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Impressionen der Jaguar Heritage Racing


Alle sechs bei der Mille Miglia 2013 eingesetzten Jaguar haben nach dreitägiger Fahrt von Brescia nach Rom und zurück das Ziel erreicht. Zu der als „schönstes Rennen der Welt“ gefeierten 1000-Meilen-Tour durch Nord- und Mittelitalien hatte Jaguar Heritage Racing je drei XK 120 und C-TYPE genannt und sie mit Prominenten besetzt.

Die drei Jaguar XK 120 waren mit Fahrern aus Film, Sport und Modewelt prominent besetzt. In einem Roadster Baujahr 1953 teilten sich der in Irland lebende dreifache Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis und Jim Gianopulos, CEO der Produktionsgesellschaft 20th Century Fox, das Cockpit. In zwei weiteren Roadstern mit Produktionsjahr 1950 machten sich die Top-Models David Gandy und Yasmin Le Bon sowie der Le Mans-Sieger (auf Jaguar) von 1988, Andy Wallace, mit dem sechsfachen Bahnrad-Olympiasieger Sir Chris Hoy auf die 1000 Meilen lange Fahrt. Leider mit zumeist aufgespanntem Stoffverdeck, denn „Bella Italia“ zeigte sich größtenteils verregnet.

Jaguar bei der Mille Miglia 2013

© Fotoquelle und Bildrechte: Auto-Medienportal.Net/ Jaguar

In den komplett offenen Cockpits der 260 PS starken Jaguar C-Type, Le-Mans-Siegerwagen von 1951 und 1953, traten Schauspielerin Hannah Herzsprung („Weissensee“) und Chauffeur Bernard Kuhnt (Director European Operations, Jaguar Land Rover) sowie Jaguar-Heritage-Racing-Stammfahrer Chris Buncombe mit Motorjournalist Chris Harris an. Das dritte Exemplar steuerte Michael Quinn, Enkel von Jaguar-Gründer Sir William Lyons – mit Co-Pilot Salvatore Ferragamo Jr., Enkel des berühmten Schuhdesigners gleichen Namens und heute unter anderen Botschafter der Hotelkette Relais & Chateaux.

Jaguar XK bei der Mille Miglia 2013

Jaguar XK bei der Mille Miglia 2013 © Fotoquelle und Bildrechte: Auto-Medienportal.Net/ Jaguar

Die Rekordzahl von 415 Startern nahm die 37. Auflage der als Gleichmäßigkeitsfahrt ausgeschrieben Classic-Car-Veranstaltung auf, 340 sahen zwei Nächte und drei Tage später das Ziel in Brescia – darunter auch alle sechs Jaguar.

Den Kurzfilm zur Mille Miglia 2013 Jaguar Heritage Racing Impressionen finden Sie bei YouTube.

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30 Jahre Baby-Benz


Aus diesem Anlass findet eine Sonderausstellung ab 18. Mai 2013 für 3 Monate im Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg zu sehen.

Schon im Dezember des Jahres 1982 rollten die ersten Fahrzeuge der neuen Modellreihe 190 in die Verkaufsräume der Mercedes-Benz Niederlassungen.

Doch die Kundschaft näherte sich dem neuen kleinen Mercedes-Benz zunächst nur recht zögerlich. Zu teuer, zu bieder im Erscheinungsbild und die recht bescheidene Ausstattung der Basismodelle wurde zum häufigsten Kritikpunkt. Erst die Diesel-Variante 190 D brachte die Wende im Verkaufserfolg. Und als Mercedes-Benz im September den 190 E 2,3 Liter mit 16 Ventil-Motor und 185 PS präsentierte fand der „Baby-Benz“ auch bei sportlich ambitionierten Fahrern großes Interesse.

Original DTM Rennwgen, gefahren von Jochen Maaß

Original DTM Rennwgen, gefahren von Jochen Maaß © Fotoquelle und Bildrechte: Daimler AG

Dem Mercedes-Benz 190 2,3 Liter folgte bald eine noch weiter leistungsgesteigerte Variante mit einem 2,5 Liter Motor der für damalige Zeiten stolze 194 PS auf die Antriebsräder brachte. Die Fahrzeuge mit 16 Ventil Motoren waren allerdings nicht gerade preiswert. Während das Basismodell bei seiner Markteinführung DM 25.530,– kostete, mussten Kunden für den 2,5 Liter 16 Ventil-Wagen stolze DM 67.944,– ansetzen, und das Spitzenmodell EVO II kostete DM 115.260,–.
Die sportlichen 190er Varianten fanden bald auch ihren Weg auf die Rennstrecken der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft.

Im Jahr 1989 wurden dann aus Homologationsgründen für den Motorsport 502 Fahrzeuge mit der Bezeichnung „EVO1“ gebaut. Mit einer tiefliegenden vorderen Stoßstange, deutlichen Karosserieverbreiterungen und einem vergrößerten Heckspoiler waren die motorsportlichen Ambitionen jetzt auch optisch deutlich erkennbar. Dem EVO1 folgte im Jahr 1990 der ebenfalls in 502 Exemplaren gebaute EVO2. Die vordere Stoßstange war noch einmal tiefer gelegt worden, die Karosserieverbreiterungen fielen noch üppiger aus und der nochmals vergrößerte verstellbare Spoiler auf der Kofferhaube brachte dem 235 PS starken Spitzenmodell der 190iger Baureihe bald die Bezeichnung „Hirschkäfer“ ein. Beide EVO-Modelle wurden nur rund 3 Monate lang produziert und waren durch Vorbestellungen bereits vor Lieferbeginn ausverkauft.

Nach Produktionsende konnte man dem „Baby-Benz“ die stolze Zahl von insgesamt 1.874.668 produzierten Fahrzeugen bescheinigen.

In unserer Sonderausstellung zeigen wir Ihnen die gesamte Reihe der 190er Modelle:
1. Mercedes-Benz 190 E
2. Mercedes-Benz 190 E 2,3 L 16 V
3. Mercedes-Benz 190 E 2,5 L 16 V
4. Mercedes-Benz 190 E 2,5 L 16 V EVO 1
5. Mercedes-Benz 190 E 2,5 L 16 V EVO2
6. Original DTM Rennwagen 190 E 2,5 L 16 V EVO 1, gefahren von Jochen Maas in der Saison 1989

Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Straße 26, 68526 Ladenburg
  • Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertags von 14.oo Uhr bis 18.oo
  • Gruppenbesuche nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich
  • Web: www.automuseum-ladenburg.de
    Mail: info@automuseum-ldenburg.de
    Tel: 06203-181786
    Fax: 06203-2503

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    Reisen mit dem Oldtimer ins Ausland


    Wer an seinem Fahrzeug ein Euro-Kfz-Kennzeichen mit der Länderkennung hat, zum Beispiel « D », kann mit diesem Kennzeichen ins Ausland fahren. Wer ein anderes Kennzeichen am Fahrzeug hat, muss das genormte ovale D-Schild mit den Maßen 11,5 x 17,5 cm weiterhin am Wagen bei Fahrten ins Ausland haben.

    Das Kurzzeit-Kennzeichen wird im Ausland nicht überall akzeptiert. In Österreich und in Italien wird das Kurzzeit-Kennzeichen allerdings meist toleriert. In anderen Ländern kann die Verwendung möglicherweise zu einem Bußgeld führen.

    Auslandsreise mit dem Oldtimer

    Auslandsreise mit dem Oldtimer

    Wer mit einem 07er-Kennzeichen ins Ausland fahren möchte, kann dies tun. Das Fahrzeug muss im Fahrzeugschein von der zuständigen Zulassungsstelle eingetragen sein. In manchen Ländern kann es jedoch Probleme mit der Anerkennung aus Unkenntnis geben. Auf jeden Fall muss man eine grüne Versicherungskarte mitführen.

    In verschiedenen Ländern ist das Tragen von Warnwesten für Insassen eines Oldtimers, wenn sie außerhalb von geschlossenen Ortschaften das Fahrzeug verlassen (Panne, Notfall, Unfall), vorgeschrieben. Das ist zum Beispiel in Ländern wie Italien, Kroatien, Montenegro, Österreich, Portugal, Slowakei und Spanien die Regel.

    Aus Sicherheitsgründen sollte grundsätzlich für alle Insassen eines Oldtimers Warnwesten vorhanden sein, auch wenn diese nicht vorgeschrieben sind. Das gilt auch für Fahrer eines Mopeds, Motorrollers und Motorrades.

    Ein Verbandskasten im Oldtimer ist eine Selbstverständlichkeit. Eine Besonderheit gilt in Österreich. Dort müssen auch Motorradfahrer einen Verbandszeug mitführen. Dieser muss staubdicht verpackt sein.

    Vorgeschrieben ist in den meisten Ländern das Mitführen eines Warndreiecks.

    In einigen Ländern gilt auch eine Lichtpflicht am Tag. Das ist länderspezifisch geregelt.

    Bei Nichtbeachtung einer dieser Regeln drohen Geldbußen in unterschiedlicher Höhe.

    Werkzeug und Ersatzteile sind natürlich bei einer Reise in das Ausland nicht vorgeschrieben, können jedoch im Fall einer Panne hilfreich sein.

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    BMW 328 auf der Mille Miglia 2013


    75 Jahre nach seinem ersten Auftritt beim legendären Langstreckenrennen Mille Miglia hat der BMW 328 auch die jüngste Ausgabe der traditionsreichen Vergleichsfahrt mit Bravour gemeistert. Mit der Nominierung von gleich neun BMW 328 brachte die BMW Group Classic auch in diesem Jahr die enge Verbundenheit der Marke BMW mit der Mille Miglia zum Ausdruck. Alle an den Start geschickten Exemplare des historischen Sportwagens absolvierten die weltweit bedeutendste Oldtimer-Wettfahrt mit jener Zuverlässigkeit, die dem BMW 328 schon 1938 zu einer glanzvollen, vom Klassensieg gekrönten Premiere verholfen hatte. Begleitet vom Applaus unzähliger Zuschauer traf das Aufgebot der BMW Group Classic nach Abschluss der drei herausfordernden Rennetappen ohne technische Probleme am Start- und Zielort im norditalienischen Brescia ein.

    BMW 328 Mille-Miglia 2013

    BMW 328 Mille-Miglia 2013 © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group

    „Den BMW 328 auf dieser traditionsreichen Strecke zu sehen, ist immer wieder ein faszinierendes Erlebnis“, erklärte Dr. Ralf Rodepeter, Leiter BMW Museum und BMW Group Classic Marketing. „Die Vorstellung, dass die 1000 Meilen vor 75 Jahren im Höchsttempo und ohne Zwischenstopp gefahren wurden, nötigt jedem Rennsport begeisterten Beobachter tiefsten Respekt ab. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Fahrzeuge, mit denen diese Leistungen erbracht wurden, heute auf so authentische Weise präsentieren können.“

    Gerade das Getriebe der historischen BMW 328 wird bei der Mille Miglia außerordentlichen Belastungen ausgesetzt. Alle teilnehmenden BMW 328 verfügten deshalb über den seit Kurzem im Sortiment der BMW Group Classic befindlichen originalgetreuen Nachbau des Getriebes. Die aufwändige Nachfertigung wurde in enger Abstimmung mit dem internationalen Automobildachverband FIA und dem Weltverband der Oldtimer-Clubs, FIVA, entwickelt und schafft damit authentischen Ersatz für das Schaltwerk des Sportwagen-Klassikers aus den 1930er Jahren. Beim Renneinsatz auf der Mille Miglia 2013 bewies das neue Getriebe eindrucksvoll seine Standfestigkeit.

    BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé

    BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group

    Die Mille Miglia wurde erstmals 1927 ausgetragen und galt schon bald als weltweit größte Herausforderung des Rennsports. Bis 1957 wurde auf öffentlichen Straßen, teils auch auf unbefestigten Wegen und durch enge Ortschaften gefahren. Für Rennfahrer wie Tazio Nuvolari, Stirling Moss, Rudolf Caracciola, Juan Manuel Fangio und Fritz Huschke von Hanstein wurde die Mille Miglia zur spektakulären Bühne, Automobilhersteller stellten durch erfolgreiches Abschneiden bei diesen Rennen die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte eindrucksvoll unter Beweis. Dem BMW 328 wurde diese Aufgabe erstmals im Jahr 1938 zugedacht. Auf Anhieb belegten die mit dem BMW 328 angetretenen Teams die Plätze eins bis vier in der Wertungsklasse für Fahrzeuge mit maximal 2,0 Litern Hubraum. Mit Zuverlässigkeit, Effizienz, geringem Gewicht und hervorragenden Fahreigenschaften ließ der Mille-Miglia-Neuling zudem auch die meisten weit leistungsstärkeren Boliden weit hinter sich. Am Ende errang das britische Fahrer-Duo Fane/Williams nicht nur den Klassensieg, sondern auch Rang acht im Gesamtklassement. Zwei Jahre später wurde der Triumph perfekt: Mit dem BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé beendeten Fritz Huschke von Hanstein und Walter Bäumer die Mille Miglia 1940 als Sieger der Gesamtwertung.

    Die Erinnerung an die Leistungen und Erfolge von einst leben bei der seit 1977 alljährlich als Zuverlässigkeits- und Gleichmäßigkeitsfahrt ausgetragenen Prüfung über 1000 Meilen wieder auf. Der Verlauf der Strecke, von den Veranstaltern in diesem Jahr mit exakt 1555,24 Kilometern bemessen, orientiert sich am historischen Vorbild. Nach dem Start in Brescia führte die erste Etappe nach Ferrara, am Tag darauf ging es über Ravenna und San Marino nach Rom, wo die BMW 328 inmitten des rund 400 Fahrzeuge umfassenden Feldes vor der Engelsburg begeistert empfangen wurden. Auf der letzten und zugleich längsten Teilstrecke durchquerten die Klassiker unter anderem Siena und Florenz, um schließlich in Brescia das Ziel zu erreichen.

    BMW 328 Kamm Coupé

    BMW 328 Kamm Coupé © Fotoquelle und Bildrechte: BMW Group

    Im Aufgebot der BMW Group Classic waren neben fünf BMW 328 aus der einstigen Serienproduktion auch vier besonders exklusive Einzelstücke vertreten. Dazu gehört das von Hanns Werner Wirth und seinem Co-Piloten Christian Geistdörfer ins Ziel gebrachte Siegerauto von 1940, das BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé. Auch der BMW 328 MM Roadster, der 1940 auf Rang drei landete, hatte erneut einen großen Auftritt bei der Rundfahrt. Als weiteres Rennfahrzeug von einst ging der 1937 gebaute BMW 328 Berlin-Rom Touring Roadster an den Start. Komplettiert wurde die faszinierende Flotte vom BMW 328 Kamm Coupé, dessen aerodynamisch optimierte Leichtbau-Karosserie noch heute ein beeindruckendes Zeugnis für die Ingenieurskunst früherer Tage ablegt.

    An den drei Tagen waren folgende BMW dabei:

    • BMW 328 Mille Miglia Touring Coupé
    • BMW 328 MM Roadster
    • BMW 328 Berlin-Rom Touring Roadster
    • BMW 328 5x

    Quelle: BMW Group

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    Oldtimer in Obwalden (OiO) auch 2013 auf Erfolgskurs


    Zum 14. Mal lud Gründer und Organisator Ruedi Müller am Pfingstwochenende seine große Oldtimerfamilie aus der Schweiz und den Nachbarländern nach Obwalden ein. Am Samstag bei schönstem Wetter kamen ungefähr 530 Oldtimer nach Sarnen und am Sonntag stellten zeigten knapp 400 Fahrer ihre Wagen bei Regen in Engelberg.

    OiO 2012 Samstag in Sarnen, Foto: Ruedi-Müller

    Am Wochenende waren geschätzt 6.000 und 10.000 Zuschauer auf den Strassen in Sarnen, Giswil und Engelberg. Das trübe und regnerische Wetter am Sonntag hat den Fahrern und Fahrerinnen keine Probleme bereitet. Alle haben die Fahrt von Sarnen nach Engelberg geschafft. Einige Veteranen auf den Steilstrecken einige Probleme. Sie ließen die Strecke kurz vor Engelberg aus und nahmen die Abkürzung.

    Die Tour von Sarnen via Flüeli nach Giswil kann auf der Karte und im Video nach gefahren werden.

    Zu sehen eine breite Mischung aus gepflegten Sportwagen, Limousinen, Nutzfahrzeugen wie Feuerwehrautos, Busse und Wohnwagen aus den 70er-Jahre.

    Viele Fotos von dem großartigen Event finden Sie mit diesem Link.

    Das nächste OiO (Oldtimer in Obwalden) findet Pfingsten 2014 statt.

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    Volkswagen Konzern-Klassiker bei der Mille Miglia 2013


    Von Brescia in Oberitalien nach Rom und zurück, das Ganze binnen drei Tagen über 1.600 anspruchsvolle Landstraßen-Kilometer. Die Mille Miglia ist die faszinierendste Oldtimer-Rallye der Welt. Klassiker von Bentley, Bugatti und Porsche begeisterten am Pfingstwochenende mehr als eine Million Zuschauer. Sieger der Mille Miglia 2013 wurde das argentinische Team Tonconogy/Berisso auf einem Bugatti T40 von 1927. Die 31. Auflage der Mille Miglia schrieb Geschichte. Erstmals waren mehr als 400 Autos am Start. Das argentinische Team Tonconogy / Berisso waren die jüngsten Gewinner aller Zeiten.

    Bugatti 40 Baujahr 1927

    Gesamtsieger Mille Miglia 2013 aus Argentinien: Juan Tonconogy und Guillermo Berisso auf Bugatti T40 von 1927
    © Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

    Keine andere Oldtimer-Langstrecken-Prüfung weltweit sorgt für so eindrucksvolle Momente wie die Mille Miglia. Auf der 1.600 Kilometer langen Strecke mit ihren zahllosen, anspruchsvollen Wertungskontrollen werden die Teams leidenschaftlich angefeuert. Die Mille Miglia ist keine gemütliche Kaffeefahrt. Bis zu ihrem vorläufigen Ende 1957 galt die Veranstaltung als eines der längsten und härtesten Rennen überhaupt. Zwanzig Jahre später wurde der italienische Klassiker als Gleichmäßigkeits- und Orientierungsfahrt zu neuem Leben erweckt.

    Zur mittlerweile 31. Auflage des Renn-Klassikers – vom 16. bis 19. Mai 2013 rollten fünf automobile Preziosen aus dem Werksmuseum von Porsche an: zwei 550 Spyder, zwei 356 Coupés und ein 356 Speedster. Als Baujahrsgrenze gilt 1957. Rennlegende Hans-Joachim Stuck, zweifacher Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans und DTM-Meister, pilotierte ein Modell aus dem Jahr 1954. Die auch als „Knickscheibe“ bekannte Modellvariante des 356 besticht durch eine seinerzeit erstmals eingesetzte Windschutzscheibe ohne Mittelsteg.

    Porsche feierte bereits in den fünfziger Jahren große Motorsporterfolge auf der Mille Miglia. Der Klassensieg eines 356 im Jahr 1952 und der GT-Sieg von Hans Herrmann im 550 Spyder im Jahr 1954 sind unvergessen. Anfang der Fünfziger fuhren auch Auto Union-DKW und Volkswagen Klassensiege ein. Die schnelle Marke Lamborghini war noch nicht dabei, sie wurde erst 1963 gegründet.

    Schon in den zwanziger und dreißiger Jahren sorgten die Luxusmarken Bugatti und Bentley für sportliches Aufsehen während der Mille Miglia. 2013 brachte die Marke aus dem Elsass, neben diversen privaten Teilnehmerfahrzeugen, einen kompromisslos offenen, 120 PS starken, zierlichen Typ 35 T von 1926 nach Italien, der als Ikone der Rennsportgeschichte gilt. Die Briten waren dagegen mit zwei Blower-Bentley aus der Werkssammlung dabei. Es sind Kompressor-Boliden mit einem extrem großen Aufmerksamkeitspotenzial.

    4,5 Liter Blower Bentley Werkssammlung Crewe

    Erfolgreich das Ziel erreicht: einer der zwei 4,5 Litre-Blower-Bentley aus der Werkssammlung Crewe
    © Fotoquelle und Bildrechte: Volkswagen AG

    Der Auftritt so unterschiedlicher Fahrzeuge zeigt, wie breit gefächert die Historie der einzelnen Konzern-Marken ist. Den Herausforderungen der Mille Miglia waren sie auch im Jahr 2013, trotz viel Regen und kühler Witterung, gewachsen. Alle Fahrzeuge von Bugatti, Bentley und Porsche kamen ins Ziel. Insgesamt absolvierten rund 400 Teams aus aller Welt die traditionsreiche Strecke von Brescia nach Rom und wieder zurück.

    Quelle: Volkswagen AG

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