummernschilder wurde der Anhang für den “Querbalken” zwischen den Ortskennung und der Buchstabenfolge nicht reaktiviert. Die Folge ist, dass ein amtliches altes Kennzeichen mit dem Zusatz H keinen Querbalken besitzt. Oldtimer freundliche Zulassungsstellen haben auch schon den fehlenden Querbalken durchgehen lassen.

Das H-Kennzeichen wird von den Prüfern nicht erteilt, wenn deutlich jüngere Komponenten in das Fahrzeug eingebaut wurden, zum Beispiel Motoren, die es zum Zeitpunkt der Erstauslieferung noch nicht gegeben hat. Auch wenig gepflegte Fahrzeugen wird öfters der „H“-Status verweigert. Den Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern (pdf-Datei) finden Sie im Download.

Grundsätzlich sollte der Zustand des klassischen Fahrzeugs mindestens dem Zustand 3 entsprechen. Alltagsspuren, kleinere Mängel, vollständig fahrbereit und keine Durchrostungen sind wichtige Voraussetzungen. Gemäß § 2 Nr. 22 FZV wird ein guter Pflege- und Erhaltungszustand zum normalen alten Fahrzeug gefordert. Das fordert die Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern nach § 23 StVZO vom 6. April 2011.

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Wechselkennzeichen für Oldtimer?


Seit Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung in Deutschland, mit Datum vom 1. Juli 2012, können Wechselkennzeichen (W-Kennzeichen) ausgegeben werden.

Ein Wechselkennzeichen soll ein Kfz-Kennzeichen sein, das für verschiedene Kraftfahrzeuge ausgestellt wird. Bei Führung des vollständigen Kennzeichens am Fahrzeug ist es für den Verkehr zugelassen. Ohne vollständiges W-Kennzeichen ist das Fahrzeug nicht zugelassen und muss auf privaten Gelände abgestellt sein.

W-Kennzeichen in Deutschland

Wechselkennzeichen in Deutschland bisher ein Misserfolg

Das Wechselkennzeichen besteht aus einem festen Schild, das am Fahrzeug befestigt ist und einem Wechselelement, das an dem Fahrzeug angebracht wird, welches im Verkehr bewegt werden soll.

Das Wechselkennzeichen ist kompliziert zu handhaben und bringt eigentlich fast nur Nachteile mit sich:

  1. Klasse M1 ~ Kraftfahrzeuge für Personenbeförderung mit maximal acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz
  2. Klasse L ~ Krafträder, vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge und vierrädrige Kraftfahrzeuge bis 550 kg Leermasse
  3. Klasse O1 ~ Anhänger bis 750 kg zulässiger Gesamtmasse

Wechselkennzeichen

Wechselkennzeichen, © Fotoquelle und Bildrechte: Detlef Emmridet (Wikipedia)

Gewechselt kann nur werden, wenn die Fahrzeuge einer Klasse angehören. Weiterhin müssen die Kfz-Schilder der beiden verwendeten Fahrzeuge die gleichen Abmessungen haben. Es muss sich jedoch nicht um die gleiche Fahrzeugart handeln. Das Wechselkennzeichen darf nicht gleichzeitig an beiden Fahrzeugen verwendet werden.

Eine gültige Feinstaubplakette für die Einfahrt in die eingerichteten Umweltzonen in Deutschland ist meines Wissens erforderlich.

Bei den Kosten kommt aus meiner Sicht ein weiterer Nachteil zum Tragen. Die Kosten der Zulassung
betragen etwa 65 Euro bei zwei Fahrzeugen. Für jedes Fahrzeug ist die volle Kfz-Steuer zu bezahlen und bei der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung gibt es möglicherweise bei einigen Versicherungsgesellschaften ermäßigte Prämien.

Wegen der genannten Nachteile ist das Wechselkennzeichen für Oldtimer bisher kein Erfolg und wurde bisher extrem wenig nachgefragt. Hier zeigt sich wieder, das eine gute Idee und einfache Umsetzung aus Österreich und der Schweiz (Wechsel-Kontrollschild oder Wechselnummer) in Deutschland zum Nachteil der Bürger durch bürokratische Vorgaben ein Misserfolg wurde.

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